Burnout Syndrom

Ursachen und Symptome von Burnout

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Burnout Syndrom - Ursachen und Symptome

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten.

Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt.

Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen.

Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus
Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz
Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom
Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können
Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien
Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.

Prof. Miriam Meckel war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie erkrankte an einem Burnout. Über Ihre Erfahrungen mit dem Burnout hat sie ein Buch geschrieben: "Bief an mein Leben".

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Kommentare zum Artikel Burnout Ursachen
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  1. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 17.05.2015

    Hallo Karin, Deine ganze Situation;wird nicht leichter,im Gegenteil, sie wird sich verschärfen.Jetzt und unaufschiebbar muss etwas geschehen,geh zu einem Arzt Deines Vertrauens und schildere ihm deine lage,genau wie diesen Text den verfasst hast,er wird Dich arbeitsunfähig Krankschreiben und such psychologische Hilfe.Ich weiß nicht in welchem Bundesland Du wohnst. Dennoch gebe ich Dir jetzt eine Adresse, an die Du Dich bitte wenden solltest. Sozialpädagogische Familienhilfe Caritasverband Frankfurt e.V. Gudrun Erche Alte Mainzer Gasse 10 60311 Frankfurt am Main Tel.:069-2982-421 od. ahze@caritas-frankfurt.de mach unmissverständlich klar, das Du den Wunsch und den Drang hast Deine schwierige bedrohliche Situation verändern willst und nur noch dieser Weg möglich ist. ich hoffe für Dich das Dir dort so schnell wie möglich geholfen wird. Im Moment geht es mir auch nicht gerade gut, bin wieder ins Loch gefallen;so gut ich kann will ich eben helfen.

  2. Leserkommentar Karin schreibt am 16.05.2015

    Ich bin auch Krankenschwester, arbeite Vollzeit mit mehrfach-schwerstbehinderten Kindern. Das ist körperlich und seelisch sehr belastend. Ich bin alleinerziehende Mutter zweier Töchter, von denen die eine auch geistig behindert ist. Seit zwei Jahren versorge ich zusätzlich meine Eltern, die durch Schlaganfall und anderen Leiden an die Wohnung gebunden sind. Die Beiden sind natürlich sehr unzufrieden und machen mir das Herz schwer. Seit fünf Jahren leide ich selber unter rheumatoider Arthritis und die körperlichen Einschränkungen werden immer größer. Ich pusche derzeit alles mit Schmerztabletten weg. Dazu vom Rheumatologen verschriebenes Kortison und Methotrexat. Das tut mir nicht gut und ich weiss das auch, aber irgendwie komme ich da auch nicht raus. Ich habe ständig Durchschlafstörungen und Heisshungerattacken, die ich aber unterdrücke, da ich einfach nicht dick werden will. Mein "normaler" Tag sieht folgendermaßen aus: 5:30 aufstehen, Duschen und Frühstück, zu meinen Eltern Insulin spritzen, zur Arbeit, oft mit Überstunden, wieder zu meinen Eltern Insulin und evtl. etwas einkaufen, nach Hause, kochen, mit meiner Tochter evtl. Hausaufgaben oder üben, die übliche Hausarbeit wie waschen, bügeln, putzen. Wenn ich dann endlich fertig bin, will ich nur noch ins Bett. Oft schlafe ich schon auf der Couch ein. Durchschlafen kann ich jedoch nicht, ich wache nachts auf, weil ich entweder schweissgebadet bin oder friere. Wenn ich freie Tage habe, mache ich für meine Eltern Großeinkauf. Manchmal gehe ich dann auch für mich einkaufen. Ich kaufe mir jede Menge Kleidung, die ich in den Schrank hänge und mangels Zeit eh nie trage. In der letzten Zeit breche ich ständig inTränen aus, mache mir Gedanken um die Zukunft und bin innerlich sehr verzweifelt. Freunde habe ich kaum noch, da ich die Freundschaften auch nicht gepflegt habe mangels Zeit. Auf meinen Exmann kann ich auch nicht zählen. Er ist Alkoholiker und würde mir eher noch zusätzliche Probleme machen. Ich ertappe mich immer häufiger bei Selbstmordgedanken. Dann heule ich wieder und denke Nein, das kannst du nicht machen, wer soll sich um die Kinder und um die Eltern kümmern. Weniger arbeiten kann ich auch nicht, denn ich bin auf das Geld angewiesen. Mein Ex zahlt nur für die Kinder und da auch nur das Nötigste. Das Gefühl in einem Strudel zu stecken, der mich immer weiter runterzieht......... Wenn meine Freundin dann von ihren Problemen erzählt, dass sie z.B. Schnecken im Garten hat und sich stundenlang mit deren Vernichtung beschäftigt, dann merke ich wie ich innerlich aggressiv werde. Sie geht nicht arbeiten, hat gesunde Kinder, einen lieben Mann, ein schönes Haus und keine finanziellen Probleme. Aber wenn ich sie mal um Hilfe bitte, hat sie nie Zeit. Neue Freunde zu finden fällt mir auch schwer, denn dafür braucht man Zeit. Ich war auch schon mal in einer Selbsthilfegruppe, aber die Probleme der anderen Teilnehmer haben mich noch mehr runtergezogen. Was soll ich bloß tun? Wie soll es weitergehen?

  3. Leserkommentar Rita schreibt am 14.05.2015

    Ich stand auch am Anfang einer Depression, mein Arzt bestätigte mir das. Ich wollte aber nicht weiter abrutschen, das war mir klar. Richtige Antidepressiva wollte ich nicht nehmen, das klang mir alles zu gefährlich. Ich wollte immer noch ich selbst bleiben. So entschied ich mich, es auf pflanzlicher Basis zu versuchen. Ich bestellte mir die Body Vita Joyful Kapseln und war positiv überrascht, wie gut die wirkten. meine Stimmung hellte sich jeden Tag ein wenig mehr auf. Heute bin ich wieder der gleiche Mensch wie vorher. Ich bin so froh, es alleine aus diesem Loch geschafft zu haben.

  4. Leserkommentar Frieda schreibt am 11.05.2015

    Ein sehr guter Artikel, vielen Dank dafür. Ich wollte es auch lange nicht wahrhaben dass ich an einem Punkt bin, wo ich einfach nicht mehr kann. Ich arbeite Eigentlich Teilzeit in der behindertenassistenz. 100 Std im Monat ... Laut Vertrag ... Seit 8 Monaten belaufen sich meine Wochenstunden im Durchschnitt auf 109 Std! Keine Nacht zu Hause schlafen , nur Bereitschaft, ich komme Garnicht mehr zum schlafen. Und wenn ich könnte kann ich es nicht weil ich nicht abschalten kann. Ich habe eine kleine Toxhter , bin Alleinerziehend . Und ich muss dringend etwas in meinem leben ändern. Ich erbreche ohne grund , nehme immer weiter ab und habe keine sozialen Kontakte mehr. Meine tochter leider mittlweile. Ich kann einfach nicht mehr. Werde morgen zum Arzt gehen und hoffen dass er mich ein paar Wochen krank schreibt . Ich möchte mich endlich mal wieder finden in dem ganzen Chaos !

  5. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 09.05.2015

    Liebe Bärbel, Du machst Dir Luft, schreist förmlich um Hilfe steckst in einer sackgasse, Du suchst nach dem berühmten Strohhalm, willst ihn greifen,obwohl Du schon unter Wasser bist.Ich kenne diese Situation, kein Ausweg in Sicht, warum ich,was hab ich denn getan, ich liebe meinen Beruf, ja solche Fragen kommen wie ein Hammer aus der dunklen Ecke. Freu Dich das jetzt jemand anderes Deinen Job macht,ein anderer auf dem selben Weg ist um möglichst schnell aus zu brennen;dann dort zu landen,wie es Dir ergangen ist.Vier Millionen Menschen sind schon unter diesem Menschenzerstörenden Leistungsdruck Psychisch zusammengebrochen!!!hat den überhaupt jemand verstanden , dass wir Menschen ganz bewußt kaputtgeleistet werden,denk bitte nach. Du mußt doch nicht der Bauchnabel auf Deiner Station sein?Für Deine Bezahlung leistest Du 150%, muss das sein? Erwartet Dein Chef etwa Beweise von Dir wie gut Du bist? Beweise Deinen Kollegen gegenüber?Sagst zu allem und jedem der da Kommt "Ja".Begrenze Dich nur auf das nötigste.Ändere Deine Ansicht,auch Du hast ein Privatleben,einen Anspruch auf geregelte Freizeiten mach das allen deutlich,mach es einfach,sie werden wohl blöd gucken ,aber geben Dir recht. Nur Familie/ Freunde die Dir sehr nahe stehen werden Dich dazu ermutigen so zu handeln.Zieh das durch,denn Du bist wichtig,NUR DU!!! Du schreibst , keiner kräht nach Dir, das sind keine Freunde!Alle haben nur in Dir ihre eigenen Vorteile gesehen. Und dieses Vorteiledenken zieht sich durch die gesamte gesellschaft, leider werden die schwächsten dann von den Hunden gebissen.Laß Dir helfen und gib den Dingen Zeit .Deiner Gesundheit viel Zeit. das Leben ist doch viel zu schön um sich kaputt zu arbeiten,sowas brauch kein Mensch.

  6. Leserkommentar Gosemann Bärbel schreibt am 25.04.2015

    Ich bin Krankenschwester seit über 30 Jahren und Wohnbereichleistung im Haus havelblick.und jetzt bin ich wegen bournout krank geschrieben.das ist mir peinlich.ich möchte aber weiter Arbeiteh nach der Krankheit.ich liebe meinen Beruf der mich so kaputt gemacht hat.ich hatte manchmal wegen Personalprobleme 15/16/17 Tag durchgearbeitet und manchmal nur 4 Tage frei im Monat.meinen Kollegen alle Wünsche erfüllt damit sie frei haben konnten.wenn es mal eng wurde ist keiner eingesprungen ich war doch immer da, nun ist es zu spätkeiner kräht mehr nach mir.der Mohr hat seine schuldigkeit getan.ich habe keine Sonne in meiner Seele alles ist dunkel, ich kann mich auch über nichts mehr freuen/ ich bin traurig und kao.

  7. Leserkommentar Gosemann Bärbel schreibt am 25.04.2015

    Ich bin Krankenschwester seit über 30 Jahren und Wohnbereichleistung im Haus havelblick.und jetzt bin ich wegen bournout krank geschrieben.das ist mir peinlich.ich möchte aber weiter Arbeiteh nach der Krankheit.ich liebe meinen Beruf der mich so kaputt gemacht hat.

  8. Leserkommentar A.P. schreibt am 23.04.2015

    Ich möchte allen die hier ihr Problem ernsthaft dargestellt haben gratulieren. Denn wenn man erstmal drüber reden kann, wenn auch vielleicht nur hier im relativ anonymen Forum, dann hat man schon einen ganz wichtigen Schritt geleistet. Und der ein oder andere wird feststellen dass es durchaus ein wenig hilft zu sehen, dass man mit den Fragen, Ängsten und Unsicherheiten nicht allein steht. Ich brach vor vier Jahren nach einem familiären Erwignis plötzlich zusammen und kam notfallmäßig in eine Klinik. Nur die Angst und die Panik wollten einfach nicht wieder weggehen. Es folgten 16 Wochen Tagesklinik und vier Jahre Therapie. Aber ich habe es geschafft. Die Symptome sind nicht weg, immer wieder kommt es auch zu kräftigen Einbrüchen, dann ist "die Angst wieder ein Arschloch" , aber die Phasen in denen es mir gut geht wurden mit der Zeit länger und kleine Attacken lernte ich auszuhalten ohne komplett zu verzweifeln. Momentan habe ich wieder ein Tief und in solchen Phasen ist es schwierig positiv zu denken, daher kann ich die hier geäußerten Ängste so gut nachvollziehen. Wichtig finde ich, dass man psychologische Betreuung findet, der man absolut vertrauen kann. Und wenn möglich, lässt Freunde und Bekannte wissen, dass ihr ein Problem habt. Ihr werdet staunen, wieviel Verständnis, Hilfe und Sympathie euch entgegengebracht wird. Auch wenn Gesunde kaum nachvollziehen können, wie man sich fühlt. Ich hätte mir auch nie träumen lassen mal psychisch zu erkranken geschweige denn dass ich mir hätte vorstellen können wie sich das anfühlt. Dass ich meine Angststlrung weder beruflich noch privat geheim halten musste hat viel Druck weggenommen und mir viel Respekt eingebracht. Wichtig sind aber auch noch Freundschaften, die ich während meiner Zeit in der Tagesklinik geschlossen habe. Hier finde ich echtes Verständnis vor allem in schlechten Phasen, weil diese Leute genau wissen, wovon ich rede. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut. Der Weg ist steinig und unter Umständen auch sehr lang. Aber er wird euch aus dem Loch rausbringen indem ihr euch zur Zeit vielleicht befindet.

  9. Leserkommentar Tommy Umann schreibt am 12.04.2015

    Ich möchte gerne wissen ob es ein "BurnOut-Forum" gibt in dem man betroffenen Fragen stellen kann......

  10. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 09.04.2015

    Christoph !! Du bist auf dem richtigen Weg.Bravo, und ein großes Lob an Dich du gehst Deinen neuen lebensweg.Wenn´s irgendwo hängt, die Tür zu Deinem Therapeuten ist immer offen... Ich freu mich , dass Deine Familie und deine Freunde zu Dir stehen, nimm sie alle mal in den Arm und sag danke...

  11. Leserkommentar Christoph schreibt am 08.04.2015

    So am nächsten Dienstag endet meine Reha. Ich habe mich letztes Jahr schon, von allem Ballast getrennt. Das Leben wird mich wieder haben, wie auch immer?! Habe einen neuen Job gefunden mit 37 St/ Woche und garantiert jedes Wochenende frei. ich werde es versuchen wieder zu arbeiten. Nach der Reha werde ich weiterhin zur Nachsorge in die Klinik gehen. Ich hatte sehr gute Therapeuten und kann vieles mitnehmen, ob sich jedoch alles im Alltag umsetzen lässt werde ich ja dann sehen. Ich weis dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe, bis die Normalität wieder einkehrt.Ich habe aber meine Familie und meine Freunde die mich dabei unterstützen

  12. Leserkommentar Hakan schreibt am 08.04.2015

    @neunundfünzig Danke für dein Beitrag!

  13. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 06.04.2015

    hallo Daniel,hallo Christoph Alle Gründe dort an zukommen sind oben aufgeführt es wird viele Jahre dauern ,bis ihr einiger Maßen geheilt seid, doch ihr werdet nie wieder so sein wie vor dieser Erkrankung Ohne Tabletten geht es bei mir auch nicht, Von ca 10 Tabletten nehm ich heute noch 2 ein.lernt "Nein " sagen,Ihr braucht Psychologische Behandlung,je nach Schwere Tagesklink oder Stationäre Aufnahme.Der Traum von Karriere begrabt einfach, so hart wie es auch ist, Geld wird nie heilen es hat einen verdammt hohen Preis.(Deine Gesundheit) Werdet endlich mal wach ! wie lange noch wollt ihr dieser Profitgier in unserem Land willens sein? Die Banken machen,kennen kein Perton.Wenn ihr was ändern wollt, dann geht die Wege die euch noch möglich sind, laßt los,euer Leben ist viel wichtiger.Kein Gejammere um das was ihr verlieren könnt. Loslassen, Hilfe suchen und annehmen dann schließen sich alte Türen und neue öffnen sich.Je eher ihr damit anfangt, je eher werdet ihr wieder des lebens froh.

  14. Leserkommentar Daniel schreibt am 02.04.2015

    Was oben an Sympthome und Ursachen steht, das trifft auch alles auf mich zu, ich weiß das es mich kaputt macht und ich weiß ich müsste dringend was ändern weil ich einfach nicht mehr kann und auch nicht mehr will, wären da aber nicht noch Angehörige die auf mich und das Geld so dringend angewiesen sind, ich hätte wohl schon versucht zu handeln, so bin ich aber zum weitermachen verurteilt bis es irgendwann vielleicht gar nicht mehr geht, dieser Gedanke macht mir auch ziemlich Angst denn wenn ich mal nicht mehr kann bricht nicht nur für mich alles zusammen, Schulden, Zangspfändung des Hauses, Familienbruch etc. wären dann die Folgen und mich würde da die alleinige Schuld voll treffen. Die Arbeit frisst mich aber auch auf, 260-280 Stunden jeden Monat, Schichtwechsel mehrfach die Woche, teils bis 3 Wochen am Stück und dann nur einen Tag Freizeitausgleich, Arbeiten auch an Soo und Feiertagen, regelmäßige Urlaubsunterbrechungen, ständige Erreichbarkeit und sehr kurzfristiges Einspringen für andere wenn ich mal frei habe, schlechte Bezahlung, schlechte Behandlung, das die Arbeit immer mehr wird, die Aufgaben immer mehr, die Verantwortung immer mehr, die Einschränkungen imer mehr, das es immer schneller gehen muss sorgen dafür das einem die Luft langsam aber sicher ausgeht.

  15. Leserkommentar Christoph schreibt am 29.03.2015

    Habe übere 20 Jahre, jeden Monat bis zu 350 Stunden gearbeitet. Anfangs habe ich nichts gemerk, gründete eine Familie habe ein Haus gebaut, es war alles in Ordnung.Wir haben innerhalb 22 Monaten 3 Kinder bekommen (Zwillinge)waren immer auf uns alleine gestellt. Ich habe immer mehr gearbeitet, wir wollten uns ja etwas leisten. Dann kam die Scheidung, hohe Unterhaltsverpflichtungen sorgten dafür dass ich immer meh arbeitete. Irgendwann habe ich die Firma gewechselt, der neue Job war das, wovon ich immer geträumt hatte. Anerkennung, Verantwortung,guter Verdienst und Kariere. Mir wurde immer mehr Verantwortung und Arbeit augetragen, morgens der Erste, abends der Letzte im Geschäft. Keine freien Sonn.- und Feiertage mehr. 3 Jahre keinen Urlaub, alle 2 Wochen vlt. 3 Tage frei. Wochenende während der Woche, frei wenn alle arbeiten mussten, habe ich noch ertragen. Wir konnten uns fast jeden Luxus leisten, noch ein paar Jahre dann trete ich kürzer!? Dann kam der grosse Knall. Ich kam morgens nicht mehr aus dem Bett, egal wie lange ich geschlafen hatte. Kein Interesse mehr am Job, ständig Schmerzen, kein Interesse mehr an Sport, was mir immer sehr wichtig war, trotz oder wegen der vielen Arbeit. Der Sport war immer ein Ausgleich zum täglichen Geschäft. Jetz bin ich ich seit Wochen in Reha, seit 6 Monaten im Krankenstand, mein Arbeitgeber hat mich gefeuert, die 2te Ehe steht vor dem aus. Die leute sagen, Burnout, was ist das für ein moderner Scheiss? Mir geht es so richtig bescheiden und ich weis nicht wie es weitergehen soll

  16. Leserkommentar neunundfünfzig schreibt am 27.03.2015

    Hallo Luna, Du bist noch jung, hast eine kleine Tochter,das ist schön.Mich hat es schon bereits vor 8 jahren erwischt, ständige Überlastung( ich war selbstständig)habe damals fast alle5-6 Monate bis zum jahr 2012 im Krankenhaus gelegen, Herz,Lunge,Brust und Hüfbeschwerten hatte ich, doch alle gründlichen Untersuchungen ergaben das ich organisch und sonst körperlich gesund bin zuletzt bin ich auf der Intensivstation gelandet, eingehende gespräche ergaben das mein Körper und meine Seele nicht mehr wollen. Diese Schmerzen waren warnsignale , die ich allesamt ignoriert hatte.Über viele jahre... Ich war ich nicht mehr selbst hatte böse gedanken...ich befand mich inmitten einer schweren Depression alles was Du umschreibst trifft zu, ich habe immerzu funktioniert, konnte nie nein sagen, meine Familie blieb immermehr auf der Strecke, Hobbys ,freunde ,alles weg. ich erkannte das ich in einem System bin ,in dem ich nur eine Marionette bin und diese Mittelständigen sind doch heute die die unter dem kostendruck,immer effektiver sein müssen zu leiden leiden, deren leistung ist oft der Lohn eines Hilfsarbeiters.Ich hatte in Hochzeiten z.B. im Sommer 350 Std/Mt.Im Krankenhaus habe ich weiter gearbeitet,aus Verantwortung!Mir wurde nahegelegt mich zu endscheiden , Leben oder Tot. ich bin vom Krankenhaus zum Amtsgericht gegangen und habe , so schwer mir das auch viel wegen meiner Gesundheit Insolvenz angemeldet.Mein Leben ist mir weit mehr wert wie was ich alles dadurch verloren habe.Habe meine Familie erhalten und mehr Zeit, bin jetzt zwar arm dran, aber es geht mir viel besser wie als ich viel Geld verdient habe. Ich bin Glücklicher.Im August 2013 durch einen Freund; bin ich den Jacobsweg,aber den Küstenweg gelaufen, in 50 tagen 1100 kilometer das ist viel vor allem viel zeit in der Du alles in Deinem Kopf aufarbeiten kannstdas Klima istein wohlfühl klima.Die natur und die Weite des Atlantiks,aber vor allem der weg / Pfad in dieser schönen natur lassen Dich durch diese lange dauer sehr gut zu kräften kommen,Du denkst ,das ist doch ansttrengend, nein , das sind nur die Worte,Du kommst erholt im Ziel an.Wenn Du 4 Wochen gelaufen bist ist Dein Kopfvon allem was Du mitgebracht hast leer Doch unmerklich hat dieser Weg Dich zu kräften kommen lassen , Du bist gelassener geworden, dein Kopfist angereichewrt mit den vielen schönen Dingen dieser Welt, eine Kur ist hiermit nicht vergleichbar, vollgestopft mit Terminen. das ist keine Erholung; niemals,ich habe die Erfahrung gemacht.Du bist mit Dir allein, hast endlich zeit für Dich gefunden, gehst liebevoll und schonend mit Dir um.Das kannte ich garnicht!!Ab der fünften Woche fühlst Du Dich so erholt und Fit wie Du nur in Deiner Jugend warst, fühlst Dich Neu geboren,ab diesem Punkt fängst Du an konstruktiv an die Zukunft zu denken, machst Pläne für zuhause Du hast Dich verändert,Deine Lieben kennen Dich nicht wieder.Bist gelassener , denkst anderst,bist Objektiver, Deine Endscheidungen sind immer richtig und hast zu Dir selber gefunden , selbstbewußt sagst Du NEIN, Du wirst bewundert.Dir kann keiner was , Erhaben stehst Du über allen Problemen, der , Dein "WEG" wird Dir ein guter Berater sein, denn er ist immer bei Dir , er wird Dich noch lange in Deinem Leben begleiten. So lebe ich heute,In Dankbarkeit und glücklicher. mfG

  17. Leserkommentar Luna schreibt am 25.03.2015

    Hallo, seit ungefähr 10 Jahren habe ich einen Burn-Out. Kann den Zeitpunkt nicht genau definieren, da ich nur noch wie ein Roboter funktioniert habe und keine Zeit hatte mir über mich und mein Nicht mehr Können Gedanken zu machen. Hatte genug Zeichen meines Körpers, die ich einfach ignoriert habe, da ich immer dachte "da muss ich noch durch, dann wird es ruhiger". Ja es wurde nach mehreren kleinen Zusammenbrüchen, von denen ich natürlich niemandem erzählt hatte ruhiger. Das ging nochmal so grob 5-10 Jahre, in denen ich dagegen angekämpft habe, mit Hilfe (Psychotherapeuten), Sport, Kontakt zu Freunden, denen ich allen nichts gesagt habe mit Pausen usw. Trotzdem ist immer mehr weggefallen, es wurde auch automatisch familiär bedingt ruhiger und irgendwie bin ich jetzt alleine und zurückgeblieben. Habe mich zwischenzeitlich bei einigen geoutet zwecks Burn-Out, aber habe es scheinbar jahrelang gut überspielt und es nimmt mir keiner ab. Ziehe mich immer mehr zurück, weiß nicht mehr was helfen könnte, kann nicht mehr und jetzt wirklich nicht mehr. Gibt auch kaum noch einen Grund um können zu müssen. Ausgenommen meiner Kinder, für die ich alles versuchen sollte. Eigentlich, dass weiß ich jetzt, hätte ich vor ca. 10-15 Jahren schon reagieren müssen und mir Hilfe holen sollen, aber ich wollte mir keine Schwäche eingestehen und ich hatte keine Zeit dafür (jede Min. war verplant) und ich wollte nichts und niemanden aus meinem Leben verlieren, also musste ich da durch. Es gab nur ja oder nein. Denken konnte ich nicht mehr richtig, nur funktionieren. Mein einzigster Wunsch bestand darin, falls ich mal Zeit haben sollte, ein halbes Jahr am Stück zu schlafen. Jetzt habe ich Zeit. Mit der kann ich aber nichts mehr anfangen. Hätte ich nur ein zehntel davon schon früher gehabt. Meine Frage an Dr. Merkle: "Was kann ich tun um wieder im Leben anzukommen? In was für eine Klinik müsste ich und reichen auch 3 Wochen? Möchte meine Kinder nicht im Stich lassen. Kann ich meine Kleinste mitnehmen?" Ich wäre dankbar für eine Antwort ihrerseits. mfg

  18. Leserkommentar S. schreibt am 25.03.2015

    Hallo, Nini, du wirst sehr viel Geduld aufbringen, wenn du deinem Freund helfen möchtest. Bedränge ihn nicht. Wenn er reden möchten, egal welche Tageszeit, lass ihn über seine Sorgen erzählen. Zeige ihm, du bist für ihn da. Für eure junge Beziehung ist es eine schwere Zeit, das weiß ich, aber wenn du willst, werdet ihr es schaffen. Man kann keinen Menschen zwingen zum Arzt zu gehen, das funktionierte auch bei mir nicht, bis ich körperlich nicht mehr konnte. In dieser zeit half mir mein Ehemann und meine sechsjährige Tochter mit ihrer Fröhlichkeit. Nun lernte ich in der Auszeit "NEIN" zu sagen und auf meinem Körper zu "hören". Ich möchte dir, Nini, damit sagen, mit Feingefühl und Geduld bewirkst du mehr bei deinem Freund als ihn unter Druck zu setzten. Dafür wünsche ich dir Kraft und für deinen Freund Einsicht zum Arzt zu gehen.

  19. Leserkommentar Nini schreibt am 24.03.2015

    Hallo, ich habe seid 8 Monaten einen Freund. Anfang war ich total happy und verliebt. Aber seid ein paar Monaten, wenn ich zurückblicke, muss ich imer wieder feststellen das mit ihm etwas nicht stimmt. Ich könnte mir vorstellen das er an Burnout oder auch an Depressionen leiden könnte. Leider block er sofort ab wenn ich mit ihm über "seine/unsere Probleme" reden möchte. Er klagt zur Zeit viel über körperliche Beschwerden. Sex haben wir schon lange nicht mehr richtig. Er hat sich vom Arzt irgendwelche Tabletten geben lassen damit er wieder kann. Aber die Lösung ist es auch nicht. Vieleicht ist hier jemand der mir sagen wie ich meinem Freund dazu bewegen kann sich mal vom Arzt durchchecken zu lassen. Denn ich mach mir langsam echt sorgen.

  20. Leserkommentar siebenundzwanzig schreibt am 17.03.2015

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  21. Leserkommentar Ihr Name* schreibt am 17.03.2015

    Ihr Kommentar*

  22. Leserkommentar S. schreibt am 17.03.2015

    blubblub, in manchen Punkten hast du recht, denn ich hatte lange nicht über meinen Zusttand geredet, weil ich nicht ahnte, was überhaupt Burnout bedeutet und sich entwickelt. Burnout heißt im Grunde nichts anderes als depressiv sein durch Arbeitsdruck, anderen alles gerecht machen "müssen", und ähnliches. So erklärte es mir mein Arzt. Zur Zeit fühle ich, dass es mir etwas besser geht, was mir u.a. auch die Gespräche mit meiner Familie und sehr engen Freunden ermöglichen. Also, nur sprechenden Menschen kann man helfen.

  23. Leserkommentar blubblub schreibt am 15.03.2015

    Die, die denken sie haben Burnout haben es meist gar nicht. Wenn 8-Jährige z.b. schon Burnout hätten, was machen die dann erst in der weiteren Schule, geschweige denn im Beruf... Ich bin der meinung, die die wirklich Burnout haben würden es keinem sagen oder selbst davon reden, dass es ihnen schlecht geht. Die die jammern sind einfach nur empfindlich. Das soll jetzt nicht allgemein sein, aber ich kenne viele solcher Art

  24. Leserkommentar Nat. schreibt am 15.03.2015

    S.Danke für deine Antwort.

  25. Leserkommentar S. schreibt am 07.03.2015

    Hallo, Nat., du fragst, was Burnout ist und ob es sich dabei auch um Schmerzen handelt. Lese auf jeden Fall erst einaml die Beiträge zu diesem Thema. Das hilft dir weiter. Viele Betroffene entwickelten die gleichen Krankheiten, die das Immunsystem angreifen. Dann fühlt man sich schlapp, antriebslos und möchte nur noch allein sein oder duldet die nahestehenden Familienmitglieder. So ist es bei mir. Die Kommentare vom 24.02.2015 nehme nicht wichtig. Ich kenne zwar diese Menschen nicht, aber sie haben wohl nicht das gewisse Verständnis für diese Krankheit. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass mich diese Krankheit trifft. Ohne ärztliche Hilfe kommt man aus diesem Loch nicht heraus. Und es ist gut, wenn man Menschen um sich hat, die einem beistehen.

  26. Leserkommentar QueenLeti schreibt am 24.02.2015

    LETS GO TO THE BEACH EACH LETS GO GET AWAY THEY SAY WHAT THEY GONNA SAY

  27. Leserkommentar Angelika hellwig schreibt am 24.02.2015

    Ich habe das gefühl ich muss kaken und ich stinke

  28. Leserkommentar Emily stein schreibt am 24.02.2015

    ich habe das gefühlich muss kaken...

  29. Leserkommentar andiewand schreibt am 24.02.2015

    Ich habe dass gefühl ich muss kaken

  30. Leserkommentar gisela maisfeld schreibt am 24.02.2015

    Ich habe dass gefühl ich muss kaken

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