Energiemangel

Wie wir mit unserer Energie umgehen und wie gut es uns gelingt, neue Kräfte zu tanken, entscheidet über unser Wohlbefinden. Dieser ABC-Beitrag klärt auf.

Energiemangel
© PAL Verlag, unter Verwendung eines Fotomotivs von unsplash.com

Wir können unsere Energie als Schwingung, Vitalität, Lebensfluss oder Kraft bezeichnen, die uns auch nach außen wie ein Mantel umgibt. Sie ist abhängig von äußeren und inneren Faktoren wie z. B. auch der Tagesform oder der Uhrzeit.

Energie schließt unseren gesamten Körper und die Seele ein – wie wir uns auf emotionaler Ebene fühlen hat ein körperliches Korrelat und umgekehrt. In der Regel strahlen wir unsere Energie, also unseren Gesamtzustand, nach außen aus. Sie wird dadurch für andere spürbar. Wenn wir uns energetisiert fühlen, dann fühlen wir uns frisch, gesund, lebendig und sind voller Tatendrang. Energie treibt uns im Alltag an, ermöglicht, dass wir unsere täglichen Aufgaben erledigen oder unseren Visionen nacheifern und auf andere Menschen zugehen.

Wenn wir wenig Energie haben, dann fühlen wir uns eher träge und müde, vielleicht sogar schlapp wie z. B. während oder kurz nach einer Krankheit.

Energie von außen

Den Begriff Energie in der äußeren Welt finden wir in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen wie z. B. der Natur, der Physik, der modernen Technik oder der Wirtschaft.

Hier tauchen Begriffe auf wie Licht-, Sonnen-, Mond-, Erd- oder Windenergie, Nahrungsenergie, Energiefeld, Geldenergie etc. So sorgt die Kraft des Mondes für die Gezeiten, und ihr wird nachgesagt, dass sie unseren Körper und unsere Psyche beeinflusst. Die Erdenergie ist mit Wärme verbunden, mit Erde wird eine Verwurzelung und „Bodenständigkeit“ assoziiert. Die Licht- und Sonnenenergie bringt uns Helligkeit und wirkt sich auch auf unser Gemüt aus. Die richtige Ernährung sorgt dafür, dass wir aufblühen und mit Energie versorgt werden. Ja, selbst Geld ist eine Form von Energie, die ein unabhängiges Leben und finanziellen Wohlstand ermöglicht.

Energie von innen

Wir können Energie von außen aufnehmen und uns selbst mit Energie versorgen. Wir produzieren und verbrauchen Energie. Der Atem versorgt uns mit belebendem Sauerstoff und Lebensenergie. Unser Körper wird mit verschiedenen Energiepunkten und -bahnen in Verbindung gebracht, die wir stimulieren können. Er wandelt Nahrung in Energie um.

Wir können unsere Energie selbst regulieren, z. B. durch unseren Lebensstil oder unsere Einstellung. Ob und wie energetisiert wir uns fühlen, hängt damit im Wesentlichen von uns selbst und dem Wechselspiel mit der Außenwelt ab.

Wieso ist es wichtig, unsere Energie auszubalancieren?

Wenn wir unsere Energie ausbalancieren, sorgen wir für innere Harmonie. Niemand kann immer Höchstleistungen erbringen oder Energie investieren. Irgendwann fühlen wir uns dann „ausgebrannt“ und leer. Wir wissen am besten, was und wie viel wir uns zumuten können, und wir können lernen, die Signale wahrzunehmen, also die Momente, wenn wir eine Pause benötigen oder unser Körper oder unsere Seele nicht mehr mögen. Umgekehrt können wir uns, wenn wir uns nicht aufraffen können, träge sind oder uns emotional unwohl fühlen, energetisieren.

Energieräuber vs. Energiespender

Ein erster Schritt für mehr Energie ist die Kenntnis über unsere Energieräuber und Energiespender.

Energieräuber erkennen wir daran, dass sie uns Energie abzapfen, wir uns also unter ihrem Einfluss weniger vital fühlen. Energiespender lassen uns hingegen aufleben und -blühen.

Ein typisches Beispiel für einen Energieräuber ist Stress. Unser Körper signalisiert meist zuerst, wenn es zu viel wird. Der sogenannte Disstress äußert sich in Anspannung und schliesslich Abgeschlagenheit und Ermüdung. Wir erleben Stress meist als negative emotionale Energie, insbesondere, wenn er ausgeprägt ist und länger anhält.

Eustress hingegen erleben wir als positiv. Disstress und Eustress können wiederum ineinander übergehen. So haben wir durch unsere Interpretation und unseren Umgang mit Anforderungen einen wesentlichen Einfluss auf unser Stressempfinden und unser Energielevel. 

Ein schönes Beispiel für Eustress ist auch die Verliebtheit. Frisch Verliebte erleben eine wahre Entladung von Energie. Der Körper schüttet im Zustand der Verliebtheit Stress- und Glückshormone aus. Es entsteht das Gefühl, Bäume ausreißen zu können. Das Gegenüber sehen Verliebte durch eine rosarote Brille. Den täglichen Herausforderungen begegnen sie mit einem Lächeln. Die Ausstrahlung ist meist besonders lebensbejahend und sorgt für Bewunderung.

Energie ist in allen Dingen, auch in der leichtesten Feder, wenn diese leise zur Erde sinkt!

Gabriele Ende

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