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Deprivation

Mit Deprivation wird in der Psychologie ein Zustand der Entbehrung und des Mangels bezeichnet.

Den Betroffenen werden Reize, z.B. liebevolle, emotionale und körperliche Zuwendung entzogen und die Erfüllung wichtiger Bedürfnisse verweigert.

Wir können verschiedene Arten von Deprivation unterscheiden. Die wichtigsten sind:

- soziale Deprivation
Betroffene werden sozial ausgegrenzt. Folgen können Suchtprobleme und Depressionen sein.

- sensorische Deprivation
Außenreize werden vollkommen ausgeschaltet. Die sensorische Deprivation kann Denkstörungen nach sich ziehen. Halluzinationen, Konzentrationsprobleme und Depressionen können auftreten. Die sensorische Deprivation wird oft als Foltermaßnahme und zur Gehirnwäsche eingesetzt.

- emotionale Deprivation
Babys und Kleinkinder werden emotional vernachlässigt. Ihnen fehlt es an Pflege und emotionaler Zuwendung bzw. einer konstanten Bezugsperson.

Durch emotionale Deprivation kann es zu schweren psychischen Störungen und einem Rückstand in der körperlich/seelischen und intellektuellen Entwicklung kommen.

Die Kinder sind später unfähig, soziale Kontakte aufzubauen. Bei längerer Deprivation kommt es zum psychischen Hospitalismus.

Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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