Depersonalisationssyndrom

In der Psychologie versteht man unter einem Depersonalisationssyndrom einen Zustand der Entrücktheit und Entfremdung.

Menschen mit einem Depersonalisationssyndrom erleben ihre Gefühle und Empfindungen als fremd oder nicht zu ihnen gehörig.

Manchmal erleben sie sich wie als Teilnehmer eines Theaterstückes. Sie wissen, dass diese Fremdheit in ihnen selbst entsteht.

Von Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation Syndrome = PAS) sprechen wir,  wenn ein Kind nach einer Trennung der Eltern den Elternteil unbegründet ablehnt, mit dem es nicht mehr zusammenlebt.

Seine Ablehnung geht dabei maßgeblich auf die ablehnende Haltung des Elternteils, mit dem es zusammenlebt, zurück. Dieser macht den Ex-Partner dem Kind gegenüber schlecht.

Aus Furcht, den betreuenden Elternteil auch noch zu verlieren, muss das Kind die Liebe zum verlassenen Elternteil mehr oder weniger verleugnen.

Es kommt häufig zum völligen Kontaktabbruch und zum starken Hass auf den verlassenen Elternteil, welches meist der Vater ist.

Menschen mit Panikattacken, Depressionen oder einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden häufig unter einem Depersonalisationssyndrom.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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