Tourette Syndrom

Informationen zum Tourette Syndrom im Lebenshilfe Lexikon

Tourette Syndrom

Das Tourette Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung. Etwa 40.000 Menschen sollen in Deutschland unter dem Tourette Syndrom leiden.

Symptome

Die Symptomatik des Tourette-Syndroms besteht aus motorischen und vokalen Tics. Die motorischen Tics (z.B. Augenblinzeln, Grimassen, Kopfwerfen) treten zusammen mit einem oder mehreren vokalen Tics (z. B, Räuspern, Grunzen, Gebrauch obszöner Wörter, Wiederholung von Lauten und Worten, die gehört werden) auf. Zusätzlich können AD(H)S, Zwänge, Angst, Depressionen, Autoaggressionen, Lern- und Konzentrationsstörungen auftreten.

Da die Umwelt an den motorischen und vokalen Tics Anstoß nimmt und mit Ablehnung und Unverständnis reagiert, ziehen sich Betroffene oft in die Isolation zurück. Die Tics treten meist während des Schlafes und in Situationen, in denen die Betroffenen stark abgelenkt sind, z.B. beim Singen oder Musikmachen, nicht auf.

Die Tics verstärken sich in Situationen, in denen die Betroffenen emotional erregt und angespannt sind. Die Tics können von den Betroffenen willentlich nicht unterdrückt oder kontrolliert werden.

Die häufigsten Folgen des Tourette Syndroms sind:

  • Muskuläre Verspannungen und Schmerzen aufgrund der motorischen Tics
  • Verlust von sozialen Kontakten bis hin zu sozialer Isolation
  • Frühberentung
  • erhebliche Einschränkungen im Alltag

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