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Kinderwunsch Test

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Sie wünschen sich ein Kind. Aber sind Sie persönlich auch bereit dafür? Was sind Ihre Motive für den Kinderwunsch? Sind diese ausreichend? Haben Sie sich schon überlegt, welche Veränderungen ein Kind in Ihrem Leben bewirken wird?

Die folgenden Feststellungen können Ihnen eine kleine Hilfe bei der Beantwortung dieser Fragen sein. Lassen Sie uns beginnen.

Wenn Sie viele der folgenden Feststellungen bejahen können, dann sollten Sie in sich gehen und die Beweggründe für Ihren Kinderwunsch hinterfragen.

Im Anschluss an die Feststellungen folgt eine kurze Erläuterung, warum für Sie möglicherweise der momentane Zeitpunkt für ein Kind schlecht gewählt ist.

Ich befinde mich zurzeit in einer beruflichen Fortbildung.
Wenn ich nicht zur Arbeit gehe, fehlt mir etwas. Meine Arbeit macht mir richtig Spaß.
Für mich sind Frauen, die berufstätig sind, Vorbilder.
Meine Eltern liegen mir schon lange in den Ohren wegen eines Enkels.
Ich möchte, dass meine Kinder all das verwirklichen können, was ich nicht konnte.
Ich denke, Kinder sind wichtig, denn wer soll sich im Alter um mich kümmern?
Unsere Partnerschaft ist an einem toten Punkt angekommen, ein Kind wird sie wieder beleben.
Zu einer guten Ehe gehören auch Kinder.
Alle meine Freunde haben bereits ein Kind.
Mein Partner ist ein sehr unabhängigkeits- und freiheitsliebender Mensch.
Mein Partner und ich streiten uns häufig wegen der Aufteilung der Haushaltspflichten.
Finanziell sind mein Partner und ich immer etwas knapp.

Wenn Ihre berufliche Tätigkeit einen breiten und wichtigen Raum in Ihrem Leben einnimmt und diese Sie sehr befriedigt, dann bedeutet ein Kind zumindest teilweise auf Ihre berufliche Entfaltung zu verzichten.

Karriere und Kinderwunsch sind im Grunde nicht vereinbar.

Diese Doppelbelastung führt zwangsläufig dazu, dass eines der beiden immer zu kurz kommt, Sie dann wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen haben und sich körperlich, seelisch und geistig aufreiben oder überfordern.

Das ist weder gut für Sie persönlich, Ihre Partnerschaft, das Kind noch den Beruf.

Ein Kind trägt eher dazu bei, dass es mehr Konflikte in der Partnerschaft gibt, statt die Partnerschaft zu stärken und (wieder) zu beleben.

Wenn Sie sich bereits jetzt sehr viel mit dem Partner streiten, ist die Gefahr groß, dass Sie noch mehr Konflikte bekommen werden und die Beziehung zerbricht.

Ein Kind kann auch nicht auf Dauer eine generelle innere Unzufriedenheit ausgleichen. Ein Kind in die Welt zu setzen, nur weil Eltern und Freunde "Druck" machen, ist kaum das richtige Motiv für einen Kinderwunsch.

Schließlich müssen Sie das Kind erziehen, müssen Sie auf einige Freiheiten verzichten, haben Sie die Verantwortung für das Wohl des Kindes.

Also sollten auch Sie prüfen, ob Sie diese Verantwortung und die Pflichten übernehmen wollen und können. Ein Kind ist kein "Muss" für eine gute, dauerhafte und erfüllte Partnerschaft.

Sie und Ihr Partner können andere gemeinsame Tätigkeiten und Hobbys finden, die Sie verbinden.

Wenn Ihr Partner überhaupt nichts mit Kindern am Hut hat oder er seine persönlichen Freiheiten über alles schätzt, dann ist das keine gute Basis für ein Kind.

Überlegen Sie sich, ob es im Augenblick nicht besser wäre, Ihren Kinderwunsch für einige Zeit zurück zu stellen und zunächst zeitweise die Kinder aus Ihrem Freundeskreis zu betreuen.

Denken Sie noch mal in aller Ruhe darüber nach, ob Sie momentan und unter den gegebenen Lebensumständen einem Kind die Aufmerksamkeit und Unterstützung geben können und wollen, die es braucht.

Weitere Informationen, wie ein Kind die Beziehung der Eltern beeinflussen kann, finden Sie hier Wie Kinder die Beziehung junger Eltern beeinflusssen

Wenn Sie viele der folgenden Feststellungen bejahen können, dann spricht einiges für Ihren Kinderwunsch.

Nähere Erläuterungen im Anschluss.

Im Augenblick habe ich keine beruflichen Pläne, die einen besonderen zeitlichen Einsatz erfordern.

Ich spüre, dass es in meinem Leben Zeit für Veränderung ist. Mein Beruf füllt mich nicht mehr aus.

Für mich war es schon immer wichtig, eine Familie zu gründen.

Ich liebe es, mich um andere Menschen zu kümmern.

Die Vorstellung ist schön, mit meinem Partner neues Leben zu zeugen.

Ich spiele gerne mit Kindern und Kinder fühlen sich zu mir hingezogen.

Ich habe nicht das Gefühl, des Kindes wegen auf wichtige Freiheiten verzichten zu müssen.

Ich kann mir meinen Partner gut als Vater vorstellen.

Mein Partner wünscht sich ebenfalls Kinder.

Ich kann mir gut vorstellen, mit meinem Partner zusammen alt zu werden.

Wenn Sie viele der obigen Feststellungen mit Ja beantwortet haben, dann sprechen Ihre persönlichen, familiären und beruflichen Verhältnisse für Ihren Kinderwunsch.

Sie sind bereit, eigene Bedürfnisse zurück zu stellen. Ihr Bedürfnis nach großen Reisen, wilden Nächten und Karriere ist mehr oder weniger gestillt.

Sie leben vermutlich in einer funktionierenden Partnerschaft und können sich auf Ihren Partner verlassen - eine sehr gute und wichtige Voraussetzung für ein Kind. Ihr Partner teilt Ihren Wunsch nach einem Kind oder ist zumindest nicht abgeneigt.

Gut ist, dass Sie nicht blauäugig an die Familienplanung herangehen. Durch ein Baby wird es zu einer recht großen Umstellung in Ihrem Leben und dem Ihres Partners kommen.

In diesem neuen Lebensabschnitt ist es völlig normal, dass es ab und an zu Konflikten kommt. Sie und Ihr Partner sind schließlich noch kein eingespieltes Team in Sachen Kinder.

Wenn der Kinderwunsch jedoch von Ihnen beiden ausgeht und Ihre Beziehung auf einem soliden Fundament steht, dann werden Sie die kommenden stürmischen Zeiten gemeinsam meistern.

Der Wunsch nach einem Kind kann eine Partnerschaft stark beeinflussen.

Dabei gibt es zwei Varianten:

Beide Partner wünschen sich ein Kind, aber es kommt nicht zur Schwangerschaft.

In einem solchen Fall kann die Partnerschaft z. B. dadurch belastet werden,

Ein Partner wünscht sich ein Kind, der andere aber nicht. In diesem Fall kann die Partnerschaft dadurch belastet werden,

Lebensweisheit von Khalil Gibran zum Thema Kinder
Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen euere Liebe geben, aber nicht eure Gedanken. Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen.

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

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Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

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