Elektroenzephalographie

Die Elektroenzephalographie, kurz EEG genannt,  ist eine Methode, um elektrische Hirnströme zu strömen.

Hierzu werden in der Regel 21 Elektroden auf der Kopfhaut befestigt, zwischen denen dann die elektrischen Spannungsschwankungen gemessen werden.

Um ein Verrutschen zu verhindern, werden die Elektroden in einer Haube, vergleichbar einem Haarnetz, eingehakt.

Erfasst wird bei der Messung nur die Aktivität großer Nervenzellenverbände. Diese Messung wird mit einem speziellen Gerät verstärkt und in Form von Hirnstromwellen aufgezeichnet.

Das Elektroenzephalogramm ist die graphische Darstellung der Schwankungen.

Ausgewertet werden die Wellen

Folgende Wellenformen können unterschieden werden:

Alphawellen (8 bis 12 Hz): Alphawellen treten bei leichter Entspannung und Ruhe auf.

Betawellen (13 bis 30 Hz): Betawellen treten im Wachzustand und bei geistiger Aktivität auf.

Thetawellen (4 bis 7 Hz): Thetawellen zeigen sich in leichten Schlafphasen.

Deltawellen (1 bis 4 Hz): Deltawellen treten bei gesunden Erwachsenen nur im traumlosen Tiefschlaf oder bei starker Müdigkeit auf.

Bei wachen Erwachsenen können sie aber auf eine Gehirnschädigung hinweisen.

Eine Untersuchung mit dem EEG dauert ca. 30 Minuten. Sie ist ungefährlich und schmerzlos.

Das EEG wird eingesetzt, um epileptische Anfälle, Hirnerkrankungen, Verletzungen, chronische Schlafstörungen, das Schlaf-Apnoe-Syndrom und den Hirntod zu diagnostizieren.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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