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Wie den Urlaub mit Kindern stressfrei verbringen?

strand

Der Urlaub mit der ganzen Familie sorgt nicht selten für reichlich Konfliktstoff. Tipps wie Sie sich auf den Urlaub mit den Kindern und dem Partner so vorbereiten, dass er für alle Beteiligten erholsam ist.

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Urlaub - die schönste Zeit des Jahres - zumindest in unserer Phantasie.

Ist es meist schon stressig und konfliktreich genug, mit dem Partner in Urlaub zu fahren und mühsam einen Kompromiss zwischen seinen und unseren Bedürfnissen herauszuleiern, so bietet uns der Urlaub mit den Kindern noch mehr Konfliktstoff.

Je mehr Köpfe auf Reisen gehen, umso mehr Erwartungen und Bedürfnisse gilt es unter einen Hut zu bringen.

Und wenn man enttäuscht ist, kommen meist die schlechten Seiten zum Vorschein: an allem herumnörgeln, schweigen und trotzen, den Partner kritisieren.

Urlaubsreisen steigern häufig unsere Lebenszufriedenheit nicht. Sie bringen eher zutage, was ohnehin in Familien im Argen (Machtkämpfe, Konkurrenz unter Geschwistern, Ausspielen der Eltern) oder im Guten (Spaß, Nähe und gegenseitiges Verständnis) liegt.

Familienurlaub ist kein Urlaub, in dem Eltern Urlaub von den Kindern haben. Meist haben die Eltern noch mehr Pflichten und Verantwortung als zuhause.

Die häufigsten Konflikte im Urlaub

Aktivität oder Faulenzen

Für die einen bedeutet Urlaub, endlich Zeit für Sightseeing, Shopping oder Sport zu haben. Andere wiederum wollen einfach nur die Seele baumeln lassen, ausschlafen, sonnenbaden, usw.

Gemeinsam oder alleine

Manche Menschen wollen im Urlaub das Familienleben genießen und am liebsten alles gemeinsam mit Partner und Kindern machen.

Sie wollen spüren, dass sie wichtig für den Partner sind und dieser sich um sie und die Kinder bemüht.

Andere wünschen sich Zeit, auch mal für sich alleine zu sein und ganz nach den eigenen Bedürfnissen zu gehen. Partner und Kinder werden eher als belastend und hinderlich erlebt.

Verpflichtungen oder Freiheit

Auch im Urlaub gibt es Verpflichtungen - insbesondere dann, wenn man einen Campingurlaub oder eine Ferienwohnung wählt. Einkauf von Lebensmitteln, putzen und Wäsche waschen können anfallen.

Wer zuhause diese Rolle immer übernimmt, wünscht sich vielleicht, dass der Partner im Urlaub diesen Part übernimmt oder sich zumindest mit zuständig fühlt, denn schließlich will man auch etwas vom Urlaub haben.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist der, wer dafür sorgt, dass die Kinder im Urlaub Programm haben und beschäftigt sind.

Großzügigkeit oder Sparsamkeit

Manche Menschen fahren verreisen mit der Devise, "im Urlaub nicht zu sparen". Andere halten es für wichtiger, die Ziele von zuhause nicht aus den Augen zu verlieren und denken bei Ausgaben eher "Das muss nicht sein".

Laisser-faire oder Regeln

Eltern haben häufig im Alltag schon unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie sie ihre Kinder am besten erziehen.

Im Urlaub können diese Unterschiede verstärkt zutage treten, wenn beide Elternteile mehr Zeit mit den Kindern verbringen.

Es kann aber auch neue Konfliktpunkte geben, wenn ein Partner den Kindern in den Ferien z.B. mehr Freiheiten als im Alltag lassen will als der andere.

Leichtes Gepäck oder Vorsorge für alle Eventualitäten

Manche Menschen verbinden den Urlaub mit Freisein - auch von den üblichen Kleidungszwängen und Ritualen.

Ihnen genügen Jogginghose und Turnschuhe. "Wenn wirklich etwas fehlen sollte, kann man es auch am Urlaubsort kaufen".

Andere sorgen lieber vor und wollen auch im Urlaub die freie Auswahl zwischen ihren Kleidern haben.

Ausreichend Spielzeug für die Kinder, Medikamente, Bücher und alles, was den Alltag leichter machen könnte, wird ebenfalls eingepackt.

Anlass zu Streitereien können auch sein:

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Wie der Urlaub mit den Kindern gelingen kann

1. Vorbereitung auf die Reise:


urlaub-mit-der-familie.html

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2. Anreise

70 % aller deutschen Urlauber fahren mit dem Auto in die Ferien. Deshalb beziehen sich meine Tipps hauptsächlich auf Autofahrer.

3. Am Urlaubsort

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen und stressfreien Urlaub.

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Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

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