Aktivierung - Erregung

Unser Aktivierungsniveau entscheidet über unsere Leistung. Zu starke Aktivierung lähmt zu schwache Aktivierung motiviert nicht.

Aktivierung - Erregung
© PAL Verlag

Unter Aktivierung versteht man körperliche Erregung. Beispielsweise macht sich bei Angst unser Körper bereit zum Kämpfen oder Flüchten. Unsere Aktivierung lässt sich im Körper deutlich feststellen. Unsere Hirnströme sind verändert, der Puls ist beschleunigt, der Blutdruck ist erhöht, unsere Atmung ist schneller, unsere Muskeln sind angespannt, usw.

Eine Panikattacke ist z.B. Ausdruck höchster Aktiviertheit. Die Aktivierung kann ausgelöst werden durch äußere Ereignisse wie etwa ein plötzliches Geräusch oder eine neue Situation. Innere Ereignisse wie etwa dass wir eine Situation als gefährlich bewerten oder uns etwas Schlimmes ausmalen, können ebenfalls zur Aktivierung führen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wir bei einem mittleren Grad der Erregung am leistungsfähigsten sind.

Dann sind unserer Gedanken auf die vor uns liegende Aufgabe gerichtet. Sind wir zu wenig aktiviert, dann sind wir schläfrig und nicht motiviert. Sind wir zu stark erregt, dann sind wir nervös und angespannt. Es kann zu Störungen in unserem Denkvermögen oder zu einem Blackout kommen, der in Prüfungen bei sehr starker Prüfungsangst auftritt.

Wir können unser Aktivierungsniveau direkt beeinflussen

  • Steigern können wir es, indem wir uns vorstellen, wie wir die Leistung erbringen, was wir genau dafür tun müssen und wie es uns danach sehr gut geht. Wir können auch positive Selbstgespräche führen wie z.B. "Ich packe das jetzt an.", "Ich gehe Schritt für Schritt voran." Auch über Bewegung können wir uns aktivieren.
  • Senken können wir unser Aktivierungsniveau, indem wir eine Atem- oder Entspannungstechnik einsetzen. Das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung bieten sich z.B. hierfür an. Auch hier helfen positive Selbstinstruktionen und gleichförmige Bewegung.

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