Berührungen

Das Bedürfnis nach Berührung und körperlicher Nähe ist ein Grundbedürfnis. Wird es nicht gestillt verkümmern Menschen seelisch und körperlich. Durch ein Trauma kann es zu Berührungsangst kommen.

Berührungen

Körperliche Berührung hat eine große Bedeutung für unser Leben. Insbesondere für kleine Kinder ist ein regelmäßiger und intensiver Körperkontakt für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung lebensnotwendig. Berührung erfolgt über die Haut, welche unser größtes Organ ist und 5 bis zu 20 Millionen Sinneszellen besitzt. Unser Tastsinn entwickelt sich als erster Sinn in unserer vorgeburtlichen Entwicklung.

Berührung reicht vom flüchtigen Händedruck bis hin zur innigen Umarmung und der zärtlichen oder erotischen Berührung beim sexuellen Kontakt. Sie kann helfen, Spannungen abzubauen und zu beruhigen, Vertrauen zu schaffen oder zu erotisieren.

Generell wird durch Berührung das Immunsystem gestärkt, das Wohlbefinden gesteigert, Herzschlag, Atmung und Blutdruck werden beruhigt. Gezielte Berührung wird auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt - wie z.B. bei Shiatsu, Touch for Health oder Massage.

Wir können uns auch selbst durch Berührung etwas Gutes tun, indem wir beispielsweise die Emotional Freedom Techniques (EFT) oder Jin Shin Jyutsu bei uns einsetzen. Auch das tägliche Eincremen unseres Körpers kann unser Wohnbefinden steigern.

Berührung kann jedoch auch eine gegenteilige Wirkung haben - dann wenn sie unerwünscht ist und als bedrohlich oder unangenehm empfunden wird. So etwa bei Menschen, die Berührungsangst bzw. Angst vor körperlicher Zuwendung haben. Sie halten andere auf Distanz und verweigern körperliche Nähe. Gleichzeitig haben die meisten Menschen mit Berührungsangst ein großes Bedürfnis nach Berührung.

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