Eine Reitgeschichte

"Glück gehabt!" Diesen Ausspruch hat sicher jeder von uns schon oft im Leben gebraucht. Wenn wir gerade ein kleines Missgeschick vermieden haben, aber auch, wenn wir vor einer Verletzung, einem Unfall oder einer Krankheit bewahrt wurden.

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Doch Glück zu haben ist meist reine Glückssache. Nicht selten ist das Glück des einen das Unglück des anderen. Und ob man wirklich Glück hat, ist eine Frage der Perspektive.

Es hängt also sehr davon ab, wie du selbst deine momentane Situation einschätzt, nicht davon, was andere darüber sagen. Vielleicht wirst du auch erst viel später erkennen, dass du in dieser oder jener Lebenssituation Glück gehabt hast. 

Und noch etwas: Glück und Unglück sind flüchtig und oft nur für einen winzigen Augenblick anwesend. Man kann sie nicht festhalten. Die asiatische Weisheitsgeschichte erzählt von einem alten Mann, der Glück und Unglück auf ganz eigene Weise betrachtet …

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Ein alter Mann, der mit seinem Sohn zusammenlebte, züchtete Pferde. Eines Tages lief sein wertvollster Hengst davon. Die Nachbarn kamen, um ihr Bedauern auszudrücken, doch der Mann sagte nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist?“ 

Schon am nächsten Tag kam der Hengst zurück, aber er wurde begleitet von einigen prächtigen Wildpferden. Die Nachbarn kamen wieder zu dem alten Mann, um ihm zu dem Glücksfall zu gratulieren, doch dieser sagte nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Glücksfall ist?“ 

Ein paar Tage später wurde der Sohn beim Versuch, eines der Tiere zuzureiten, abgeworfen und brach sich ein Bein. Wieder kamen die Nachbarn, um ihr Mitleid zu bekunden, doch abermals sagte der Mann nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist?“  Kurz darauf geriet das Land, in dem der alte Mann wohnte, in einen schrecklichen Krieg mit dem Nachbarland. Doch da der Sohn verletzt war, wurde er nicht als Soldat einberufen.

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Sich selbst annehmen zu können, gilt als ein Schlüssel zur inneren Freiheit. Aber wie schwer fällt es vielen von uns? Denn es ist wirklich nicht leicht, sich selbst zu lieben – so wie man ist, mit allen Unzulänglichkeiten, Macken und Marotten.

Niemand – selbst erfolgreiche Menschen nicht – werden von unvorhersehbaren Herausforderungen, von Stress und persönlichen Krisen verschont. Alle diese schwierigen Lebenssituationen gehören zum Leben dazu!

Vor allem im Winter ergreifen uns die Gefühle stärker als sonst, weil die Tage dunkler und kälter sind und wir uns oft einsamer fühlen. Oder weil wir uns durch die Erwartungen der bevorstehenden Feste einem großen Druck ausgesetzt fühlen. Dieser Beitrag gibt Hilfestellungen.

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