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Wie deine Gedanken deinen Körper und dein Verhalten beeinflussen

pendel

Gedanken haben einen Einfluss auf deine Muskeln und dein Verhalten. Diese Tatsache will das folgende Experiment verdeutlichen. Bild © Monika Wisniewska - Fotolia.com

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

So führst du das Experiment durch:

Alles, was du für dieses Experiment brauchst ist ein Pendel.

Dieses kannst du dir leicht selbst basteln, indem du eine dünne Schnur von etwa 15 Zentimeter Länge nimmst und an deren Ende ein Gewicht befestigst, etwa einen Schlüssel oder einen Ring.

Nimm nun die Schnur zwischen Daumen und Zeigefinger und lasse das Pendel hängen. Das Gewicht am Ende sollte sich nicht bewegen.

Nun stelle dir in Gedanken vor, dass sich das Pendel von links nach rechts bewegt. Male dir diese Bewegung des Pendels so intensiv aus, wie nur möglich.

Nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass das Pendel tatsächlich von links nach rechts schwingt.

Welche Selbsterkenntnis hast du gewonnen?

Alleine die Vorstellung, etwas zu tun - das Schwingen des Pendels - löst die Handlung aus.

Der Grund hierfür ist, dass die Vorstellung des schwingenden Pendels zu geringfügigen Bewegungsimpulsen (die man bewusst nicht wahrnimmt) in den Muskeln führt, die für die Verwirklichung der Vorstellung notwendig sind.

D.h., deine Gedanken und Vorstellungen haben einen unmittelbaren Einfluss auf deinen Körper.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann suche in einer Suchmaschine nach dem Carpenter Effekt oder nach ideomotorischer Bewegung.

Jede Handlung, die du dir intensiv vorstellst, führt zu Reaktionen in deinem Körper bzw. in den Muskeln deines Körpers.

Welche Bedeutung hat der Carpenter Effekt für deinen Alltag?

Dieses Zusammenspiel von Gedanken und Körper kannst du dir zunutze machen.

Sportler nutzen den Carpenter Effekt oder das mentale Traning für das Training von Bewegungsabläufen.

Indem sich ein Sportler mental ganz in die Bewegung hineinversetzt und er quasi in Gedanken eine perfekte Leistung abliefert, trainiert er die für diese Leistung notwendigen motorischen Fähigkeiten.

So fahren Abfahrtsläufer oder Slalomläufer die Strecke im Kopf ab und sehen sich dabei genau die Bewegungen ausführen, die sie brauchen, um best- und schnellstmöglich ans Ziel zu kommen.

Diese Form des mentalen Training ist ebenso wirksam wie das tatsächliche Training!

Wenn du also eine Sportart betreibst, dann kannst du mit Hilfe des mentalen Trainings deine Leistung verbessern.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Ulrich Schmidt schreibt am 24.07.2016, 17.52 Uhr

    Den Carpenter-Effekt benutzen wir bei Klienten mit Nervenlaehmungen, um den Regelkreis einer komplexen Bewegung wieder zu reaktivieren. Die mittels EMG abgeleiteten Aktionspotentiale werden zur Triggerung des gewünschten Feedbacks genutzt. Neueste Forschungser-gebnisse bestätigen die durch Gedanken aktivierten Reparaturgene zentraler Nerven.

  2. Leserkommentar Jutta Lüddemann schreibt am 11.06.2016, 08.22 Uhr

    Jetzt werde ich mein training Entspannung anders umgehen.Gute anleitung.Danke

  3. Leserkommentar Peter schreibt am 13.09.2015, 01.08 Uhr

    Das sind Taschenspielertricks

  4. Leserkommentar Goll schreibt am 06.07.2015, 02.40 Uhr

    Das Pendel schwang nicht.

  5. Leserkommentar Jürgen schreibt am 13.04.2015, 14.33 Uhr

    Das Ergebnis ist auf auch andere Personen übertragbar.

  6. Seite:
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