Pessimismus – Gift für unser Leben, unsere Zufriedenheit und unsere Beziehungen

Warum manche Menschen nur das Negative sehen, welchen Schaden Pessimismus anrichtet, und was man dagegen tun kann.

Pessimismus – Gift für unser Leben, unsere Zufriedenheit und unsere Beziehungen
© Maik Dörfert – Fotolia.com

Optimisten und Pessimisten machen aufgrund ihrer Einstellungen unterschiedliche Erfahrungen im Leben. Schauen wir uns an, welche das sind. Was meinen Sie: Nehmen Sie alles wahr, was um Sie herum vorgeht? Nein. Sie sehen nur, worauf Sie sich programmiert haben zu sehen, was Sie kennen oder erwarten.

Ein Werbeslogan eines Reiseführer-Verlages lautete: Man sieht nur, was man weiß. So ist es mit allem im Leben. Wenn wir immer nur die Nachteile in einer Sache sehen, dann deshalb, weil unsere Gedanken immer nur um die Nachteile und Schattenseiten kreisen.

Unsere Gedanken wirken wie ein Filter, der alles aussondert, was nicht zu unserem Gedankenprogramm passt. Das ist sehr sinnvoll und wichtig, weil wir täglich mit Millionen von Informationen bombardiert werden.

Um dieser Informationsflut Herr zu werden, muss unser Gehirn Informationen, die für uns nicht wichtig sind, ausfiltern und darf sie nicht beachten. Es macht uns nur diejenigen Informationen bewusst, die für uns und unsere Ziele wichtig sind.

Aus diesem Grund erinnern sich Pessimisten nur an ihre Misserfolge. Wenn ein Optimist und ein Pessimist gemeinsam auf einer Party sind, dann bewerten sie die Party verschieden. Der Optimist wird sich überwiegend an schöne und angenehme Dinge erinnern, der Pessimist überwiegend an Negatives. Für den Optimisten war die Party ein voller Erfolg, für den Pessimisten ein Reinfall.

Pessimismus und Optimismus bestimmen unser Erleben.

Wenn wir unser Gehirn trainiert haben, immer nur die Nachteile einer Sache zu sehen, wenn wir ihm beigebracht haben, alles negativ zu bewerten, dann wird es uns immer genau mit der Nase auf das Haar in der Suppe stoßen. Wir sehen und hören nur, was für uns wichtig ist!

Wenn wir also ein gutes Gedankenprogramm haben, werden wir Chancen und Möglichkeiten, statt Problemen und drohenden Misserfolgen sehen. Wenn wir ein negatives Gedankenprogramm haben, dann werden wir die Chancen und Möglichkeiten nicht wahrnehmen, auch wenn sie direkt vor unserer Nase liegen und wir nur zugreifen müssten.

Wenn man negativ gestimmt ist, dann ist man besonders für Negatives empfänglich. Wenn man positiv gestimmt ist, dann sieht man mehr das Positive und man erlebt häufiger Positives.

Deshalb ist der Misserfolg von Pessimisten ebenso vorprogrammiert wie der Erfolg von Optimisten.

Optimisten sind lösungsorientiert, Pessimisten sind problemorientiert.

  • Optimisten glauben an sich und ihre Fähigkeiten, Pessimisten zweifeln an sich und ihren Fähigkeiten.
  • Optimisten sind “Ich-kann”-Denker, Pessimisten sind “Ich-kann-nicht”-Denker.
  • Optimisten führen positive Selbstgespräche: “Ich kann das. Ich schaffe das.” Pessimisten führen negative Selbstgespräche: “Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht.”
  • Optimisten rechnen damit, zu gewinnen; Pessimisten rechnen damit, zu verlieren.

Wenn man überzeugt ist, etwas nicht erreichen zu können, dann ist es unerreichbar für einen.

Pessmismus erstickt jeden Erfolg im Keim.

Unsere Erwartungen wirken sich nicht nur auf andere Menschen aus, sondern auch auf uns selbst. Wenn wir uns für dumm und unfähig halten, dann beeinflusst dieses Urteil auch uns und unsere Handlungen. So ist es geschehen in einem Experiment, das eine Lehrerin mit ihren Schülern machte:

Ein Experiment, das Ihnen zu denken geben sollte.

Diese Lehrerin teilte ihren Schülern mit, dass man aus wissenschaftlichen Untersuchungen wisse, dass blauäugige Menschen intelligenter seien als braunäugige. Sie gab den braunäugigen Schülern ein Schild mit der Aufschrift “Braunauge” und den Blauäugigen ein Schild mit der Aufschrift “Blauauge”. Nun, erraten Sie, was passierte?

Nach einigen Monaten sanken die Leistungen der “Braunaugen” und die der “Blauaugen” stieg. Daraufhin ging die Lehrerin in die Klasse und sagte ihren Schülern, sie habe sich geirrt. Tatsächlich seien die Braunaugen die intelligenteren Schüler. Nach einigen Monaten sanken die Leistungen der Blauaugen und die der Braunaugen stiegen.

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Dr strange schreibt am 28.07.2021

Also ich bin sehr pessimist finde das aber auch gar nicht weiter schlimm da ich oft besser dran komme als optimisten...

Ich sehe das problem und gehe eher davon direkt aus was am schlimmsten passieren könnte.

Wenn es aber nicht passiert bin ich posetiv überrascht sollte es doch passieren dann ist es so und das ist ja auch das was ich mir gedacht hab

Ein optimist sieht dann ja direkt den erfolg vor auge wen aber genau das nicht eintritt ist er negativ überrascht und findets schlimmer als einer der eh schon damit gerechnet hat.
Wiederum tritt sein erfolg ein ist er nicht so posetiv überrarscht wie einer der eher das negative gesehn hat weil der optimist hat ja eh schon damit gerechnet das es gut wird...

Von daher kann ich den artikel nur bissel nachvollziehen aber nicht so extrem

Einer der evtl bei jeder kleinigkeit nur das negative sieht sei es ich schalte den geschirrspüler ein und das geschirr kommt eh wieder dreckig raus gut dem ist wohl eh nimmrr zu helfe


Dingsda schreibt am 06.12.2020

Den Versuch mit der Lehrerin, die ihre Klasse in 2 Gruppen aufteilte, gab es nicht. Das ist ein Märchen. Wer aber Märchen oder Fake News verbreitet, kann auch als Psychologe nicht ernst genommen werden.


Sabrina schreibt am 23.09.2020

Bin ebenso der absoluten Meinung, dass ich mir als Pessimist die Enttäuschung spare. Mein Mann war immer Optimist und ist oft enttäuscht worden. Mittlerweile hat er verstanden das nicht alles rosig ist. Depressionen gehören seit meiner Kindheit zu mir, trete mir aber immer selber in den Arsch. Ich bin trotz meines negativen Denken und meiner Depris absolut selbstbewusst, weiß was ich leiste und Wert bin.


Akira schreibt am 28.03.2019

Ich bin nach wie vor der Meinung: Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. Stimmt auch, da man auch manchmal positiv an eine Sache rangeht und dann enttäuscht wird. Beziehungen sind da ein ganz gutes Beispiel.Allerdings sind Pessimisten immer noch die, die keine Kraft mehr haben an das Gute zu glauben bzw. zu hoffen. Sie haben halt schon für sie persönlich zu viel Schlechtes durchgemacht.Es ist gut, dass es auch Pessimisten gibt, sonst gäbe es auch keine Optimisten. Das ist wie gut und böse: Gibt es kein Böse, gibt es kein Gut.


Herbert Mühl schreibt am 27.12.2018

Der Pessimismus lässt verstärkt die Vorsicht walten, das birgt erhöhten Schutz. Wenn ich nichts Gutes erwarte, kann mich das Schlechte nicht traurig stimmen, - wenn es denn eintritt. Tritt aber wider meines Erwartens doch Gutes ein, dann bin ich positiv überrascht. Ich lasse mich lieber positiv, als negativ überraschen. Der Pessimist ist ein an Erfahrung reicher Optimist. Daher stimme ich dem o. g. des Artikels nicht zu.


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 Pessimismus und Optimismus bestimmen unser Erleben.
 Optimisten sind lösungsorientiert, Pessimisten sind problemorientiert.
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