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Mitgefühl

Mitgefühl wird in der Psychologie auch als Empathie oder Einfühlungsvermögen bezeichnet.

Die Fähigkeit, mitfühlen zu können, ist ganz wichtig für zwischenmenschliche Beziehungen im allgemeinen und für eine Partnerschaft im besonderen.

Wenn wir mit unserem Partner mitfühlen, dann laufen wir quasi in seinen Schuhen. 

Die Indianer haben hierzu ein Sprichwort: Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.

Wir spüren, wie sich die Schuhe unseres Partners an seinen Füßen anfühlen, wie schnell er läuft, und können vielleicht sogar erahnen, welches Ziel er vor Augen hat.

Indem wir die Gefühle unseres Partners nachempfinden, fällt es uns leichter, auf ihn einzugehen und die von ihm erwünschte Reaktion zu zeigen.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass wir spezialisierte Nervenzellen, sog. Spiegelneuronen, im Gehirn haben, die unser Mitgefühl ermöglichen.

Wenn wir unseren Partner betrachten und er z.B. traurig ist, verspüren wir ebenfalls Traurigkeit.

In unserem Gehirn werden dieselben Zentren aktiviert wie bei unserem Partner.

Allerdings müssen wir hierzu die Fähigkeit zum Nachempfinden bereits in der Kindheit gelernt haben.

Das Mitgefühl für unseren Partner hat jedoch nicht nur Vorteile.

Versuchen wir z.B. unseren Schmerz gepeinigten Partner zu trösten und auf ihn einzugehen, dann erhöhen wir damit seine Schmerzen.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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