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Antipathie

Antipathie bedeutet Abneigung oder Widerwille. Antipathie ist ein negatives Gefühl, die stärkste Ausprägung von Antipathie ist Hass.

Das Gegenteil davon ist Sympathie. Wir alle haben wohl schon einmal die Erfahrung gemacht, dass uns ein Mensch vom ersten Augenblick an unsympathisch war.

Wir mochten ihn nicht leiden, obwohl wir ihn noch gar nicht richtig kannten.

Mögen wir einen Menschen von Anfang an nicht, so wissen wir manchmal selbst nicht, warum wir so empfinden.

Antipathie entsteht, wenn wir bestimmte Merkmale, Eigenschaften oder Verhaltensweisen einer anderen Person abwerten, ablehnen oder uns von diesen bedroht fühlen.

Manchmal gilt das schlechte Gefühl jemand ganz anderem. Die Person löst einfach in uns Erinnerungen an schlechte Erfahrungen mit einem anderen Menschen aus.

Umgekehrt geht es natürlich auch anderen Menschen mit uns so ähnlich. Uns ist wahrscheinlich auch schon einmal kalte Ablehnung entgegengeschlagen, obwohl wir uns keiner Schuld bewusst waren.

Die Antipathie kann sich aber auch schleichend im Verlauf einer Beziehung entwickeln. Wir sind mit den besten Absichten in die Beziehung gestartet und irgendwann ist sie gekippt.

Wir fühlen uns plötzlich ausgenutzt, abgelehnt, ungerecht behandelt, verletzt, nicht wichtig genommen und wollen deshalb nichts mehr mit dem anderen zu tun haben.

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Wie eine Antipathie überwinden?

Antipathie ist zunächst einmal nur ein Signal, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt.

Wir können entscheiden, ob wir uns näher mit der Beziehung zu dieser Person befassen oder die Abneigung zum Anlass nehmen, uns von der Person zu distanzieren.

Nicht immer, beispielsweise am Arbeitsplatz, haben wir jedoch die Möglichkeit, der Person aus dem Weg zu gehen.

Dann ist es sinnvoll, nach den Ursachen für die Abneigung zu suchen.

Wissen wir die Ursachen, können wir meist auch die Antipathie abschwächen oder überwinden.

Erinnert die Person uns z.B. an einen ungeliebten Menschen, können wir nach den Unterschieden zwischen beiden Personen suchen.

Fühlen wir uns ausgenutzt, können wir lernen, Grenzen zu setzen. Haben wir uns über den anderen geärgert, können wir ihm unsere Meinung sagen.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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