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Pädophilie

Die Pädophilie gehört zu den Störungen der Sexualpräferenz.

Pädophilie bezeichnet eine mindestens 6 Monate andauernde sexuelle Vorliebe für Kinder, die sich vor oder am Beginn der Pubertät befinden.

Die sexuelle Vorliebe konzentriert sich ausschließlich oder überwiegend auf Kinder.

Die Betroffenen sind mindestens 16 Jahre alt und mindestens 5 älter als das Kind.

Sie erlangen durch den körperlichen, oft auch sexuellen Kontakt zu den Kindern eine sexuelle Erregung und Befriedigung.

Der Umgang mit Kindern befriedigt häufig auch ihr Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung.

Sie bauen den Kontakt zu den Kindern über einen längeren Zeitraum auf, so dass die Kinder Vertrauen zu ihnen aufbauen können.

Sie machen Geschenke, geben vor, sie zu verstehen, und schlüpfen in die Rolle des großen Freundes.

Der sexuelle Kontakt zu Kindern steht in Deutschland als sexueller Missbrauch von Kindern unter Strafe.

Auch das Fotografieren von Kindern in sexuellen Posen und Handlungen sowie der Besitz von Bildern dieser Art sind strafbar.

Behandlung der Pädophilie

In der Behandlung der Pädophilie werden psychotherapeutische Verfahren wie die Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Tiefenpsychologie eingesetzt.

Die Rückfallquote Pädophiler ist sehr hoch und es wird angezweifelt, ob eine Heilung möglich ist.

Therapieziel ist es deshalb primär, dass Betroffene keine Kinder schädigen und mit ihren sexuellen Impulsen besser umgehen lernen.

Es werden auch Selbsthilfegruppen angeboten.

Wenn der Leidensruck sehr groß ist und die Betroffenen zustimmen, können Medikamente verordnet werden, die den Sexualtrieb hemmen.

Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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