Bewusstseinsstörungen

Bewusstseinsstörung bedeutet, dass sich das normale Bewusstsein verändert hat.

Es werden 2 Formen der Bewusstseinsstörung unterschieden:

1. qualitative Bewusstseinsstörungen,
bei denen von Normalen abweichende Bewusstseinsinhalte vorliegen. Das Bewusstsein ist getrübt, eingeengt oder verschoben.

In diese Kategorie gehören z.B. Halluzinationen und abnorme Körperempfindungen.

2. quantitative Bewusstseinsstörungen,
bei denen die Wachheit gesteigert oder herabgesetzt ist. Hierzu gehören z.B. das Koma, Benommenheit oder Delir.

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Bewusstseinsstörungen können unterschiedliche Ursachen haben.

Qualitative Bewusstseinsstörungen können in Verbindung mit Psychosen auftreten.

Quantitative Bewusstseinsstörungen können Folge eines Schlaganfalls, eines Traumas, Folge von Stoffwechselstörungen wie z.B. Diabetes, von Vergiftungen mit Alkohol, Drogen, Medikamenten oder z.B. von Störungen der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse oder Nebennierenrinde sein.

Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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