Über die Elektroschocktherapie kursieren einige Mythen und Horrorgeschichten. Dieser ABC-Beitrag klärt über die heutige Anwendung dieser Therapieform auf.
Die Elektroschocktherapie wird auch als Elektro-Krampf-Therapie (EKT) bezeichnet. Bisher ist noch wenig darüber bekannt, wie die EKT genau wirkt und ob es Langzeitschäden geben könnte. Die meisten von uns verbinden mit der EKT Abscheu und Schrecken. Dies hat damit zu tun, dass sie früher in Psychiatrien und Gefängnissen ohne Betäubung und teilweise auch als Foltermethode bei Häftlingen eingesetzt wurde. Immer wieder begegnen wir der Elektroschocktherapie auch in Spielfilmen, wo sie meist falsch und bedrohlich dargestellt wird.
Die Elektrokonvulsionstherapie wird hauptsächlich in der Behandlung schwerster Depressionen eingesetzt, bei denen eine psychotherapeutische oder medikamentöse Behandlung keine Wirkung zeigt. Mit dieser Therapiemethode wird eine Art künstlicher epileptischer Krampfanfall erzeugt. Nach dem Anfall sind die depressiven Beschwerden abgeschwächt. Es braucht meist 10 und mehr solcher Elektroschock Behandlungen, bis eine deutliche Stimmungsaufhellung eintritt.
Die betroffene Person bekommt eine Kurznarkose, die wenige Minuten anhält. Mit Muskelrelaxantien werden alle Muskelbewegungen unterdrückt, sodass es zu keinen Verletzungen kommen kann. Dann folgt der Schock. Hierfür werden an einer oder an beiden Schädelhälften Elektroden angelegt, die Stromimpulse durch das Gehirn leiten.
Der damit ausgelöste Krampfanfall im Gehirn hält ungefähr 30 bis 90 Sekunden an. Nach etwa einer halben Stunde ist die betroffene Person wieder bei vollem Bewusstsein. Die genaue Wirkung der EKT ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass es durch die Stromimpulse zu einer Neuorganisation im Nervensystem kommt.
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