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Frühkindliche Bindungserfahrungen prägen uns

Unser Bedürfnis nach Bindung, nach einer engen gefühlvollen Beziehung zu unseren Mitmenschen ist angeboren.

Der britische Kinderpsychiater John Bowlby hat als erster die Bedeutung der Bindung für unsere seelische und soziale Entwicklung erkannt und die Bindungstheorie formuliert.

Als Baby und Kleinkind sind wir darauf angewiesen, dass unsere Eltern oder andere Bezugspersonen sich um uns kümmern, uns Schutz und Geborgenheit geben.

Nur so können wir uns ohne Angst und selbstbewusst aufmachen, die Welt zu entdecken.

Unsere frühen Bindungserfahrungen prägen uns lebenslang und können zu psychischen Symptomen und Krankheiten führen.

Das Kind muss sich nicht unbedingt an die Mutter und nicht nur an die Mutter binden, es können auch 2 bis 3 Personen sein, die für das Kind emotional wichtig sind.

An die Bindungsperson wendet sich das Kind, wenn es Nähe braucht, Angst hat, traurig ist oder Schmerzen hat.

Fühlt es sich bedroht, genügen meist Blickkontakt oder körperliche Nähe für kurze Zeit, um sich wieder zu beruhigen.

Für die Bindungsperson ist es wichtig, dass sie spürt, welches Bedürfnis das Kind gerade erfüllt haben möchte.

Wir können drei grundsätzliche Bindungserfahrungen unterscheiden:

Als Erwachsene können wir unsere frühkindlichen Bindungserfahrungen nicht löschen, aber wir können neue positive Erfahrungen mit anderen Menschen sammeln.

Außerdem können wir unsere Einstellung zu uns selbst verändern.

Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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