Autonomes Nervensystem

Informationen zur Arbeit des autonomen Nervensystems das auch vegetatives Nervensystem genannt wird.

Autonomes Nervensystem

Das Autonome Nervensystem wird auch als das Vegetative Nervensystem bezeichnet. Man bezeichnet es als Autonomes Nervensystem, weil es ohne bewusste Steuerung arbeitet und die körperlichen Veränderungen automatisch ablaufen. Nur indirekt können die Prozesse beeinflusst werden.

Das Autonome Nervensystem ist zuständig für die Regulierung von Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung, Stoffwechsel, Sexualorgane, die Schweißabsonderung und die Augenmuskulatur. Wir bekommen zum Beispiel etwas von der Arbeit des Autonomen Nervensystems mit, wenn wir starke Gefühle, etwa Ärger oder Angst verspüren.

Das Autonome Nervensystem bzw. Vegetative Nervensystem besteht aus 3 Teilen:


1. dem sympathischen Nervensystem
Das sympathische Nervensystem ist zuständig für unsere Aktivierung. In Stresssituationen, sobald wir eine Situation als bedrohlich bewerten, kommt es zum Einsatz. Es macht unseren Körper bereit zu Kampf oder Flucht. Z.B. beginnt dann unser Herz schneller zu schlagen, unser Blutdruck steigt, die Atmung wird beschleunigt, die Pupillen vergrößern sich und die Verdauung wird eingestellt.

2. dem parasympathischen Nervensystem
Das Parasympathische Nervensystem ist der Gegenspieler zum Sympathischen Nervensystem. Es sorgt für die Rückkehr zum entspannten Zustand. Z.B. werden unser Herzschlag und die Atmung verlangsamt und die Verdauungsorgane beginnen wieder zu arbeiten.

3. dem enterischen Nervensystem
Das Enterische Nervensystem ist das Nervensystem des Magen-Darm-Traktes. Es wird auch als Bauchhirn oder Darmhirn bezeichnet. Es macht sich z.B. dadurch bemerkbar, dass wir den Eindruck haben, etwas Bestimmtes tun oder lassen zu müssen und auch durch Durchfall vor einer Prüfung. Das Enterische Nervensystem arbeitet unabhängig von unserem Gehirn, tauscht sich aber ständig mit ihm aus.

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