Phobien - übertriebene Angstreaktionen

Es gibt etwa 600 verschiedene Phobien - behandelbar sind sie alle. Die Verhaltenstherapie leistet hier gute Dienste.

Phobien - übertriebene Angstreaktionen
Inhalte im Überblick

Unter einer Phobie versteht man eine Furcht vor Situationen oder Objekten, die ungefährlich sind.

Man unterscheidet

  • spezifische Phobien, etwa vor Tieren (Spinnen, Hunden, Mäusen), Naturgewalten (Gewitter, Wasser), Blut, Injektionen, vor Situationen (Tunnel, Lift, Flugzeug) und
  • die soziale Phobie, d.h. die Angst, im Mittelpunkt zu stehen, negativ aufzufallen und auf andere zuzugehen.

Letztendlich kann man vor allem, was eigentlich ungefährlich ist, eine Phobie entwickeln! Es gibt etwa 600 verschiedene Phobien, angefangen von der Agoraphobie, über die Emetophobie und Klaustrophobie bis hin zur Xenophobie.

Die häufigsten Phobien sind:

  • Agoraphobie - Angst vor weiten Plätzen, Platzangst
  • Emetophobie - Angst, sich übergeben zu müssen
  • Erythrophobie - Angst vor dem Erröten
  • Klaustrophobie - Angst vor geschlossenen Räumen
  • Soziale Phobie - Angst im Umgang mit anderen (Kontaktangst)
  • Höhenphobie - Akrophobie

Wer unter einer Phobie leidet, bekommt umso größere Angst, je näher er dem Objekt oder der Situation, auf die sich seine Phobie bezieht, kommt. Er meidet diese oder flüchtet vor ihnen. In der Situation tritt Furcht verbunden mit körperlichen Symptomen wie Anspannung, Unruhe, Zittern, Harndrang auf. Wer unter einer Phobie leidet, weiß, dass er keine Furcht zu haben braucht, hat aber dennoch Angst.

Die Verhaltenstherapie hat wirksame Strategien entwickelt, um eine Phobie zu überwinden. Mit Hilfe der Konfrontationstherapie oder schrittweiser Annäherung lernt der Betroffene, in die Situation zu gehen und zu erleben, dass diese ungefährlich ist. Mit der Zeit verliert er dadurch die Angst.

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