Psychosomatik - Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

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Diplom Psychologin, Wiesbaden

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Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm.

Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben.

Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet.

Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern!


Psychosomatik.html

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Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper.

Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken.

Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv.

Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Gut zu wissen: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken.

Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

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Leserkommentare

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Es gibt 1262 Kommentare

  1. Leserkommentar miriam schreibt am 29.03.2015

    hallo erna! verstehe deinen kommentar nicht? auf welchen forumteilnehmer beziehst du dich denn?

  2. Leserkommentar Erna schreibt am 29.03.2015

    Wer jede Stunde 150 ml Wasser trinkt bekommt doch nichts an der linken Niere und hat schwere Störungen. alle 2 tage stuhlgang nervt aber.

  3. Leserkommentar Timo schreibt am 28.03.2015

    Hallo Miriam, Kopf hoch ! Ich hatte auch Borreliose aber das ist echt gut Behandelbar. Mach dir deswegen keine Gedanken. lg Timo

  4. Leserkommentar miriam schreibt am 28.03.2015

    hallo ihr lieben! hör gar nichts mehr von euch. sabrina,wie gehts dir,sabine77 und erkan. ich will garnichts mehr von mir erzählen,da es die hölle ist.bin mittlerweile ganz sicher borreliose zu haben. elisatests sagen garnichts aus und ich hatte ja diesen stich im rücken vor 3 1/2 jahren am rücken,da ging es los.1 glas wein und ich fall fast um. nervenschmerzen und schwanken wird täglich schlimmer.aber alles ok,da elisatest negativ.es sind schon menschen in die psychiatrie gekommen,obwohl sie diese sch....krankheit hatten.ich bin klar bei verstand aber diese fliessenden reissenden brennende schmerzen machen einen fertig (typisch für borre)! ich werds schaffen ,egal wie!!!! so ,das wars erst mal ,hoffe, von euch zu hören

  5. Leserkommentar Pia schreibt am 24.03.2015

    Hallo ihr Lieben: @Hans: Es freut mich zu lesen, dass es dir ein klein wenig besser geht, .. warum das so ist wissen wir beide sehr sehr gut. Ich bin nur schon ein bisschen weiter mit meiner Selbsteinschätzung, .. aber ich bin zuversichtlich, dass du es auch schaffen wirst. Mir geht es immer noch ganz gut, da ich mir zu 90% sicher bin, an *KEINER* Körperlichen Erkrankung zu leiden ! Wünsche euch allen die Kraft der **POSITIVEN** Selbstwahrnehmung ! Glg: Pia Hallo Tina: Gegen Angst-Störungen gibt es gute Medikamente, ... nehmen muss man die allerdings schon. Wenn du aber Angst hast diese zu nehmen, dann wäre eine stationäre Einrichtung, die dich dabei unterstützt von Vorteil.

  6. Leserkommentar tina schreibt am 23.03.2015

    Hallo liebe Leute ich heise Tina und leide seit fast 2 Jahren an Angst und Panik Attacken ich habe eine zwangs Vergewaltigung durch und traue mich seit dem es passiert ist nicht mehr unter Menschen und fahre in keine Fahrzeuge mehr mit da ich richtig derbe Angst bekomme und Panik verspüren tue ich habe auch Medizin bekommen aber ich habe Angst da ich schwer Luft bekomme es zu nehmen und ich möchte wieder frei sein aber ich traue mich wie gesagt nicht raus da die Angst mich hier hält das ist schon gemein oder was sasgt ihr?

  7. Leserkommentar Gaby schreibt am 22.03.2015

    Hallo sabine77 , ich kann sehr gut verstehen , daß du so verzweifelt bist das der Afentalt in der Klinik nichts gebracht hat. Sollst du jetzt eine Therapie machen oder in eine Tagesklinik , da du ja schreibst , daß du ambulant weiter behandelt werden sollst. Wegen körperlicher Ursachen würde ich mir keine Gedanken machen , du bist ja sicher ausreichend untersucht worden. Auf der anderen Seite ist es unsere Erkrankung und wenn dann Symptome auftreten macht man sich gleich wieder Sorgen. Ich wünsche dir viel Kraft und schreibe uns wie es bei dir weiter geht.

  8. Leserkommentar sabine77 schreibt am 22.03.2015

    Hallo an alle. Kurzer Zwischenbericht von mir aus der psychosomatischen Klinik. Meine Beschwerden haben sich nicht im geringsten verändert...nehme immer noch zyprexa was keine Wirkung zeigt ausser das ich durch dieses Mittel jetzt auch noch schlechte leberwerte bekommen habe. Ich werde es jetzt reduzieren und eventuell ein anderes Mittel probieren. Die Klinik hat mir rein gar nichts gebracht und jetzt schmeissen sie mich nach vier Wochen auch noch raus mit der Begründung das die Krankenkassen nicht länger als vier Wochen zahlen. Ich bin stinksauer...es hat mir nichts gebracht und ich bin genauso schlecht beinander wie ich rein gegangen bin. Ambulant soll ich weiter machen...ja wenn ich stabil wäre aber in meinem Zustand bin ich gleich wieder in der nächsten Klinik. Ich bin Todunglücklich und verzweifelt...wie kann ich meine Beschwerden wenigstens lindern??? Bis jetzt hat nichts geholfen. Es ist der blanke Wahnsinn. Die Gedanken das es was körperliches ist verstärken sich wieder immer mehr. Ich verstehe es nicht mehr. Ich drücke euch alle ganz feste. Vor allem Hans der immer so aufbauende Worte hat. Und versucht alles verständlich zu erklären.

  9. Leserkommentar Gaby schreibt am 21.03.2015

    Hallo Hans , schön von dir zu lesen und das in Heidelberg alles gut ausgegangen ist. Ich wünsche dir viel Gesundheit und würde mich freuen , ab und zu von dir zu hören.

  10. Leserkommentar Sarah schreibt am 21.03.2015

    Ich leide seit letzten Jahr an Bronchialasthma,an einer Agoraphobie und ich habe eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Habe mit meinem Sohn jetzt eine 6 wöchige Kur hinter mir,wo es mir auch sichtlich besser ging. Kaum bin ich zu Hause,fängt alles von vorne an. Atemnot,meine Agoraphobie hat sich verschlimmert. Ohne Beruhigungsmittel (rein pflanzlich),gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Für mich ist es unerträglich und ich bin eingeschränkt wie sonst was. Ab dem 4.5 beginnt Gott sei Dank meine Verhaltenstherapie.

  11. Leserkommentar Gaby schreibt am 21.03.2015

    Hallo Tom , bevor eine somatoforme Störung festgestellt wird , müssen erst einmal organische Erkrankungen ausgeschlossen werden. In meinem Fall war es so , daß ich die letzten fünf Jahre mit ständig wechselnden Symptomen beim Arzt war und immer der Meinung war , daß es organisch ist. Und so ist es bis heute ,allerdings wurde zum Glück nie etwas festgestellt , aber diese Gedanken sind in meinem Kopf. Du kannst nur deinen Arzt bitten , dich durchzuchecken und wenn nichts festgestellt wird , dann willkommen im Club. Mit dieser Krankheit zu leben ist nicht einfach , ich mache eine Therapie und hoffe , daß die was bringt.

  12. Leserkommentar Hans schreibt am 21.03.2015

    Hallo Tom............ schon mal beim HNO Arzt gewesen ? Beim Neurologen alles was es gibt untersuchen lassen ? usw....Allerdings sind Deine Symptome die Du beschreibst typische Psychische Körperreaktionen. Daß Du denkst, die Ärzte sind blöd und Du hast eine körperlich schwere Erkrankung ist normal. Es könnte sich bei Dir um eine versteckte Depression handeln. Wenn Du ein Hypochonder, so wie ich, bist und hast Somatoforme Störungen, dann hlfen keine Medikamente, die bleiben bei solch einer Krankheit wirkungslos. Mir hat kein Antidepressiva, kein Schmezrmittel usw. geholfen. Morphium hätte ich schlucken können, bis ich umfalle, der Schmerz war/ist stärker. Wer somatoforme Störungen hat muß das Vertrauen in die Ärzte verlieren, weil Dir keiner!!!! helfen kann. Das ist das Dilemma ieser/unserer Krankheit., die oft ein Leben lang uns mehr oder weniger begleitet. Wenn ich genau zurückdenke sind es bei mir weit über 40 Jahre her. Somatoforme Beschwerden über so einen langen Zeitraum sind auch nicht harmlos, das empfindest Du völlig richtig. Aber eine organische Ursache ist nicht zu finden und wenn irgendwelche Organschwächen vorhanden sind, dann erklären sie nicht das Ausmaß das man empfindet. Man fühlt sich totkrank, hat die absurdesten Mißempfindungen an allen Ecken und Enden unseres schmerzgepeinigten Körpers. .....Trotzdem gehe zu mehreren Ärzten und lasse dich unabhängig untersuchen. Ein guter Neurologe wird Deine Krankheit, wenn sich psychisch berursacht ist, bereits bei Deiner Beschwerdeschilderung vermuten. Bis vor ein paar Tagen, habe ich trotz vieler Arzttermine, geglaubt daß ich totkrank bin. Jetzt bin ich mir sicher, daß Dutzende Ärzte verschiedener Diszipline sich nicht irren. Trotzdem der Schmerz ist nicht positiv beeinflußbar, er hat uns im Griff. Es ist ja nicht nur der Schmerz und die Mißempfindung, sondern auch die Höllenangst die alles verstärkt. Lebe so viel Du kannst, zeige Deinem Schmerz die Grenzen und sage bis hierher und nicht weiter. Unternehme soviel Du kannst, bewege Dich, jetzt ist Frühling, dies ist die allerbeste Zeit gesund zu werden über den Sommer. Wenn Du Rückschläge hast verzweifel nicht, es geht vielen Menschen wie Dir. Bei manchen wird eine Krankheit nicht entdeckt, das stimmt, aber beim Gros ist die Psyche die Verursacherin. Gehe in Dich und überlege was die Ursache Deiner Beschwerden sein könnte, bei mir kenne ich die Ursache...... Hallo Ihr anderen, ich bin gerade in der Stadtbücherei, deswegen mein spontaner Internett-Auftritt. Was für Tom gilt auch für mich und Euch. Ich sitze hier und habe wechselnde Muskelschmerzen am gesamten Körper. Vom Hintern hoch bis zum Hinterkopf. Alles recht untypisch für Dermatome, die psyche hält sich nicht an dermatomische Grenzen, sie verursacht Schmerzen wo sie will, auch daran erkennen Ärzte den Grund einer Krankheit. Bei einem BSV tut es vom Lendenbereich bis ins Bein weh, dem Verlauf eines Nervens betreffend. Am Genick , im Gesicht oder an den Händen ist es dann nicht zu spüren. Im Moment kribbelt mir der Kopf wie hundert scharfe Ameisen. Meine Hirnnerven, die Pyramydenbahnzeichen alles ob der Untersuchung gesund und ohne Befund. Weh tuts trotzdem. Aber unbedingt alles abklären lassen und wenn alles einigermaßen im Bereich liegt, akzeptieren, daß Du körperlich gesund bist.Nebenbefunde gibt es fast immer, aber die darf man nicht überinterpretieren sonst landet man in der Hölle der Gefühle die einem kaputt machen. Wenn die Angst steigt, steigern sich auch die Empfindungen. Eine Grenze gibt es nicht, das meint masn nur es ist alles möglich, das ist das fatale an psychogenen Beschwerden.

  13. Leserkommentar Tom schreibt am 21.03.2015

    Hallo zusammen! Da ich momentan auch sehr viel mit psychosomatischen Beschwerden zu kämpfen habe, jedenfalls sagt das mein Arzt so, möchte ich mich hier auch mal dazu äußern. Der Punkt ist, dass ich einfach nicht wirklich glaube, was mein Arzt mir da erzählen will, also das meine Beschwerden rein psychosomatisch sind. Warum? Weil er die Symptome bisher noch nicht einmal untersucht hat. Vor ca. 1 1/2 Jahren hatte ich zum ersten mal das Gefühl, einen Klos im Hals zu haben, was mal stärker und mal schwächer auftrat. 1 Monat später fing es dann mit Atemnot an und ging weiter mit Problemen beim Schlucken. Dazu kam später dann auch, das mein Hals manchmal fürchterlich brannte, was immer häufiger vorkommt. Anfangs meinte der Arzt nur, es sei nicht schlimm und würde wieder vergehen. Als es nicht besser wurde und ich meinen Hausarzt wieder und wieder kontaktierte, gab er mir den Rat, öfter mal einen Tee zu trinken, ein heißes Bad zu nehmen und etwas Sport zu treiben. An diesem Punkt begann bei mir so etwas wie Unsicherheit, Angst und Niedergeschlagenheit. Ich konnte nicht begreifen, warum meine Symptome runtergespielt oder gar ignoriert wurden bzw. immer noch werden. Es war mir schon fast unangenehm, ihn immer wieder damit "zu nerven". Er verschrieb mir dann später ein kleines Rachenspray, welches ich aus meiner eigenen Tasche bezahlen musste und nebenbei bemerkt völlig mirkungslos blieb. Beim nächsten Besuch riet er mir, doch mal einen Psychiater aufzusuchen, denn er geht von einer psychosomatischen Störung aus. Meine Frage, ob er den Hals wenigstens mal untersuchen könne, also richtig, wurde komplett ignoriert. Ich sprach beim Psychiater vor, welcher mir natürlich sagte, das es psychsomatische Störungen gibt und er mir daher Tabletten verschreibt, welche meine Stimmung verbessern sollte. Natürlich gingen meine Beschwerden nicht weg und ich bin mittlerweile an dem Punkt, wo ich das Vertrauen in die Ärzte komplett verloren habe. Ich war zwischenzeitlich auch bei anderen Ärzten, sogar im Krankenhaus, aber immer wieder wurden mir psychosomatische Beschwerden unterstellt, ohne das es wirkliche Untersuchungen gegeben hat. Guckt doch einfach mal in meinen Hals rein, ihr dämlichen Ärzte! Hinterher könnt ihr mich immer noch zum Psychiater schicken! Tja, das ist mein persönliches Dilemma. Diese Ungewissheit hat mich nach 1 1/2 Jahren seelisch wirklich fertig gemacht. Ich glaube schon das es sowas wie psychosomatische Beschwerden gibt, doch mittlerweile scheint es bei Ärzten Mode zu sein, Patienten nicht ernst zu nehmen und sofort in die Psychoecke zu stellen. Ich gehe inzwischen davon aus, dass ich an einer ernsten Krankheit erkrankt bin, denn Beschwerden über so einen langen Zeitraum können nichts Harmloses sein. Untersuchungen werden weiterhin abgelehnt mit der Begründung: nicht notwendig, ist eh nur psychosomatisch. Es ist zum heulen...

  14. Leserkommentar miriam schreibt am 20.03.2015

    danke hans! zu mehr hab ich gerade nicht die kraft.sabrina ,conny66,sabine77,hoffe euch gehts gut.meine brennenden stechenden reissenden schmerzen sind einfach extrem.bin gestern um 21 uhr!!!!! ins bett und um 8 uhr musst ich mich rausprügeln.aber es kann alles nur besser werden.......

  15. Leserkommentar sabine77 schreibt am 20.03.2015

    Lieber Hans. Ich wünsche dir alles Liebe und gute. Danke für deine immer aufbauenden Worte. Ich hoffe das du bald völlig beschwerdefrei leben kannst.

  16. Leserkommentar hans schreibt am 20.03.2015

    Die Untersuchung ergab dasselbe wie alle anderen Untersuchungen. Ich bin nicht mit meiner Befunddiagnose ins Haus gerannt. Sondern habe meine vielfältigen Beschwerden geschildert. Zuerst hat der Doktor mich befragt dann noch auf Fibromyalgie untersucht, ergab nichts. Die Diagnose lautet Somatoforme Störung, also kein MS, kein Hirntumor, kein Krebs, keine akute Borreliose usw. Meine Psyche macht die schmerzhaften Probleme. Das einzige was mir hilft wäre eine Verhaltenstherpie. Allerdings werden nicht alle meine Schmerzen verschwinden, aber es ist der einzige Weg. Ich bin halt verängstigt zum Leiden erzogen worden, dies hier komplett zu schildern würde den Rahmen der Seite sprengen. Ich werde mich auch künftig nur noch selten hier melden. mit Miriam werde ich weiterhin telephonischen Kontakt behalten. Egal wie unsere Krankheiten nun heißen, ob Hypochondrie, wahnhafte Depression, Dissoziative Störung, Konversionsstörung, ob neurotisch oder psychopathisch. Der Auslöser unser teilweisen massiven Probleme ist fast bei jedem hier die Psyche. Die Psyche vermag unsere begrenzten Vorstellung zu sprengen. Wir gehen immer noch davon aus, daß ein Schmerz eine rein körperliche Ursache haben muß. Das dem längst nicht so ist, muß uns klar werden. Seit ich seit vorgestern keine übermäßige Angst vor einer körperlich bedrohlichen, chronischen Krankheit mehr habe, geht es mir leicht besser, ich fasse wieder Lebensmut. Wir sollten dieser Erkenntnis nacheifern dann verspüren wir Verbesserung. Daß ich nicht mehr vollkommen frei sein werde ist mir klar, aber ich muß zu einem verträglichen Maß zurückfinden um wieder normal leben zu können. Daß es mir aufgrund einer Diagnose besser geht, ist wohl ein zeichen, daß diese Diagnose stimmt. Für diejenigen die aufgrund einer endogenen Störung Schmerzen haben, gibt es die Möglichkeit einer Einnahme geeigneter Medikamente um den Zustand wieder zu normalisieren. Pia ist hierfür ein gutes Beispiel, daß Medikamente bei einer bestimmten Ursache helfen. Für die Anderen so wie ich, gibt es als Alternative Therapien und Selbstvertrauen wieder zu erlangen. So das war es für heute, ich werde immer mal wieder nach meinen LeidensgenossInnen schauen, aber oft werde ich mich nicht mehr zu Wort melden, dies dient allein dem therapeutischen selbstschutz.

  17. Leserkommentar Mahrya schreibt am 20.03.2015

    Ich finde diese website gut gelungen und würde ales so unterschreiben, wie es dargestellt wird. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein sehr sinnvoller Weg und kann helfen. Manchmal aber, wenn sich ungesunde Muster so sehr eingeschlichen haben, dass man gar nicht mehr hoch kommt, sieht man keinen Ausweg mehr. Es ist so unendlich schwer, da wieder raus zu finden. Trotzdem habe ich bislang immer wieder ein Stückchen Hoffnung gefunden, wenn ich sogar an Selbstmord dachte. Am Wichtigsten ist Hilfe auch von außen, Freunde, Gruppen, usw. Ich wünsche allen, die diese Seite besuchen, nur das Beste und Erfolg für Ihren weiteren Weg der Heilung. Gebt niemals die Hoffnung auf! Das Leben schuldet uns noch was!

  18. Leserkommentar hope schreibt am 18.03.2015

    Hallo Tammy, da habe ich mich falsch ausgedrückt: ich meine natürlich nicht, dass du deinen Mann emotional erpresst, sondern er dich.

  19. Leserkommentar hope schreibt am 18.03.2015

    Hallo Tammy 54, das klingt nach emotionaler Erpressung deines zweiten Mannes. Aus Bequemlichkeit (du tust alles für ihn) "kann" er nicht in Kurzzeitpflege. Das ist nämlich seine Sicht der Dinge! Ich nehme mal an, dass er eine Pflegestufe zugesprochen bekommen hat. Aber aus Liebe zu dir und aus Achtung vor deiner Pflege an ihm kann und muss (!) er in eine Kurzzeitpflege gehen. Etwas "verdaulicher" aufbereitet: auch aus Liebe zu sich selbst, kann er in Kurzzeitpflege gehen. Denn, geht es dir (wieder) gut, geht es auch ihm gut. Fällst du aus irgendeinem Grunde aus, sei es z. Bsp. ein akutes Krankheitsgeschehen, muss er auch in Kurzzeitpflege. Und dort gibt es eine 24-h-Betreuung! Und du bist es dir selbst wert. Wie viele Jahre willst du dich selbst noch ins Abseits stellen? Es gibt sehr gute psychosomatische Akutkliniken. Meist benötigen diese nur einen Einweisungsschein vom Arzt, manchmal vom Facharzt. Diese Kliniken haben aber auch zum Teil monatelange Wartezeiten. In der Wartezeit kannst du in Ruhe eine gute Kurzzeitpflegeinrichtung suchen und alles Notwendige organisieren. Nicht (nur) Hoffen, sondern Handeln. Dann gehen plötzlich Türen auf, von denen du jetzt noch nix weißt oder wissen kannst. ALLES GUTE

  20. Leserkommentar Pia schreibt am 18.03.2015

    @Hans: Wünsche dir alles Gute für deine heutige Untersuchung in der Uni Heidelberg ! Allen anderen, baldige Besserung eurer Beschwerden ! Glg: Pia

  21. Leserkommentar sabine77 schreibt am 17.03.2015

    Herzlich Willkommen Charly. Ich würde an deiner Stelle doch zum Hausarzt gehen und einen HIV Test machen damit du Gewissheit hast. Falls der negativ ist würde ich deine Probleme mit dem Hausarzt besprechen...er weiss sicher welche Untersuchungen gemacht werden müssen um zu finden weshalb du dich so schlapp fühlst . Oder warst du schon beim Arzt mit deinen Beschwerden?

  22. Leserkommentar Charly schreibt am 17.03.2015

    ...entschuldigt die Tippfehler, bin in "Aufruhr"...

  23. Leserkommentar Charly schreibt am 17.03.2015

    Hallo zusammmen, Ich bin völlig down. Im urlaub habe ich durch eine Freindin eine Geschl. Krankheit abbekommen. Seit 2 Monaten habe ich drei kg abgenommen und befürchte auch Möglicherweise HIV infiziert zu sein. Bin schlapp, müde und habe Stiche in der Herzgegend, EKG aber unauffällig. Wer hat bitte Erfahrung mit gewichtszunahmepräparaten oder kann mir sonst einen guten Rat geben? Danke Euch

  24. Leserkommentar Conny66 schreibt am 16.03.2015

    hallo alle zusammen! War heut beim Ortopäden,Muskelverspannungen sagt er. Auf mein anfragen mir Tramal Tropfen zu verschreiben da mir diese einige StundenBeschwerdefreiheit verschaffen hat er nur mit den Backen geblasen und mir gesagt das er das nicht macht wegen der Suchtgefahr. Eigentlich wollt ich ja auch nicht gleich die ganze Flasche trinken!!!!Naja,dann muß ich wohl weiterhin diese Tramal Kapseln nehmen die aber auch nicht so helfen. Ich soll es erst mal mit Physiotherapie probieren.Auch ein neues MRT wäre nicht von nöten. Ich bin ganz schön wütend,man ist so machtlos.Schönen Abend an alle

  25. Leserkommentar marion bahnsen schreibt am 16.03.2015

    Hallo an alle... Ich ; habe schon seid Januar schmerzen in der Brustwirbelsäule! Bin schon überall gewesen. Jetzt gerade auch in Kiel in der Röhre war ich.. man sagre mir Das meine Brustwirbelsäule nicht in ordnung ist.. so jetzt kommst... Meine Schmerzen kommen aber nicht davon. Was könnte es sein. Ich kann nicht mallLange stehen oder sitzen. Liegen und laufen geht sehr gut. Weiss nicht weiter. Liebe grüsse an alle

  26. Leserkommentar marion bahnsen schreibt am 16.03.2015

    Hallo an alle... Ich ; habe schon seid Januar schmerzen in der Brustwirbelsäule! Bin schon überall gewesen. Jetzt gerade auch in Kiel in der Röhre war ich.. man sagre mir Das meine Brustwirbelsäule nicht in ordnung ist.. so jetzt kommst... Meine Schmerzen kommen aber nicht davon. Was könnte es sein. Ich kann nicht mallLange stehen oder sitzen. Liegen und laufen geht sehr gut. Weiss nicht weiter. Liebe grüsse an alle

  27. Leserkommentar sabine77 schreibt am 16.03.2015

    Hallo an alle...ihr tut mir echt alle unendlich leid...schmerzen hab ich Gott sei dank nicht. Aber meine ganzen Beschwerden machen mich jetzt echt langsam total kaputt. Es gibt nicht einen Tag wo ich komplett beschwerdefrei bin!!! Das kann doch nicht sein. Könnte nur noch heulen. Wie soll das in Zukunft weiter gehen??? Ich kann doch so nicht den Rest meines Lebens verbringen???!!! Es ist der absolute Alptraum was wir ertragen müssen. Doch müssen wir weiter Kämpfen! Doch mir kostet es unheimliche Kraft wie euch allen sicher auch. Ich wünsche mir so sehr wieder gesund zu sein. Ich wünsche euch allen viel Kraft.

  28. Leserkommentar Erkan schreibt am 15.03.2015

    Die ärzte sagen das es psychosomatisch ist also sensomotorische störungen aber es ist unglaublich es hat ganz harmlos begonnen jetzt spüre ich nur grob es sticht und brennt manchmal uch aber die füße sind ganz kalt ich kann wirklich nicht mehr

  29. Leserkommentar miriam schreibt am 15.03.2015

    hey erkan! wie alt bist du denn? was meinst du mit überall taub?junge das geht so nicht !arbeitest du noch? bei mir wirds wirklich(ich übertreibe nicht ) stündlich heftiger.aber irgendwann hauts mich halt um.....bitte erst im nächsten leben.ne,scherz bei seite,mein ganzer körper ist ein schmerz....vom zeh bis nacken.aber gesund ist noch keiner gestorben :-)

  30. Leserkommentar Gaby schreibt am 15.03.2015

    Erkan , was sagt der Arzt?

  31. Seite:

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