Folge 29: Was dir gut tut, tut dir gut

In dieser Beitragsserie berichtet der Psychologe Gert Kowarowsky von den Erfahrungen aus seiner therapeutischen Praxis. 

Folge 29: Was dir gut tut, tut dir gut
© PAL Verlag

„Bleib gesund!“ ist in diesen Tagen und Wochen ein häufig gehörter Verabschiedungsgruß. Natürlich taucht zurzeit in fast jeder Therapiesitzung – unabhängig vom individuellen Thema – der darin enthaltende Wunsch immer wieder als Frage auf: Wie kann ich von meiner Seite aus die besten Voraussetzungen schaffen um gesund zu bleiben? In einer Praxis für Psychotherapie erwartet natürlich keiner meiner Patienten Anweisungen für eine gesunde Ernährung mit ausreichender Vitaminzufuhr inklusive der wichtigsten Mikronährstoffe.

Die Formel, um das seelische Immunsystem zu stärken

Was meine Patienten wirklich interessiert, ist die Frage: Wie kann ich mich so wohl wie möglich fühlen, so dass meine psychische Verfassung hell und golden ist, meine Energie kraftvoll pulsiert und mich und meine Gesundheit beschützt? In dieser Frage liegt auch schon die Antwort:

Alles, was dir gut tut, tut dir gut. Alles, wobei du dich wohlfühlst und was weder dir noch anderen Schaden zufügt, lässt deine Lebensgeister tanzen und jubilieren. Wenn du spüren kannst, was dir guttut, und wenn du dir selbst die Erlaubnis geben kannst, das auch machen zu dürfen, erstarkt sofort dein seelisches und energetisches Befinden und damit auch dein biologisches Immunsystem.

Das also ist die Formel: Folge dem, was dich glücklich macht!

Auf dem Weg dorthin achte auf die Fallen: „Ja, aber …; das geht doch nicht, weil …; mir fehlt dazu noch …; es geht erst, wenn …; ich bin zu alt, zu jung, zu arm, ich habe keine Zeit; das habe ich noch nie gemacht; das kann ich nicht.“ Du kennst die Fußangeln, die du dir selbst immer wieder stellst und dich dann darin verhedderst … Befasse dich stattdessen mit dem, was geht. Gehe gangbare Wege. Erlaube dir auch neue Wege zu gehen. Schau, wie Wasser von der Quelle zum Meer fließt: Ist ein Gebirge im Weg, fließt es um herum oder darunter hindurch.

Die Technik der Zweiäugigkeit entwickeln

Egal was du in diesen Tagen tust: Habe nicht nur dein Ziel im Blick, achte immer auch auf dich. Und vor allem darauf, dass du alles, was du tust, so tust, dass es dir Vergnügen bereitet. Entwickle die Technik der Zweiäugigkeit:

Ein Auge nach außen – ein Auge nach innen. Und wenn du spürst, dass dir dein Tun gerade kein Vergnügen mehr bereitet, dann mache eine kurze Pause. Frage dich, welche Veränderung du jetzt brauchst, um dich wieder wohl zu fühlen. Folge dem, was dich glücklich macht! Das ist die Garantie, nicht nur jetzt gesund durch diese besondere Zeit zu kommen, sondern erfüllt und gesund durch dein ganzes weiteres Leben.

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