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Selbstmord - Suizid

Unter Suizid verstehen wir die absichtliche Selbsttötung. Die Selbsttötung gehört zu den 10 häufigsten Todesursachen.

Für Menschen unter 40 Jahren ist sie sogar die zweithäufigste Todesursache.

Sie erfolgt gewöhnlich aus Gefühlen der Sinn- und Hoffnungslosigkeit heraus.

Männer wählen als Mittel zur Selbsttötung eher harte Methoden wie z.B. Erschießen, Vor-den Zug-Werfen oder Erhängen, Frauen weiche Methoden wie z.B. Schlaftabletten.

Suizidgedanken kennen die meisten Menschen von sich. Insbesondere in Krisensituationen taucht der Gedanke „Wie wäre es, wenn ich einfach nicht mehr da wäre?“ auf.

Die Gedanken ziehen meist wieder vorüber und es werden keine konkreten Pläne geschmiedet, wie man den Suizid vollziehen will.

Sehen Menschen jedoch keinerlei Wege, ihre Probleme zu lösen und ihre Verzweiflung zu überwinden, dann wählen sie den Weg der Selbsttötung.

Besonders gefährdet, Suizid zu begehen, sind Menschen mit Depressionen, Psychosen, einer Medikamenten- bzw. Alkoholabhängigkeit, im höheren Alter und mit einer unheilbaren Erkrankung.

Selbstmordversuche werden häufig von jüngeren Menschen aufgrund von Schulproblemen oder Liebeskummer verübt.

Für Menschen mit immer wiederkehrenden Suizidgedanken ist es wichtig, sich eine psychotherapeutische Unterstützung oder Beratung zu holen.

Mögliche Ansprechpartner sich Krisendienste, die Telefonseelsorge oder Psychotherapeuten. Im Austausch mit anderen Menschen eröffnen sich eventuell andere Problemlösemöglichkeiten außer dem Freitod.

Dieser Weg bleibt immer noch.

Äußerungen von Selbstmordgedanken sind ein Hilferuf

Wenn Menschen darüber sprechen, dass sie sich das Leben nehmen möchten, dann ist das immer ein Hilferuf.

Die Betroffenen haben ein persönliches, familiäres, gesundheitliches oder finanzielles Problem und sehen den Selbstmord als einzige Lösung.

Sie kennen und sehen keinen anderen Ausweg aus ihrer scheinbar hoffnungslosen Lage.

Diese Menschen möchten sich im Grunde nicht umbringen und sterben.

Sie möchten sich nur von ihrem seelischen und körperlichen Schmerz, den sie aufgrund ihres Problems empfinden, erlösen und befreien.

Sie fühlen sich so ohnmächtig und hilflos, dass ihnen die Selbsttötung der einzige Ausweg für ihre Probleme zu sein scheint.

Gedanken, die selbstmorgefährdete Menschen äußern:
Das hat alles keinen Sinn mehr.
Alles ist so sinnlos.
Was soll ich noch hier?
Was hat das Leben noch für einen Sinn?
Es ist sowieso alles egal.
Mir ist nicht zu helfen.
Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr.

Wenn Sie Menschen in Ihrem Umfeld haben, die Selbstmordgedanken äußern, dann sprechen Sie diese darauf an und sprechen mit ihnen darüber.

Die Betroffenen erleben die Anteilnahme als erleichternd und befreiend.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

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Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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