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Weisheit zum Thema Belastung negativer Erfahrungen

wanderer

Dies ist die Geschichte von einem alten Mann und einem kleinen Jungen. Der alte Mann hieß Sartebus und der Junge Kim.

Kim war ein Waisenkind und lebte ganz für sich allein. Er zog von Dorf zu Dorf, auf der Suche nach Essen und einem Dach über dem Kopf.

Doch es gab noch etwas, nach dem er suchte. Kim suchte nach einer Einsicht. "Warum", fragte er sich, "sind wir ein Leben lang auf der Suche nach etwas, das wir nicht finden können? Machen wir es uns selbst schwer, oder soll es einfach so sein, dass wir uns so plagen?"

Auf seinem Weg traf er eines Tages einen alten Mann, und der, so hoffte Kim, ihm vielleicht die eine Antwort geben konnte.

Der alte Mann trug auf seinem Rücken einen großen, zugedeckten, geflochtenen Korb, der sehr schwer zu sein schien.

Eines Tages machten sie Rast an einem Bach. Der alte Mann stellte erschöpft seinen Korb auf den Boden.

Er schien so schwer zu sein, dass selbst ein viel jüngerer und stärkerer Mann ihn wahrscheinlich nicht sehr lange hätte tragen können.

"Weshalb ist denn dein Korb so schwer?" fragte Kim Sartebus. "Ich würde ihn gerne für dich tragen."

"Nein, den kannst du nicht für mich tragen", antwortete der alte Mann. "Den muss ich ganz alleine tragen."

Viele Tage und Wege gingen Kim und der alte Mann zusammen. So sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht herausfinden, was für ein schwerer Schatz sich wohl in dem Korb befand.

Erst als Sartebus nicht mehr weitergehen konnte und sich ein letztes Mal zur Ruhe legte, erzählte er dem jungen Kim sein Geheimnis.

"In diesem Korb", sagte Sartebus, "sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten.

Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorns der Unsicherheit und jedes Mühlsteines des Irrweges getragen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe.

Ohne sie hätte ich die Träume verwirklichen können, die ich mir so oft ausgemalt habe."

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Die darin enthaltene Weisheit

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Ist es nicht so, dass wir alle, wie Sartebus, Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen mit uns herumtragen, deren Gewicht uns belastet und die uns daran hindern, viele der Möglichkeiten zu ergreifen, die das Leben für uns bereithält?

Wie aber können wir herausfinden, was in unserem Korb ist? Wie sieht das Gewicht aus, das uns niederdrückt?

Welche Beschränkungen bezüglich unserer Person und der Fähigkeiten existieren nur in unserer Vorstellung, nicht aber in der Realität?

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Sartebus wusste leider nicht, dass er die Mühlsteine, die nur in seiner Vorstellung existierten, wegwerfen konnte.

Wir haben nämlich die Kontrolle darüber, was wir denken - zu 100 Prozent. Wir bestimmen, welche Gedanken und Sorgen sich bei uns festsetzen und uns negativ beeinflussen.

Wenn wir niedergeschlagen sind und uns im Leben schwer tun, dann aufgrund der Last unserer negativen Gedanken.

Sie gilt es über Bord zu werfen, ehe sie uns - durch ihr Gewicht - emotional nach unten ziehen und wir mit ihnen untergehen.


weisheit-negatives-denken.html

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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