Psychischer Schock

Mit Schock bezeichnen wir lebensgefährliche körperliche Veränderungen wie z.B. Veränderungen der Atmung, der Blutzirkulation und des Bewusstseins, die u.a. von starkem Blutverlust bei einem Unfall, durch eine Hirnblutung, Vergiftung oder ein Insulinschock ausgelöst werden.

Ein psychischer Schock kann ausgelöst werden durch ein völlig unerwartetes, stark belastendes oder lebensbedrohliches Ereignis wie z.B. einen Todesfall oder eine Vergewaltigung.

Der Schockzustand nach einer traumatischen Erfahrung kann sich in Erstarrung, dem Gefühl, wie ein Roboter zu funktionieren, oder in starker Erregung äußern.

Angst, Verzweiflung und Überaktivität können auftreten.

Auch bei einem psychischen Schock treten körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, extreme Anspannung, usw. auf.

Der psychische Schock hält gewöhnlich einige Minuten bis Stunden, manchmal aber auch tagelang nach dem Ereignis an.

Manche Betroffene verharren jedoch auch über lange Zeit in einem Schockzustand, denn eine traumatische Erfahrung kann zu einer Veränderung der Hirnstrukturen führen.

Das Gehirn kann das bedrohliche Erlebnis nicht verarbeiten und verharrt in dem Zustand der Bedrohung und im akuten Schock.

Man spricht dann von einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Ziel einer Psychotherapie ist es, diese mit dem Schock verbundene psychische Blockade aufzulösen.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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