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Blackout - die Leere im Kopf

"Ich hatte wie ein Brett vor dem Kopf." "Mein Kopf war wie Watte." "Plötzlich hatte ich eine Leere im Kopf", so beschreiben Betroffene den Blackout.

Wir können nicht mehr auf Erlerntes zurückgreifen, nicht mehr klar denken.

Manchmal wird der Blackout aber auch als Alibi benutzt, für ein bestimmtes Verhalten keine Verantwortung übernehmen zu müssen.

Ein Blackout kann entstehen, wenn wir sehr unter Druck stehen bzw. uns unter Druck setzen, nicht versagen zu dürfen.

Bei großer Anspannung funktioniert die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen in unserem Gehirn nicht mehr.

Wenn wir uns z.B. durch starke Versagensängst stressen, dann können wir nicht mehr klar denken und das Licht geht aus.

Vorbeugen können wir einem Blackout, indem wir täglich für Entspannung sorgen und daran arbeiten, Ereignisse wie etwa ein mögliches Versagen nicht als lebensbedrohlich zu bewerten.

Haben wir erst einmal einen Blackout, hilft es, dazu zu stehen. In der Prüfungssituation bedeutet das, dem Prüfer zu sagen: "Ich stehe gerade auf dem Schlauch" oder "Ich habe gerade einen Blackout".

Jeder Prüfer hat dafür Verständnis und wird Ihnen Zeit geben, um sich wieder zu sammeln.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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