Folge 3: Achtgeben auf seinen Körper

In dieser Kolumne berichtet Gert Kowarowsky von seinen Erfahrungen aus seiner therapeutischen Praxis.

Folge 3: Achtgeben auf seinen Körper

Folge 3: Körper

Viele meiner Patienten sind verwundert, wenn ich mich nicht nur für ihre Gedanken und Gefühle interessiere, sondern sie beispielsweise auch nach ihren Schlafgewohnheiten und ihren körperlichen Aktivitäten frage. Wir sind zuallererst unser Körper – aber natürlich sind wir mehr als unser Körper.

Dem Körper zu geben, was er braucht, kann jedenfalls eine wichtige Grundlage sein zur Lösung eines psychischen Problems. Unser Körper ermöglicht uns erst die Fülle der menschlichen Erfahrungen: gehen, tanzen, Rad fahren, schwimmen, sprechen, arbeiten, sehen, hören, riechen, schmecken, küssen, jemanden umarmen.

Dein Körper ermöglicht dir, Gefühle zu haben: Dein Herz hüpft vor Freude, der Magen verknotet sich bei Stress, deine Wut spürst du im Bauch, ebenso wie die Schmetterlinge der Verliebtheit. Für all diese Empfindungen brauchst du deinen Körper. Wenn du also in den Spiegel schaust, betrachte deinen Körper mit viel Wohlwollen. Sei ihm dankbar und behandle ihn gut!

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