Wie kann ich es stoppen, mich versunsichern zu lassen?

In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie mehr Selbstvertrauen aufbauen kannst, indem du dich weniger von anderen verunsichern lässt.

Wie kann ich es stoppen, mich versunsichern zu lassen?

Ein Fallbeispiel: Elli macht die jeden Morgen eine Stunde Yoga. Ihre Freundin Lucy beneidet sie um ihre Selbst-Disziplin und fühlt sich manchmal schlecht, wenn sie morgens faul im Bett liegenbleibt. Ihre Gedanken wandern dann zu der aktiven und disziplinierten Freundin, und sie fragte sich, warum sie eine Versagerin war, faul und passiv, Elli hingegen aktiv und fit – bewundernswert!

Irgendwann sprechen die Freundinnen darüber, und Elli erzählt Lucy, dass ihr diese eine Stunde Yoga am Morgen gar nichts abverlange und es auch keine Überwindung für sie bedeute. Sie sagt: „Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich, weil ich spüre, wie viel besser ich mich fühle, wenn ich morgens schon Sport gemacht habe. Ich hingegen bewundere dich sehr dafür, dass es bei euch immer so ordentlich aussieht. Wie machst du das? Ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen, meine Wohnung aufgeräumt zu halten!“

In diesem Moment wird Lucy klar, dass Ellis Warum, morgens Yoga zu machen, größer ist als ihres. Lucy ist dafür die halbe Stunde im Bett sehr wichtig, in der sie langsam aufwacht und mich mental auf den Tag vorbereitet. Sie liebt diese frühen Stunden, in denen sie Zeit hat – so kann sie zum Beispiel in aller Ruhe das Wohnzimmer aufräumen. An dieser Stelle ist, wie Elli richtig festgestellt hat, Lucys Warum groß genug. Ich begriff: Dinge, die ihr wichtig sind, erledigt sie. Und Yoga am Morgen gehört eben nicht dazu. 

Wenn wir aufhören uns zu vergleichen, wird auch die eigene Verunsicherung weniger. Stattdessen merken wir bald, dass wir auf uns selbst gestellt und die volle Verantwortung für unsere Entscheidungen tragen. In dem Moment, in dem wir das Maß aller Dinge werden und auf Vergleiche verzichten, müssen wir uns an erste Stelle stellen. Das ist nicht immer leicht. Häufig taucht in den Beratungen an dieser Stelle die Frage auf, ob wir mit unserem Verhalten nicht zu Egoisten werden. 

Lass auch du dich nicht verunsichern in deiner Art, dein Leben zu führen. Klar musst du darauf achten, dass du dich gesund ernährst und dich ausreichend bewegst. Aber du musst es nicht so machen wie die anderen. Wenn du keinen Sport machst, denk darüber nach, welche Art von Bewegung dir liegt. Bist du eher fein- oder grobmotorisch veranlagt? Läufst du gern, schwimmst du lieber oder macht dir Radfahren Spaß?

Nimm dir einen Moment Zeit und überlege, welche Bewegung dir Freude bereitet. Meist ist das, was uns Spaß macht, auch mit einem Bewegungsablauf verbunden, der uns liegt und den wir gut beherrschen.  Wenn du deine Sportart oder Bewegung gefunden hast, vergleiche dich gedanklich mit anderen, die diesen Sport ausüben, zum Beispiel Vereinskollegen oder anderen Mitgliedern des Fitnessstudios.

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