Frustrationstoleranz

Wir alle sind gelegentlich frustriert. Wie schnell und häufig wir frustriert sind, hängt von der Höhe unserer Frustrationstoleranz ab.

Frustrationstoleranz

Unter Frustrationstoleranz verstehen wir die Fähigkeit, mit Enttäuschungen oder Frustrationen umzugehen. Wir unterscheiden uns darin, wie gut wir damit umgehen können, dass unsere Wünsche nicht erfüllt oder nicht so schnell erfüllt werden, wie wir es erwarten oder gar fordern.

Folgen einer geringen Frustrationstoleranz

Menschen mit geringer Frustrationstoleranz brechen rasch ab, wenn ihnen eine Aufgabe nicht auf Anhieb oder nicht so schnell gelingt, wie sie es möchten. Sie geraten aus der Fassung, werden ärgerlich oder reagieren entmutigt bis hin zu deprimiert, wenn sie in ihren Bemühungen keine schnellen Erfolge sehen.

Menschen mit hoher Frustrationstoleranz können sich bei der Stange halten und geduldig darauf warten, bis sie am Ziel ihrer Wünsche sind. Sie schauen auf die kleinen Fortschritte und malen sich aus, wie gut es ihnen nach dem Erreichen des Ziels gehen wird. Rückschläge akzeptieren sie und sehen sie als Chance, dazu zu lernen. Ihre Motivation wird durch Misserfolge nicht beeinträchtigt.

Lebensweisheit zum Thema Frustration und Erfolg.

Frustrationstoleranz ist erlernt und deshalb können wir sie trainieren und erhöhen.

Eine Einstellung, die wir trainieren können und welche die Frustrationstoleranz stärkt, ist z.B.: Ich kann es ertragen, wenn es nicht so läuft, wie ich es gerne möchte. Ich bin nicht in Lebensgefahr. Wenn ich mich bemühe, werde ich vorankommen und Erfolg haben. Nur Geduld, das krieg ich schon hin.

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