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Hyperventilation

Unter Hyperventilation versteht man eine beschleunigte Atmung. Wir atmen schneller und flacher.

Das heißt wir atmen überwiegend im Brustbereich und benutzen nicht die Bauch- oder Zwerchfellatmung.

Als Folge des Hyperventilierens kommt es zu einer Veränderung der Blutzusammensetzung, einem Kohlendioxydmangel im Blutspiegel.

Wir haben den Eindruck, zu wenig Luft zu bekommen, obwohl wir im Gegenteil zu viel einatmen.

Die Hyperventilation tritt häufig bei psychischen Problemen wie z.B. Panikattacken, Agoraphobie, chronischen Schmerzen und Somatisierungsstörungen auf.

Auch Drogen, Koffein oder Aspirin können eine Hyperventilation verursachen.

Die Hyperventilation kann sich auch in Verbindung mit anderen körperlichen Erkrankungen zeigen.

Deshalb sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen!

Wenn wir hyperventilieren, kann es zu folgenden Symptomen kommen:
Luftnot
Kribbeln und Taubheitsgefühle an den Händen Mund und Füßen
Trockener Mund
Innere Unruhe
Verkrampfung der Hände (sog. Pfötchenstellung)
Benommenheit
Muskelkrämpfe
Schwindel
Bauchschmerzen,
Brustschmerzen
Kopfschmerzen
Schwächegefühl
Schweißausbrüche
Verschwommenes Sehen

Gegen das Hyperventilieren hilft, mehrmals in eine Plastik- oder Papiertüte ein- und auszuatmen.

Dadurch gelangt wieder mehr Kohlendioxyd in den Körper. Auch das Ein- und Ausatmen in die hohle und vor den Mund gehaltene Hand kann Abhilfe schaffen.

Langfristig ist es hilfreich, die Zwerchfell- oder Bauchatmung zu üben. Auch eine Muskelentspannung wie die Progressive Muskelentspannung ist hilfreich.

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Was tun, wenn man hyperventiliert?

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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