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Kleptomanie

Mit Kleptomanie bezeichnet man das pathologische Stehlen. Betroffene verspüren einen für sie als unwiderstehlich erlebten Drang, der einen Zwangscharakter hat, zu stehlen.

Betroffene stehlen Gegenstände, die sie überhaupt nicht benötigen. Sie verschenken die Gegenstände, werfen sie weg oder sammeln sie.

Vor dem Diebstahl erleben Betroffene eine intensive innere Anspannung und Unruhe, danach große Erleichterung und Befriedigung. Sie haben zunächst ein schlechtes Gewissen, aber stehlen dennoch weiter.

Die Kleptomanie kann durch eine Psychotherapie behandelt werden. Manchmal werden therapiebegleitend Antidepressiva zur Stabilisierung eingesetzt.

In der Psychotherapie geht es darum, zu erkennen, welche Ursachen sich hinter dem Stehlen verbergen.

Häufig dient das Stehlen als Strategie, negative Gefühle wie Angst oder Wut und Anspannung abzubauen.

Betroffenen lernen in der Therapie Strategien kennen, mit ihren Gefühlen umzugehen und Probleme zu lösen. Und sie lernen Methoden der Impulskontrolle oder Selbstkontrolle.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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