Psychotherapie machen - ein persönliches Versagen?

psychotherapeut Patient

Ist es ein Zeichen von Schwäche, wenn man eine psychologische Beratung bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nimmt? Muss man sich dafür schämen? Bild © Photographee.eu - Fotolia

Autorin: DR. DORIS WOLF Psychotherapeutin

"Eine Psychotherapie machen, ist für mich eine Niederlage." Diesen Satz höre ich oft von Klienten in meiner Praxis, insbesondere von Männern.

Dahinter steht die Überzeugung, dass Menschen in jeder Situation alleine zurechtkommen und ihre Probleme selbst lösen sollten.

Sind sie dazu nicht in der Lage, dann sehen sie dies als Schwäche oder persönliches Versagen.

Ich sehe dies anders:

Zusammenfassend können wir sagen, dass es nicht von Schwäche oder einer Niederlage zeugt, wenn wir uns Unterstützung und Hilfe bei einem Psychotherapeuten holen.

Eine Psychotherapie bietet die Chance, Unbewältigtes abzuschließen, neue Wege zu finden und zu erproben.


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Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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  1. Leserkommentar Champion schreibt am 21.06.2017

    Der Schritt, eine Therapie zu machen, ist sicher nicht einfach - aber das hat nichts mit Schwäche zu tun! Zuzugeben, dass man nicht mehr kann ist nicht leicht - aber sich Hilfe zu suchen und diese anzunehmen zeugt von menschlicher Größe, Mut und Kraft. Selbstmord beispielsweise ist leicht. Aber gegen diese verlockenden Gedanken anzukämpfen ist unglaublich hart. Es ist anstrengend und schwierig. Aber es lohnt sich!

  2. Leserkommentar Vanessa schreibt am 22.05.2017

    Meine Mutter liegt im sterben und ich fühle mich damit im Stich gelassen. Bereits vor einigen Jahren wurde bei mir eine Drepression festgestellt bei der ich auch medikamentös behandelt wurde... ich bracj die behandlung damals ab weil ich doe starken Tabletten nicht mehr nehmen wollte. Ich fühlte mich eine ganze Zeit lang stabil. NIcht GUT aber es war ok. Nun merke ich das ich wieder in eine starke Depression verfalle.

  3. Leserkommentar Hundi schreibt am 06.04.2017

    Es tut mir Leid, wenn ich jetzt die anderen Kommentare lese, sehe ich wie schlecht es den Leuten hier geht... Ich fühle mich auch echt schlecht, aber im Gegensatz zu den anderen mit ihren traurigen Geschichten und Gründen, fühle ich mich wieder schlecht... Ich habe eigentlich keinen konkreten Grund für meine Niedergeschlagenheit. Es tut mir Leid, falls sich jemand, mit schlimmen Problemen, davon beleidigt fühlt. :-)

  4. Leserkommentar Hundi schreibt am 06.04.2017

    Ich bin zurzeit 13 Jahre alt und fühle mich oft antriebslos und erschöpft. Ich bin meistens aber mehr wütend als traurig. Ich glaube zwar, dass ich nicht unbedingt an Depressionen leide, sondern an einer Selbstwertstörung. Ich bin sehr neidisch, einfach auf alles mögliche und dafür schäme ich mich auch sehr. Ich weiß nur nicht was ich jetzt machen soll! Ich habe Angst, dass meine Familie denkt, dass ich auch nur so bin wie viele andere Mädchen in meinem Alter, die ständig sagen, sie sind depressiv. Obwohl sie "nur" niedergeschlagen sind. Ich möchte nicht so darstehen! Eine Therapie macht mir Angst und ich weiß nicht was ich machen soll, kann mir jemand helfen? Danke!

  5. Leserkommentar Gerhard schreibt am 21.03.2017

    Vielen Dank für die guten Hinweise. Mit meinen Problemen werde ich auch trotz einiger Sitzungen beim Psychologen nicht fertig. Bin jetzt 75. und versuche Kontakte und Verbindungen zu knüpfen um aus den Tief herauszukommen. Frage: Wie würdet ihr euch verhalten oder was tun, wenn ihr eine Tochter aufgezogen und sie in allen unterstützt habt, und nach einen Studium Psychologie zu ihren Vater (der es annahm zu sein) sagt, was willst du denn von mir, vielleicht bist du gar nicht mein Vater! Meine Halswirbel sind alle kaputt und nachdem die Tochter das MRT gelesen hat, sagte sie, wenn du operiert wirst an Halswirbel, kann es passieren das du bis zum Hals gelähmt wirst. Meine Mutter hat es nicht nötig dich im Rollstuhl zu fahren ( Mutter ist 9,5 Jahre jünger). Dies ist nur das wenigste was ich schildere, denn die Angelegenheit nahm so ein Ausmaß an, das ich mich hab scheiden lassen. Die Scheidung war bereits 2013 und darüber komm ich bis heut nicht darüber hinweg. Was bleibt im Alter so noch übrig – was kann man tun. Als freischaffender Musiker beschäftige ich mich zur Zeit mit diesen Interessengebiet, auch viele gute Menschen helfen mir, aber ich schaff es nicht loszukommen und zu vergessen. Mfg

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