ratgeber kraenkung

Habituation

Habituation stellt eine Form des Lernens dar. Wir gewöhnen uns an einen Reiz, der wiederholt auftritt.

So können wir uns beispielsweise an Geräusche wie etwa das Geräusch vorbeifahrender Autos gewöhnen. Wir nehmen diese dann nicht mehr wahr.

Wir können uns an Gerüche gewöhnen, so dass wir diese nicht mehr wahrnehmen. Ärzte lernen durch Habituation auf Blut und Wunden nicht mehr mit Schreck oder Ekel zu reagieren.

Durch den täglichen Umgang mit Kranken, gewöhnen sie sich an das, was sie erleben und sehen und werden davon nicht mehr emotional berührt.

In der Verhaltenstherapie ist die Habituation ein wichtiges Prinzip bei der Behandlung von Angststörungen.

Eine Angstreaktion kann nur über eine bestimmte Zeitspanne aufrechterhalten werden.

Bleiben Betroffene also so lange in einer Situation, bis die Angst automatisch nachlässt, können sie erleben, dass die Situation als solche nicht gefährlich für sie ist.

Dieses Prinzip nutzt die Konfrontationstherapie.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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