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Morbus Crohn

Mit Morbus Crohn bezeichnet man eine geschwürige chronische Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt, insbesondere aber im unteren Dünndarm, auftreten kann.

Die Erkrankung beginnt meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Betroffenen leiden unter Schmerzen im rechten Unterbauch, Müdigkeit und Durchfällen.

Auch Gewichtsabnahme, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Krämpfe und Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen, Hautveränderungen, Augenentzündungen können auftreten.

Die Erkrankung verläuft in Schüben.

Zur Zeit sind die genauen Ursachen für Morbus Crohn noch nicht bekannt.

Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren mit hineinspielen: überaktivierte oder geschwächte Immunabwehr, genetische Faktoren, Nikotin, geschwächte Darmschleimhaut, übermäßige Hygiene, psychische Faktoren.

Mittels Sonographie, Tomographie, Koloskopie und Biopsie kann Morbus Crohn diagnostiziert werden.

Morbus Crohn wird medikamentös behandelt, es kann jedoch auch ein chirurgischer Eingriff notwendig sein.

In einer Psychotherapie lernen Betroffene u.a. Methoden der Stressbewältigung sowie Problemösestrategien.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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