Burnout Syndrom

Ursachen und Symptome von Burnout

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Burnout Syndrom - Ursachen und Symptome

Autor: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten.

Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt.

Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen.

Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus
Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz
Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom
Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können
Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien
Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.

Prof. Miriam Meckel war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie erkrankte an einem Burnout. Über Ihre Erfahrungen mit dem Burnout hat sie ein Buch geschrieben: "Bief an mein Leben".


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. Meine Ratgeber Bücher wie z.B. So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen und Gefühle verstehen, Probleme bewältigen werden von vielen Kollegen, Ärzten und Kliniken empfohlen.

In meiner Freizeit bin ich begeisterter Hobby-Koch, Squash-Spieler und ich interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so glücklich und zufrieden zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich und seinem Leben zufrieden ist, kann auch mit anderen Menschen positive und befriedigende Beziehungen haben.


Wie kam es bei Ihnen zu einem Burnout?

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  1. Leserkommentar Christoph schreibt am 18.08.2015

    Es gibt Psychoterapeuten, die machen ihren Job, aber es gibt auch welche, für die ist ihr Beruf eben Berufung. Ich hatte wahnsinniges Glück an die zweiten Therapeuten zu gelangen. Liebe Grüße

  2. Leserkommentar jackiii schreibt am 14.08.2015

    sry wenn ich die jetzt schlecht mache aber was sind schon Therapeuten bzw Psychoterapeuten....als ich da war musste ich immer dran denken das sie das ja machen müssen es is schließlich auch ihr job.. was bleibt den auch anderes übrig auch wenn es manchen was bringt bin ich davon nicht unbedingt überzeugt !! schönen Abend noch LG

  3. Leserkommentar Christoph schreibt am 14.08.2015

    Liebe Bahara, es ist alles ganz schlimm, in erster Liniedarfst du deinem Freund keine Vorhaltungen machen und zu nichts drängen.Sucht euch einen guten Psychoterapeuten, geht gemeinsam hin.Ihr werdet Einzelgespräche und Paargespräche haben.Lass Ausenstehende reden was sie wollen, nur wer selbst in der Situation, ist oder war, der kann da mitreden. Als ich Bekannten sagte dass ich Burnout habe, sagten einige, was ist das für ein moderner Scheiss. Kämpft gemeinsam und ihr werdet das schaffen. Alles Gute für euch

  4. Leserkommentar Bahara schreibt am 13.08.2015

    Mein Gott, ist das alles traurig, was ich hier lese! Dann stehen meine Chancen wohl bei Null, meinen geliebten Freund nicht zu verlieren, selbst wenn er vielleicht "bloß" burnout-gefährdet oder daran erkrankt ist, statt seine Liebe zu mir verloren zu haben...ist das alles furchtbar!

  5. Leserkommentar Christoph schreibt am 11.08.2015

    Was ich noch sagen wollte, die ersten 2 Wochen hatten wir noch Kontakt, über E-Mail, Tel. und Whats app, als wir diesen komplett abbrachen, ging es auch mit der Psyche aufwärts

  6. Leserkommentar Christoph schreibt am 11.08.2015

    Habe einen Beitrag im April geschieben. Bin aus der Reha nach Hause gekommen und mir ging es schlechter als vor der Reha. Ich habe mir Gedanken über meine Ehe gemacht, musste feststellen, jedesmal wenn ich Distanz zu meiner Frau hatte ging es mir besser. Am 01.07.2015 bin ich in meine eigene Wohnung gezogen, habe mich von ihr getrennt, die Scheidung eingereicht. Nach der ersten Nacht in meiner eigenen Wohnung hatte ich 50% wenniger Schmerzen, psychich ging es mir auch besser. Nach nur 6 Wochen war ich schmerzfrei. Die Psyche leidet zwar immer noch, ich habe meine Frau verlassen, die ich immer noch liebe, aber ich habe gemerkt, dass es ohne sie mir besser geht. Ich habe Menschen mit denen ich über alles reden kann und das hilft. Im August trete ich meine neue Stelle, ich habe wieder einen tollen Job gefunden, mit weniger Stresss, weniger Arbeitsstunden. Mir geht es insgesamt besser. Ich habe auch eine Internet Seite gefunden, da geht es über Trennung, Verletzung und Enteuschung und loslassen, da lse ich auch jeden Tag und es hilft. Ich bin zu der Erkentniss gekommen, dass nicht nur mein Job, sondern auch meine Ehe zum Bornout geführt hat. Im nachhinein musste ich feststellen dass ich 2004 in der selben Situation war, nur damals war es nicht so schlimm, aber die selben Symtome. Mir sagt das, höre besser in dich hinein, wenn dein Körper vor Schmerzen schreit, liegt es vieleicht an deinem persönlichen Umfeld. Ich werde in Zukunft mehr auf mich achten, so wie ich es in der Reha gelernt habe.

  7. Leserkommentar Ute schreibt am 17.07.2015

    Hallo habe das gleiche Problem seit 7 Jahren Kämpfe ich ich hab alles wirklich alles probiert aber jetzt hab ich wenigstens etwas gefunden was mir ein wenig hilft kinesiologi

  8. Leserkommentar Andrea schreibt am 05.07.2015

    Liebe Ingrid, dass freut mich sehr und nach meinemTotalausfall letztes Jahr geht es mir heute wieder gut und gehe wieder arbeiten(30h/ Woche) und es macht mir wieder Spass. Lass den Kopf nicht hängen.

  9. Leserkommentar Ingrid schreibt am 03.07.2015

    Danke Andrea , Deine Worte machen mir Mut :)

  10. Leserkommentar Andrea schreibt am 28.06.2015

    Liebe Ingrid, ich hoffe für dich, dass deine Reha bewilligt wird. Durch die Reha wirst du lernen, wie wichtig es ist, die eigene Gesundheit zu schützen. Und Kinder verstehen sehr gut, dass das burn out eine Krankheit ist. Wir konnten nach meiner Reha viel klären und ich habe gelernt auch mal Dinge nicht so eng zu sehen. Und keine Angst mit dem Job, solche Dinge passieren nicht wieder, denn man lernt auch, das man nicht Mutter Teresa ist. Also in diesem Sinne alles Gute und Liebe

  11. Leserkommentar Andrea schreibt am 27.06.2015

    Auch ich erkenne mich in diesem Artikel wieder. Ich wollte es jeden Recht machen, für jeden da sein und habe mich dabei völlig vergessen. Ich hatte aber eine tolle Ärztin die erkannt hat, was mit mir los war. Nach einer erfolgreichen Reha gehts mir wieder gut und ich habe gelernt meine Kräfte gut und sinnvoll einzuteilen. Alles Liebe

  12. Leserkommentar Max schreibt am 27.06.2015

    Ja, ich kenne das, am Ende kann man nichts mehr tun und ist nur noch k.o.

  13. Leserkommentar Ingrid schreibt am 25.06.2015

    Ich erkenne mich in jeder Zeile wieder, erst als ich meinen Job verloren habe, habe ich begriffen was da abgelaufen ist. Bin alleinerziehend seit über 10 Jahren und war immer voll berufstätig. Aussendienst Vertrieb, 4 Bundesländer 86 Kliniken, kaum noch zu Hause, habe Alles vernachlässigt und bin dann zusammengebrochen. Jetzt bin ich in Behandlung hoffe dass meine Kur bewilligt wird und will nur noch auf die Beine kommen, doch es fehlt irgendwie die Kraft , habe Rückenschmerzen, Tinnitus, Schwindel kann kaum schlafen bin ständig gereizt. Bin nur noch am streiten mit meinem Kind dabei tut es mir so unendlich leid , habe Angst erneut im Job zu versagen ...

  14. Leserkommentar Chris schreibt am 24.06.2015

    Ich schlage mich seit Jahren damit rum. Bisher konnte mir keiner helfen. Abgesehen davon, was in meinem Fall noch kommt, so sehe ich mich in JEDER Zeile ihres Artikels wieder

  15. Leserkommentar Damaris schreibt am 23.06.2015

    Ich leide seit Jahren darunter. Es ist so wie im Artikel geschrieben. Es schleicht sich langsam ein ,man will es nicht wahr haben und macht weiter bis zum Zusammenbruch. Man ist ungerecht zu anderen und teilweise unaussprechlich. Ich hatte das Glück gute super Ärzte zu haben aber gesund werde ich nicht mehr.

  16. Leserkommentar Paul schreibt am 16.06.2015

    ich in der Schule finde, dass ich grad nix in der Schule lerne, als wäre ich dumm oder so. Und paar finden es schon so anstrengend, während ich mal endlich richtig LERNEN möchte. ist das Ehrgeiz oder irgendwie so was? Ich dummkopf hab in der Grundschule kaum was gemacht, sodass ich in die Real kam. Jetzt fühl ich mich, dass Leute denken ,dass ich dumm bin. Wäre ich ein Opfer des Burnouts in meinem zukünftlihen Beruf? noch ne Sache wollte ich sagen... Ich mag es immer sehr etwas neues zu lernen und nicht irgendetwas zu wiederholen, genau deshalb kommt bei mir die schlechte Stimmung. Also mein ich ,dass ich Spaß habe etwas NEUES zu lernen. (deshalb ist gerade Naturwissenschaft mein Favorit) Ich möchte gerne Biologe werden,könnte dieser Ehrgeiz in mir einen Burnout herausbringen? Ich weis nicht genau, da ich mich eher wohl fühle etwas neues zu lernen. LG, Paul N.

  17. Leserkommentar ANDRE schreibt am 16.06.2015

    Hallo janina sofie... ich habe genau die selben Probleme wie du u weiß nicht woher es kommt... lg

  18. Leserkommentar Janina sofie schreibt am 15.06.2015

    Ich brauch unbedingt eure hilfe ich weiß nicht was es genau ist aber es macht mir angst... ich hab atemnot kreislauf probleme herzrasen mir wird oft total heiß mir wird schwindelig schwarz vor augen nach 10 minuten laufen wird mir schwindelig ich kann nicht mehr mit bus oder zug fahren kriege panikattaken gehe seit einem monat nicht mehr raus wirklich auch nicht zur schule hab andauernd zwischenblutungen mittlerweile schon seit 2 wochen durchgehend... ich vermeide mittlerweile die öffentlichkeit und weiß nicht mehr weiter ich will einfach das es vergeht will wieder normal leben können denn so will ich nicht leben ich hoffe ihr könnt mir tipps geben oder weiterhelfen p.s. seit kurzem treten gelenk schmerzen + schlaf und durchschlafstörung auf

  19. Leserkommentar Marco schreibt am 09.06.2015

    Meine ex Freundin hat bornout ist Alleinerziehende Mutter da sie mich verlassen hat und unseren Sohn mit genommen hab Angst das es Schimmer wird will dich aber nicht helfen lassen was kann ich machen hab auch Angst um unseren Sohn

  20. Leserkommentar Rosi schreibt am 01.06.2015

    Hilfe... Ich bin 17 Jahre und komme mit nichts mehr zurecht. Ständige Angst nichts auf die Reihe zu bekommen, ich fühle mich innerlich leer ausgehüllt wie ein Stein in mir. Ständige heul Attacken bei jeder Kleinigkeit , Müdigkeit , Erschöpfung.. Was tun?...

  21. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 17.05.2015

    Hallo Karin, Deine ganze Situation;wird nicht leichter,im Gegenteil, sie wird sich verschärfen.Jetzt und unaufschiebbar muss etwas geschehen,geh zu einem Arzt Deines Vertrauens und schildere ihm deine lage,genau wie diesen Text den verfasst hast,er wird Dich arbeitsunfähig Krankschreiben und such psychologische Hilfe.Ich weiß nicht in welchem Bundesland Du wohnst. Dennoch gebe ich Dir jetzt eine Adresse, an die Du Dich bitte wenden solltest. Sozialpädagogische Familienhilfe Caritasverband Frankfurt e.V. Gudrun Erche Alte Mainzer Gasse 10 60311 Frankfurt am Main Tel.:069-2982-421 od. ahze@caritas-frankfurt.de mach unmissverständlich klar, das Du den Wunsch und den Drang hast Deine schwierige bedrohliche Situation verändern willst und nur noch dieser Weg möglich ist. ich hoffe für Dich das Dir dort so schnell wie möglich geholfen wird. Im Moment geht es mir auch nicht gerade gut, bin wieder ins Loch gefallen;so gut ich kann will ich eben helfen.

  22. Leserkommentar Karin schreibt am 16.05.2015

    Ich bin auch Krankenschwester, arbeite Vollzeit mit mehrfach-schwerstbehinderten Kindern. Das ist körperlich und seelisch sehr belastend. Ich bin alleinerziehende Mutter zweier Töchter, von denen die eine auch geistig behindert ist. Seit zwei Jahren versorge ich zusätzlich meine Eltern, die durch Schlaganfall und anderen Leiden an die Wohnung gebunden sind. Die Beiden sind natürlich sehr unzufrieden und machen mir das Herz schwer. Seit fünf Jahren leide ich selber unter rheumatoider Arthritis und die körperlichen Einschränkungen werden immer größer. Ich pusche derzeit alles mit Schmerztabletten weg. Dazu vom Rheumatologen verschriebenes Kortison und Methotrexat. Das tut mir nicht gut und ich weiss das auch, aber irgendwie komme ich da auch nicht raus. Ich habe ständig Durchschlafstörungen und Heisshungerattacken, die ich aber unterdrücke, da ich einfach nicht dick werden will. Mein "normaler" Tag sieht folgendermaßen aus: 5:30 aufstehen, Duschen und Frühstück, zu meinen Eltern Insulin spritzen, zur Arbeit, oft mit Überstunden, wieder zu meinen Eltern Insulin und evtl. etwas einkaufen, nach Hause, kochen, mit meiner Tochter evtl. Hausaufgaben oder üben, die übliche Hausarbeit wie waschen, bügeln, putzen. Wenn ich dann endlich fertig bin, will ich nur noch ins Bett. Oft schlafe ich schon auf der Couch ein. Durchschlafen kann ich jedoch nicht, ich wache nachts auf, weil ich entweder schweissgebadet bin oder friere. Wenn ich freie Tage habe, mache ich für meine Eltern Großeinkauf. Manchmal gehe ich dann auch für mich einkaufen. Ich kaufe mir jede Menge Kleidung, die ich in den Schrank hänge und mangels Zeit eh nie trage. In der letzten Zeit breche ich ständig inTränen aus, mache mir Gedanken um die Zukunft und bin innerlich sehr verzweifelt. Freunde habe ich kaum noch, da ich die Freundschaften auch nicht gepflegt habe mangels Zeit. Auf meinen Exmann kann ich auch nicht zählen. Er ist Alkoholiker und würde mir eher noch zusätzliche Probleme machen. Ich ertappe mich immer häufiger bei Selbstmordgedanken. Dann heule ich wieder und denke Nein, das kannst du nicht machen, wer soll sich um die Kinder und um die Eltern kümmern. Weniger arbeiten kann ich auch nicht, denn ich bin auf das Geld angewiesen. Mein Ex zahlt nur für die Kinder und da auch nur das Nötigste. Das Gefühl in einem Strudel zu stecken, der mich immer weiter runterzieht......... Wenn meine Freundin dann von ihren Problemen erzählt, dass sie z.B. Schnecken im Garten hat und sich stundenlang mit deren Vernichtung beschäftigt, dann merke ich wie ich innerlich aggressiv werde. Sie geht nicht arbeiten, hat gesunde Kinder, einen lieben Mann, ein schönes Haus und keine finanziellen Probleme. Aber wenn ich sie mal um Hilfe bitte, hat sie nie Zeit. Neue Freunde zu finden fällt mir auch schwer, denn dafür braucht man Zeit. Ich war auch schon mal in einer Selbsthilfegruppe, aber die Probleme der anderen Teilnehmer haben mich noch mehr runtergezogen. Was soll ich bloß tun? Wie soll es weitergehen?

  23. Leserkommentar Rita schreibt am 14.05.2015

    Ich stand auch am Anfang einer Depression, mein Arzt bestätigte mir das. Ich wollte aber nicht weiter abrutschen, das war mir klar. Richtige Antidepressiva wollte ich nicht nehmen, das klang mir alles zu gefährlich. Ich wollte immer noch ich selbst bleiben. So entschied ich mich, es auf pflanzlicher Basis zu versuchen. Ich bestellte mir die Body Vita Joyful Kapseln und war positiv überrascht, wie gut die wirkten. meine Stimmung hellte sich jeden Tag ein wenig mehr auf. Heute bin ich wieder der gleiche Mensch wie vorher. Ich bin so froh, es alleine aus diesem Loch geschafft zu haben.

  24. Leserkommentar Frieda schreibt am 11.05.2015

    Ein sehr guter Artikel, vielen Dank dafür. Ich wollte es auch lange nicht wahrhaben dass ich an einem Punkt bin, wo ich einfach nicht mehr kann. Ich arbeite Eigentlich Teilzeit in der behindertenassistenz. 100 Std im Monat ... Laut Vertrag ... Seit 8 Monaten belaufen sich meine Wochenstunden im Durchschnitt auf 109 Std! Keine Nacht zu Hause schlafen , nur Bereitschaft, ich komme Garnicht mehr zum schlafen. Und wenn ich könnte kann ich es nicht weil ich nicht abschalten kann. Ich habe eine kleine Toxhter , bin Alleinerziehend . Und ich muss dringend etwas in meinem leben ändern. Ich erbreche ohne grund , nehme immer weiter ab und habe keine sozialen Kontakte mehr. Meine tochter leider mittlweile. Ich kann einfach nicht mehr. Werde morgen zum Arzt gehen und hoffen dass er mich ein paar Wochen krank schreibt . Ich möchte mich endlich mal wieder finden in dem ganzen Chaos !

  25. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 09.05.2015

    Liebe Bärbel, Du machst Dir Luft, schreist förmlich um Hilfe steckst in einer sackgasse, Du suchst nach dem berühmten Strohhalm, willst ihn greifen,obwohl Du schon unter Wasser bist.Ich kenne diese Situation, kein Ausweg in Sicht, warum ich,was hab ich denn getan, ich liebe meinen Beruf, ja solche Fragen kommen wie ein Hammer aus der dunklen Ecke. Freu Dich das jetzt jemand anderes Deinen Job macht,ein anderer auf dem selben Weg ist um möglichst schnell aus zu brennen;dann dort zu landen,wie es Dir ergangen ist.Vier Millionen Menschen sind schon unter diesem Menschenzerstörenden Leistungsdruck Psychisch zusammengebrochen!!!hat den überhaupt jemand verstanden , dass wir Menschen ganz bewußt kaputtgeleistet werden,denk bitte nach. Du mußt doch nicht der Bauchnabel auf Deiner Station sein?Für Deine Bezahlung leistest Du 150%, muss das sein? Erwartet Dein Chef etwa Beweise von Dir wie gut Du bist? Beweise Deinen Kollegen gegenüber?Sagst zu allem und jedem der da Kommt "Ja".Begrenze Dich nur auf das nötigste.Ändere Deine Ansicht,auch Du hast ein Privatleben,einen Anspruch auf geregelte Freizeiten mach das allen deutlich,mach es einfach,sie werden wohl blöd gucken ,aber geben Dir recht. Nur Familie/ Freunde die Dir sehr nahe stehen werden Dich dazu ermutigen so zu handeln.Zieh das durch,denn Du bist wichtig,NUR DU!!! Du schreibst , keiner kräht nach Dir, das sind keine Freunde!Alle haben nur in Dir ihre eigenen Vorteile gesehen. Und dieses Vorteiledenken zieht sich durch die gesamte gesellschaft, leider werden die schwächsten dann von den Hunden gebissen.Laß Dir helfen und gib den Dingen Zeit .Deiner Gesundheit viel Zeit. das Leben ist doch viel zu schön um sich kaputt zu arbeiten,sowas brauch kein Mensch.

  26. Leserkommentar Gosemann Bärbel schreibt am 25.04.2015

    Ich bin Krankenschwester seit über 30 Jahren und Wohnbereichleistung im Haus havelblick.und jetzt bin ich wegen bournout krank geschrieben.das ist mir peinlich.ich möchte aber weiter Arbeiteh nach der Krankheit.ich liebe meinen Beruf der mich so kaputt gemacht hat.ich hatte manchmal wegen Personalprobleme 15/16/17 Tag durchgearbeitet und manchmal nur 4 Tage frei im Monat.meinen Kollegen alle Wünsche erfüllt damit sie frei haben konnten.wenn es mal eng wurde ist keiner eingesprungen ich war doch immer da, nun ist es zu spätkeiner kräht mehr nach mir.der Mohr hat seine schuldigkeit getan.ich habe keine Sonne in meiner Seele alles ist dunkel, ich kann mich auch über nichts mehr freuen/ ich bin traurig und kao.

  27. Leserkommentar Gosemann Bärbel schreibt am 25.04.2015

    Ich bin Krankenschwester seit über 30 Jahren und Wohnbereichleistung im Haus havelblick.und jetzt bin ich wegen bournout krank geschrieben.das ist mir peinlich.ich möchte aber weiter Arbeiteh nach der Krankheit.ich liebe meinen Beruf der mich so kaputt gemacht hat.

  28. Leserkommentar A.P. schreibt am 23.04.2015

    Ich möchte allen die hier ihr Problem ernsthaft dargestellt haben gratulieren. Denn wenn man erstmal drüber reden kann, wenn auch vielleicht nur hier im relativ anonymen Forum, dann hat man schon einen ganz wichtigen Schritt geleistet. Und der ein oder andere wird feststellen dass es durchaus ein wenig hilft zu sehen, dass man mit den Fragen, Ängsten und Unsicherheiten nicht allein steht. Ich brach vor vier Jahren nach einem familiären Erwignis plötzlich zusammen und kam notfallmäßig in eine Klinik. Nur die Angst und die Panik wollten einfach nicht wieder weggehen. Es folgten 16 Wochen Tagesklinik und vier Jahre Therapie. Aber ich habe es geschafft. Die Symptome sind nicht weg, immer wieder kommt es auch zu kräftigen Einbrüchen, dann ist "die Angst wieder ein Arschloch" , aber die Phasen in denen es mir gut geht wurden mit der Zeit länger und kleine Attacken lernte ich auszuhalten ohne komplett zu verzweifeln. Momentan habe ich wieder ein Tief und in solchen Phasen ist es schwierig positiv zu denken, daher kann ich die hier geäußerten Ängste so gut nachvollziehen. Wichtig finde ich, dass man psychologische Betreuung findet, der man absolut vertrauen kann. Und wenn möglich, lässt Freunde und Bekannte wissen, dass ihr ein Problem habt. Ihr werdet staunen, wieviel Verständnis, Hilfe und Sympathie euch entgegengebracht wird. Auch wenn Gesunde kaum nachvollziehen können, wie man sich fühlt. Ich hätte mir auch nie träumen lassen mal psychisch zu erkranken geschweige denn dass ich mir hätte vorstellen können wie sich das anfühlt. Dass ich meine Angststlrung weder beruflich noch privat geheim halten musste hat viel Druck weggenommen und mir viel Respekt eingebracht. Wichtig sind aber auch noch Freundschaften, die ich während meiner Zeit in der Tagesklinik geschlossen habe. Hier finde ich echtes Verständnis vor allem in schlechten Phasen, weil diese Leute genau wissen, wovon ich rede. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut. Der Weg ist steinig und unter Umständen auch sehr lang. Aber er wird euch aus dem Loch rausbringen indem ihr euch zur Zeit vielleicht befindet.

  29. Leserkommentar Tommy Umann schreibt am 12.04.2015

    Ich möchte gerne wissen ob es ein "BurnOut-Forum" gibt in dem man betroffenen Fragen stellen kann......

  30. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 09.04.2015

    Christoph !! Du bist auf dem richtigen Weg.Bravo, und ein großes Lob an Dich du gehst Deinen neuen lebensweg.Wenn´s irgendwo hängt, die Tür zu Deinem Therapeuten ist immer offen... Ich freu mich , dass Deine Familie und deine Freunde zu Dir stehen, nimm sie alle mal in den Arm und sag danke...

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