Ratgeber Selbstvertrauen

Burnout Syndrom - Ursachen und Symptome

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten.

Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt.

Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Man fühlt sich so, als habe einem jemand den Stecker gezogen - alle Energie ist dahin.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen.

Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Das Hamsterrad ist keine Karriereleiter.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus

Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld.

Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout.

Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz

Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom

Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen.

Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können

Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien

Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Friederike schreibt am 27.07.2016, 11.41 Uhr

    Mutter von 6 Kindern, in Patchworkfamilie seit drei Jahren lebend (weitere 2 Kinder) Scheidung kostete vier Jahre Kraft. Nebenbei bin ich als Lehrerin in Teilzeit mit vier Tagen arbeiten...

  2. Leserkommentar Andy schreibt am 22.07.2016, 14.53 Uhr

    Arbeit immer nur Arbeit jederzeit erreichbar ,Termindruck

  3. Leserkommentar Christoph Klöckner schreibt am 26.06.2016, 15.23 Uhr

    Ich tue mich schwer mich abzugrenzen. Ich bin 23 und bin seit mehreren Jahren auf der Suche nach dem warum, bin ich so wie ich bin. Ich versuche ständig gesünder zu leben für mich selbst. Ich war ständig zu Stolz mir einzugestehen, dass ich dieses Problem alleine lösen kann. Ich habe dieses fundamentale Problem schon lange in allem und jedem das Gute zu sehen, andere zum Lachen zu bringen, aber es ist einfach nur selbstzerstörerisch. Ich fühle mich ständig wie gelähmt, ausgebrannt seit mehreren Jahren schon. Ich war damals nicht in der Lage mich abzugrenzen durch Verliebtheit, habe einen anderen Menschen an mich gebunden. Mich aber nie getraut zu zeigen was ich empfinde 5 Jahre lang. Sie hasst mich, versteht meine Beweggründe nicht, ich sah mich als Opfer, erwartete die gleiche Bedingungslosigkeit von ihr. Ich habe immens hohe Ansprüche an meinen Partner, ich sauge anderen Menschen die Energie aus dem Körper, durch Mitleid und Mitgefühl und Ansprüche ich hatte noch nie eine Partnerin, die mich wollte. Ich bin wie ein Fähnchen im Wind. Ich arbeite in der Pflege. Achte aber nicht auf meine eigenen Bedürfnisse, dazu habe ich keine Kraft mehr. Ich komme nach Hause, spiele Computer, esse Schlafe, feier ab und zu, bin nebenbei doof genug nie nein sagen zu können. Habe zu viele Freundschaften, achte nicht auf meine Gefühle. Will für jeden da sein. Ich konnte mich abgrenzen, eine Zeit lang, ich hatte aufeinmal wieder Ziele, ich war gefühlsmäßig ausgeglichen, war glücklich wie nie zuvor ,fühlte mich aber fremd. Ich musste in diese alte Manie zurückkehren, so als ob ich den Schmerz wieder spüren wollte um mich selbst zu spüren. Ich hatte mich von besagter Person aus Beweggründen getrennt, alles aus meinem Leben entfernt. Ein einfaches Foto von ihr auf Facebook, was sie nciht löschen wollte, ihre traurigen Augen, alles führte dazu zurückkehren zu müssen. Die Lösung Vergebung, so einfach definiert, so schwer umzusetzen für mich selbst, spüre Schuld und Verantwortung für ihre Gefühle, kann mich nciht trennen, hab versucht sie zu kontaktieren, sie blockt ab, ich dachte es geht ihr so schlecht, dass man darüber reden müsse, meinetwegen. Lebe in ständiger Vergangenheit und kann nicht ausbrechen, vielleicht sollte ich mir helfen lassen, ich kann nicht mehr. Ich wollte einst in die Forschung im Beruf. Bin mittlerweile neugierig, auch neidisch auf Menschen die erfolgreich sind. Ich bin typischer Skorpion sagen viele, viele sehen in mir großes Potenzial, ich selbst bin nur erschöpft. Was muss ich tun.

  4. Leserkommentar Irmgard schreibt am 17.06.2016, 14.32 Uhr

    Der Artikel ist sehr gut. Aber ich möchte etwas ergänzen, worüber ich erst einige Tage Bescheid weiß. Ich leider derzeit unter einem Burnout und habe aus eigenem Gefühl heraus bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, die sie auch in ihrem Artikel empfohlen haben. Mein Hausarzt hatte nach den üblichen Standarduntersuchungen eine "kleine Depression" diagnostiziert. Daraufhin habe ich mich selber bemüht, eine richtige Diagnose zu stellen. Da ich mich fühlte wie eine Pflanze die langsam vertrocknet, ließ ich meinen D Vitamin-spielel auf eigene Veranlassung und Kosten untersuchen mit dem Ergebnis, dass ein enormer Mangel festgestellt wurde.Daraufhin fand ich glücklicherweise einen Arzt für Mitochondriale und orthomolekulare Medizin, der weitere gravierende Mangelerscheinungen herausfand. Im Moment nehme ich nach einem festen Medikamentenplan Vitamine und Vitalstoffe ein und stelle nach und nach meine Ernährung um (Antioxidantien) mit bereits kleinen Erfolgen nach schon 2 Wochen. Außerdem habe ich vor einigen Tagen einen weiteren Befund bekommen. Nach einem Gen-test leide ich an COMT Polymorphismus. Demanch sind Menschen mit erhöhter Aktivität der Katecholamine auf der einen Seite besonders leistungsfähig aber auch besonders gefährdet für das Burnout-Syndrom. Zusammen mit meinem überdurchschnittlichen Stress in allen Lebensbereichen, viel zu vielen Schmerztabletten und Antibiotika im letzten Jahr aufgrund einer schweren Kieferentzündung hat meine genetische Veranlagung mehrere Ohnmachten hervorgerufen. Mit Hilfe meines Arztes, den ich über das Internet zufällig gefunden habe, habe ich nun eine neue Hoffnung, aus meinem Teufelskreislauf herauszukommen. Auch kann ich jetzt Kinder, Eltern, Geschwister besser verstehen, denn ich bin mir fast sicher, dass viele auch am COMT Polymorphismus leiden und mit ihrem nicht abbaubaren Stress sich gegenseitig das Leben schwermachen und auch bereits Burnoutsymptome haben. Ich denke, dieser Aspekt ist bei einer Behandlung sehr wichtig. Immerhin leiden ca. 15% der Menschen an einem solchen Gen-Defekt. Wenn man das weiß, kann man sich gezielt durch eine gezielte Zufuhr auch prophylaktisch schützen. MFG Irmgard

  5. Leserkommentar Olaf schreibt am 13.06.2016, 23.47 Uhr

    Seit vielen Jahren leide ich unter Persönlichkeitsstörungen Depressionen u.v.a. Hinzu kommt noch,dass ich von den Fachärzten nicht ernst genommen werde.2004 habe ich es geschafft,eine REHA für sechs Wochen zu bekommen.2015 hatte ich nochmals ein REHA-Antrag bei der Rentenversicherung gestellt.Der Antrag wurde zweimal von der Rentenversicherung in Berlin abgelehnt.Auch als ich nach der erste Ablehnung gegen die Ablehnung Widerspruch eingelegt hatte wurde auch der Widerspruch von der Rentenversicherung abgelehnt, da blieb noch die Möglichkeit vor dem Sozialgericht Klage einzureichen,was ich nicht gemacht habe. Was nützen die Rechte,wenn alles abgelehnt wird.Da haben Ausländer mehr Rechte,als wir Deutsche. Dazu kam noch ein Trauerfall 2015 hinzu.Den Trauerfall konnte ich bis heute nicht verarbeiten.Es ist sehr schwierig überhaupt einen Termin bei einen FA für Psychiatrie /Psychotherapie zu finden.Sehr lange Wartezeiten für einen Termin oder es werden keine neue Patienten angenommen.Medikamente lehne ich wegen der Nebenwirkungen grundsätzlich ab. Die letzte Psychotherapie hatte ich 2014 abgebrochen.Zum Teil wurde ich behandelt,wie ein Schwerverbrecher,nicht nur von der Psychotherapeuten,sondern von einzelnen Teilnehmer in der Gruppe.Ich bin nicht verpflichtet,eine bestimmte Person über eine andere Person (Vater) auszufragen,wenn ich unter Druck gesetzt werde.Das ist meine Entscheidung,wann ich wem frage.Ein FA für Psychiatrie/Psychothera-pie hatte nach drei Probesitzung die Therapie beendet mit der Begründung,dass ich keine Psychotherapie brauche. In den letzten Jahren habe ich mich sehr zurück gezogen.Gründe gibt es viele. Aus finanziellen Gründen kann ich mir vieles nicht mehr leisten,z.B. Urlaubsreisen,Partner-schaften u.v.a.Alles wird immer teurer,aber die Leistungen bei der Krankenkasse werden weiter gekürzt.Dann kommt noch der Druck vom Arbeitgeber,vor allem wenn ich sehr häufig krank geschrieben bin.Das sind nicht nur psychische,sondern auch gesundheitliche Probleme, wie Blutdruck,Nacken-Schulterschmerzen, Blasenprobleme (Prostata/PBH);Die Angst vor der Zukunft belastet mich besonders, z.B. Arbeitsplatzverlust,ge-sundheitliche Probleme - altersbedingt,Psyche, Burnout.Ich mache nur noch im Alltag das Notwendigste.Für vieles habe ich keine Lust,bin ständig müde,schlapp,habe Ein-und Durchschlafstörungen u.v.m.Das soll es erstmal von mir gewesen sein. Manchmal frage ich wofür ich noch lebe.

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Leserstimme Luciana schreibt am 8.11.2015

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