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Denkstörungen

Denkstörungen treten meist in Verbindung mit einer psychischen Störung auf.

Beispielsweise können bei Depressionen, Schizophrenie, Manie oder einer Zwangsstörung Denkstörungen auftreten, aber auch Alkohol und Drogen können unser Denken verändern.

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Man unterscheidet 2 Arten von Denkstörungen

1. Formale Denkstörungen

Formale Denkstörungen beziehen sich darauf, wie gedacht wird. Formale Denkstörungen können sich z. B. darin äußern, dass unsere Gedanken abreißen, verlangsamt, stockend, blockiert, beschleunigt, sprunghaft, zerfahren oder unklar sind oder sich wiederholen.

Inhaltliche und logische Zusammenhänge und Grammatik werden nicht beachtet, neue Wörter werden erfunden oder der Wortschatz und der Denkumfang sind eingeschränkt.

2. Inhaltliche Denkstörungen

Hier ist der Inhalt des Denkens verändert. Das Denken ist nicht realitätsbezogen und unrichtig, wir sind aber von seiner Richtigkeit überzeugt.

Man spricht dann auch von Wahnideen.

Ebenfalls nicht realitätsbezogen sind häufige Arten negativen Denkens.

Auch zwanghafte Gedanken gehören zu den inhaltlichen Denkstörungen.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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