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Wie entstehen Kinderängste?

kind hat angst und klammert sich an bein der mutter

Kinder können vielfältige Ängste haben, die für Erwachsene oft nur schwer nachzuvollziehen sind. Bild © NiDerLander - Fotolia

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Kinder leiden ebenso unter Ängsten wie Erwachsene. Wir können zwei Ursachen für Kinderängste unterscheiden:

1. Ängste, die jedes Kind im Laufe seiner Kindheit erlebt wie etwa die Angst vor der Dunkelheit, vor dem Alleinsein, vor lauten Geräuschen, fremden Menschen oder vor Tieren.

Diese Ängste treten zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung auf und verschwinden meist auch im Laufe der Entwicklung von alleine wieder.

2. Ängste, die aufgrund ungünstiger Lebensumstände entstehen. So können Ängste auftreten, wenn

Was tun, wenn ihr Kind Angst hat?

Auf jeden Fall braucht Ihr Kind Verständnis. Anschreien, auslachen, als Feigling beschimpfen, schlimme Konsequenzen androhen und einfach in die angstauslösende Situation hineinstoßen sind ungeeignete Methoden.

Sagen Sie Ihrem Kind, daß Sie verstehen, daß es Angst hat: "Ich verstehe, daß du Angst hast. Du kannst deine Angst überwinden, wenn du dich ihr stellt. Ich werde dir dabei helfen".

Sind Sie ein Vorbild und besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie Sie es schaffen, mit Ängsten umzugehen. Suchen Sie mit Ihrem Kind zusammen die Situationen auf, vor denen es sich fürchtet.

Beginnen Sie mit den leichtesten Situationen, und gehen dann langsam in immer schwierigere. Später ziehen Sie sich langsam zurück und lassen Ihr Kind die Situation allein aufsuchen und bewältigen.

Sparen Sie nicht mit Lob.

Auch Märchen und Geschichten, in denen ein "Held" gefährliche Situationen bewältigt, können hilfreich sein und das Kind ermutigen.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Ebenso wie bei der Behandlung von Ängsten Erwachsener wird die Verhaltenstherapie auch bei Kindern eingesetzt.

Daneben kommt häufig die Familientherapie zum Einsatz.

Wo gibt es weitere Hilfe?

Wenn Sie schon viel ohne Erfolg ausprobiert haben, mutlos oder überfordert sind oder auch Angst haben, etwas verkehrt zu machen, dann wenden Sie sich an eine kommunale, staatliche oder kirchliche Erziehungsberatungsstelle oder an einen Kinderpsychotherapeuten.

Familientherapie

In der Familientherapie wird nicht nur das Kind, das verhaltensauffällig ist, behandelt, sondern die gesamte Familie.

Gemeinsam mit dem Therapeuten geht die Familie der Frage nach: Was bedeutet das Problem des Kindes für jeden Einzelnen von uns? Was würde passieren, wenn das Kind das Problem nicht mehr hätte?

Jeder leistet seinen Beitrag zur Familie und gestaltet das Zusammenleben mit.

BESONDERS WICHTIG

Stärken Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes

Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen in Kindern stärken

Wenn ein Mitglied ein Problem hat, hat dies seine Ursache darin, wie die Familiemitglieder miteinander umgehen.

Das Problem des Kindes hat Auswirkung auf alle anderen Familienmitglieder.

Ziel der Therapie ist es, gemeinsam mit der Familie neue Sicht- und Herangehensweisen an ein Problem zu erarbeiten, so dass das Kind sein Problem nicht mehr benötigt.

Familientherapeuten arbeiten meist im Team und zeichnen die Gespräche, wenn die Familie einverstanden ist, auf Video auf. Die Kosten einer Familientherapie werden meist nicht von den Krankenkassen übernommen.

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Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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Dr. Doris Wolf - Expertin für Frustessen und Abnehmen.

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Sprechblase Lesermeinung Lesermeinung

Als ich mit dem Buch angefangen habe, habe ich mich sehr viel damit beschäftigt was ich esse, wieviel ich davon esse, wann ich es esse etc. Ich bin seit über 20 Jahren auf Diät gewesen und dabei eigentlich immer dicker geworden. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich überhaupt keine Verdauung mehr habe.

Ich hatte sehr oft schlechte Laune, weil die Waage wieder einige 100 g mehr angezeigt hat. Ich habe sehr viel Geld für Diäten, Diätmittel, Diätzeitschriften, etc. ausgegeben und wusste am Schluss überhaupt nicht mehr, was ich noch essen soll.

Nach einer Woche fühlte ich mich himmlisch. Kein schlechtes Gewissen mehr, viel bessere Laune, viel mehr Zeit für mich und meine Familie. Die Verdauung klappt jetzt wie durch ein Wunder.

Ich habe auch schon 1 Kg abgenommen, obwohl ich alles gegessen habe, worauf ich Lust hatte. Es sind in dieser Woche ganz seltsame Dinge passiert: Das erste Mal in meinem Leben konnte ich eine Tafel Schokolade weglegen, ohne sie ganz aufgegessen zu haben, denn ich wußte ja, ich kann jederzeit wieder welche haben.

Expertenempfehlung

Heike Born

Heike Born
Diplom Psychologin, Wiesbaden

Ich empfehle meinen Patienten die Bücher aus dem PAL Verlag, weil sie die Selbstveränderung auf hervorragende Weise unterstützen. Viele Menschen finden leicht Zugang zu den Inhalten durch die gut verständliche Sprache.

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