Beruhigungsmittel: Tranquilizer

In diesem ABC-Beitrag erfährst du, was Tranquilizer sind, wie sie wirken, wann sie eingesetzt werden und welche Nebenwirkungen sie haben.

Beruhigungsmittel: Tranquilizer

Tranquilizer sind Beruhigungsmittel. Eingesetzt werden sie hauptsächlich zur Beruhigung, Muskelentspannung, zur Lösung von Ängsten und Einschlafproblemen. Sie wirken rasch und sind deshalb beliebt.

Zu den Tranquilizern gehören:

  • Pflanzliche Sedativa, die z.B. Baldrian und Hopfen enthalten
  • Neuroleptika.
  • Angstlösende Substanzen wie z.B. Betablocker.
  • Non-Benzodiazepine-Tranquilizer.
  • Tranquilizer vom Benzodiazepin-Typ sind die wichtigste Gruppe von Tranquilizern. Das bekannteste Mittel ist Valium.

Benzodiazepine sind die am häufigsten verordneten Psychopharmaka. Sie wirken über einen spezifischen Rezeptor im Gehirn. Der bekannteste Wirkstoff ist Diazepam. Die Wirkstoffe wirken in der Regel angstlösend, krampflösend, muskelentspannend, beruhigend und emotional dämpfend.

Tranquilizer vom Benzodiazepin-Typ bergen viele Gefahren und Nachteile:

  • Tranquilizer setzen nicht an den Ursachen an. Betroffene fühlen sich besser und unternehmen nichts, um ihre Probleme zu lösen.
  • Sie haben Nebenwirkungen wie z.B. Benommenheit, Mundtrockenheit, Abfall des Blutdrucks, Atemprobleme und Magen-Darm-Probleme.
  • Sie führen bereits nach wenigen Wochen zur Abhängigkeit.
  • Betroffene laufen aufgrund reduzierter Wachheit Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden.
  • In Kombination mit Alkohol, Drogen und anderen Medikamenten kann es zu lebensbedrohlichen Wechselwirkungen kommen.
  • Nach dem Absetzen kann es zu Entzugserscheinungen wie z.B. Depressionen, Unruhe, Konzentrationsstörungen, Ängste, Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüchen oder Schwindel kommen.

Behandlungen mit Benzodiazepinen sollten deshalb so kurz und so gering dosiert wie möglich erfolgen, da die Gefahr einer Gewöhnung und Abhängigkeit auch bei niedriger Dosis und nach kurzer Einnahmezeit sehr hoch ist.

Benzodiazepine haben eine hohe Suchtgefahr. Deshalb sind sie nicht zur Dauerbehandlung geeignet!

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