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Autogenes Training

Das autogene Training ist eine Entspannungsmethode, die vornehmlich auf Autosuggestionen beruht.

Diese Entspannungsmethode wurde von dem Psychiater Heinrich Schultz vor über 70 Jahren entwickelt.

Das autogene Training kann in Gruppen aber auch in Eigenregie zuhause erlernt werden.

Man unterscheidet beim Autogenen Training zwei Stufen: die Unterstufe und die Oberstufe.

Die Unterstufe des autogenen Trainings dient in erster Linie der Entspannung. Sie besteht aus sechs Übungseinheiten.

Diese führen zu einer Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, einer Beruhigung des Pulses und der Atmung, einem Wärmegefühl im Sonnengeflecht und einer Kühle der Stirn.

Je mehr geübt wird, umso besser ist die Wirkung der einzelnen Übungen auf den Körper und das seelische Befinden.

Das Autogene Training erfordert wesentlich mehr Übung als die Progressive Muskelentspannung, um einen Zustand der Entspannung herbeizuführen.

Die Oberstufe des Autogenen Tranings dient der Selbsterkenntnis und "Charakterbildung".

Die Beherrschung der Unterstufe ist Voraussetzung für die Entspannungsübungen der Oberstufe.

Das autogene Training kann bei Nervosität, Unruhezuständen, Schlafstörungen, psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck eingesetzt werden.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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