Schizophrenie

Die Schizophrenie ist eine psychische Störung des Denkens der Wahrnehmung und der Affektivität.

Schizophrenie

Der Begriff Schizophrenie wurde von dem Psychiater Eugen Beuler schon vor 100 Jahren geprägt.

Die Schizophrenie ist eine psychische Störung des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität, die sich in folgenden Auffälligkeiten zeigen kann:

  • Betroffene haben den Eindruck, ihnen werden Gedanken eingegeben oder entzogen, oder es würden sich Gedanken in ihnen ausbreiten
  • Betroffene haben die Idee, sie müssten kontrollieren, könnten alles beeinflussen oder haben Wahnideen: sie glauben z.B., dass jemand ihnen das Essen vergiftet, dass Außerirdische sie beobachten oder dass Gas in ihre Wohnung eingeleitet werde.
  • Sie nehmen Stimmen wahr, die über andere reden, oder Stimmen, die aus ihren Körperteilen kommen.
  • Sie haben Halluzinationen.
  • Ihre Gedanken reißen ab oder werden durch andere Gedanken unterbrochen.
  • Sie sind erregt oder starr.
  • Sie sind apathisch, Sprache und Emotionen sind reduziert.
  • Sie ziehen sich von anderen zurück, werden apathisch, vernachlässigen die Körperhygiene.

Es gibt verschiedene Formen der Schizophrenie:

  • Paranoide Schizophrenie: Wahnvorstellungen treten auf.
  • Hebephrenie: eine im Jugendalter beginnende Psychose
  • Schizophrenia simplex: Die Erkrankung beginnt im Erwachsenenalter und ist langsam schleichend.
  • Katatone Schizophrenie: Der Betroffene nimmt eine ungewöhnliche Haltung ein oder ist wie erstarrt.

Die Behandlung der Schizophrenie besteht meist aus einer Kombination von medikamentöser Behandlung und Psychotherapie, Ergotherapie und Soziotherapie.

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