Chronisches Müdigkeitssyndrom

Das chronische Erschöpfungssyndrom – was das ist und wie es sich wirkt auf das Leben der Betroffenen auswirkt, zeigt dieser ABC-Beitrag.

Chronisches Müdigkeitssyndrom
© PAL Verlag, unter Verwendung eines Fotomotivs von unsplash.com
Inhalte im Überblick

Das chronische Erschöpfungssyndrom - auch Chronisches Müdigkeitssyndrom oder Chronic Fatigue Syndrome genannt - ist gekennzeichnet durch eine schwere und lang anhaltende Erschöpfung über mindestens 6 Monate, für die keine körperlichen Ursachen gefunden werden können. Es tritt häufig abrupt im Anschluss an eine Infektionserkrankung oder nach intensiver Stressbelastung auf. Schon kleinste Aktivitäten werden als große Anstrengung erlebt, welche die Symptome verstärkt.

Symptome

Neben der anhaltenden Müdigkeit klagen Betroffene über Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Muskelschwäche oder Muskelschmerzen, Benommenheit, Spannungskopfschmerzen, Halsschmerzen, Anspannung oder Unwohlsein. Auch ausreichender Schlaf und Ruhe führen nicht zu Erholung und Besserung.

Viele Betroffene werden depressiv, weil sie nicht mehr am normalen Leben teilnehmen können und ihr bisheriges Leben sich auflöst. Sie werden arbeitsunfähig und ihnen begegnet das Unverständnis ihrer Mitmenschen. Sie ziehen sich deshalb vollständig zurück. Viele Betroffene werden bettlägerig. Außerdem leiden sie unter Zukunftsängsten, wie ihr Leben überhaupt weitergehen soll.

Bei manchen Betroffenen kommt es zu einer langsamen Besserung, mache erholen sich vollständig. Anderer wiederum leiden unter einer immer weiter voranschreitenden Verschlechterung. Das chronische Erschöpfungssyndrom ist schwer zu diagnostizieren, weil viele andere Erkrankungen ähnliche Symptome aufweisen.

Ziel einer Therapie ist, dass Betroffene, so weit es ihnen möglich ist, schrittweise wieder körperlich aktiv werden, denn eine Schonhaltung führt zu einer Verschlechterung. Die kognitive Verhaltenstherapie kann helfen, Ängste abzubauen und das Selbstwertgefühl zu stärken.

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