Ein Licht

Ein Licht, das alles erhellt

Zur Wintersonnenwende haben Menschen seit jeher in dieser Zeit Kerzen angezündet und große Feuer verbrannt, um dem Dunkeln in ihrer Welt  ein Licht entgegenzustellen. Damit haben sie neuen Mut geschöpft und ihre Hoffnung auf einen Neuanfang inmitten in der Nacht gelegt. Und sie haben sich auf die bevorstehenden Veränderungen gefreut. 

Das leuchtende Märchen in diesem Video erzählt von genau dieser Hoffnung. Viel Freude damit!

Inhalt dieses Videos

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, ist eure Sache." Die Weisen sagten: "Das ist eine gute Aufgabe."

Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher.  Er dachte sich: "Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen." Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. 

Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger."  Der Vater antwortet: Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten."

Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.

Der Vater sagte: "Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen."  

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Sich selbst annehmen zu können, gilt als ein Schlüssel zur inneren Freiheit. Aber wie schwer fällt es vielen von uns? Denn es ist wirklich nicht leicht, sich selbst zu lieben – so wie man ist, mit allen Unzulänglichkeiten, Macken und Marotten.

Niemand – selbst erfolgreiche Menschen nicht – werden von unvorhersehbaren Herausforderungen, von Stress und persönlichen Krisen verschont. Alle diese schwierigen Lebenssituationen gehören zum Leben dazu!

"Glück gehabt!" Diesen Ausspruch hat sicher jeder von uns schon oft im Leben gebraucht. Wenn wir gerade ein kleines Missgeschick vermieden haben, aber auch, wenn wir vor einer Verletzung, einem Unfall oder einer Krankheit bewahrt wurden.

Im Winter ergreifen uns die Gefühle stärker als sonst. Das geschieht, weil die Tage dunkler und kälter sind und wir uns oft einsamer fühlen. Oder weil die anstehenden Feste oft mit großen Erwartungen erfüllt sind und wir uns dadurch einem großen Druck ausgesetzt fühlen. 

„Ich kann …“ Diese beiden Worte entscheiden sehr oft über Erfolg oder Misserfolg. Wenn wir uns nämlich einreden, etwas nicht zu können, dann gehen wir an diese Sache entweder halbherzig heran oder versuchen es erst gar nicht. 

Das Geschenkebesorgen und -verpacken ist oft mit viel Mühe und Stress verbunden. Denn viele Menschen habe schlichtweg schon alles, was sie brauchen. Die richtigen, persönlichen und besonderen Geschenke zu finden, kostet uns vor allem eines: ganz viel Zeit. 

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