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Stigma - Stigmatisierung

Unter Stigma verstehen wir ein soziales Vorurteil gegenüber einer bestimmten Person, eine Art Brandmal.

Der Person werden negative Eigenschaften zugeschrieben.

Stigmatisierung bezeichnet den Prozess, in dessen Verlauf bestimmte Merkmale von Personen als negativ bewertet werden.

Die Personen werden dann nur noch durch dieses Merkmal beschrieben und deswegen diskriminiert.

Beispielsweise verknüpfen viele Menschen eine psychische Erkrankung (z.B. Ängste, Depressionen, eine Schizophrenie) oder den Besuch eines Psychotherapeuten mit einem Stigma.

Die Betroffenen haben Angst, als verrückt angesehen zu werden.

Wegen der Angst vor der Stigmatisierung gehen Betroffene dann häufig nicht zum Psychotherapeuten und verheimlichen ihre psychischen Probleme.

Es gibt aber auch immer wieder prominente Betroffene, die offen zu ihren psychischen Problemen stehen.

Dadurch machen sie anderen Betroffenen Mut, sich zu offenbaren.

Menschen werden auch wegen ihres Übergewichts, Aids, der sexuellen Orientierung, einer Behinderung, der Hautfarbe, Nationalität oder wegen ihres Glaubens stigmatisiert.

Aufklärung und Information sind Wege, dem Stigma entgegenzuwirken.

Auch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann das eigene Selbstwertgefühl stärken und dem Stigma entgegenwirken helfen.

Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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