Redeangst und Sprechangst 2: Symptome

Wer unter Redeangst leidet verspürt eine Reihe unangenehmer Symptome. Das Denken Fühlen und Handeln ist beeinträchtigt. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Wie macht sich eine Redeangst bemerkbar? Welche Symptome verspürt man? Davon handelt dieses Video.

Wie jede Angst macht sich die Redeangst in unseren Gefühlen und Gedanken, in unserem Körper und Verhalten bemerkbar.

Gefu?hle

  • Starke Angst bis hin zu Panik.
  • Angst vor der Angst und den ko?rperlichen Symptomen.
  • Wir sind gereizt und unsicher.
  • Wir sind wu?tend auf uns, weil wir solche Angst haben.
  • Wir fu?hlen uns minderwertig und deprimiert, weil wir uns fu?r unsere Redeangst verurteilen.

Gedanken

  • keinen klaren Gedanken fassen ko?nnen,
  • unsere Gedanken rasen oder wir eine Leere im Kopf haben, vielleicht sogar einen Blackout,
  • Die einfachsten Dinge fallen uns nicht mehr ein und wir haben Schwierigkeiten, bestimmte Worte zu finden,
  • Wir ko?nnen uns nicht oder nur sehr schwer konzentrieren.

Wir denken:

  • Die anderen du?rfen meine Unsicherheit nicht bemerken Hoffentlich blamiere ich mich nicht.
  • Hoffentlich werde ich nicht rot oder fange zu stottern an. Ich darf auf keinen Fall den Faden verlieren.
  • Ich muss bei den Zuho?rern ankommen.

Wir malen uns vielleicht aus, wie wir uns blamieren, wie sich die Zuho?rer langweilen oder vorzeitig den Vortrag verlassen, wie Buhh-Rufe erto?nen, wie wir den Faden verlieren, hilflos dastehen und uns blamieren.

Ko?rperreaktionen

  • Tage oder gar Wochen vor der Rede haben wir Ein- und Durchschlafsto?rungen.
  • Uns vergeht der Appetit oder wir essen besonders viel, um unsere Angst zu beta?uben.
  • Vor und wa?hrend des Vortrages leiden wir unter starker Anspannung und innerer Unruhe.
  • Unsere Stimme zittert.
  • Wir haben Harndrang, vielleicht sogar Durchfall, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Schwindelgefu?hle.
  • Wir haben feuchte Ha?nde, die Knie und Ha?nde zittern, das Gesicht wird blass oder rot, unser Blutdruck steigt, die Atmung wird schnell und flach.
  • Wir haben Schluckbeschwerden, ein Kloßgefu?hl im Hals, Herzrasen oder Herzstolpern.
  • Wir bekommen hektische Flecken auf der Haut und schwitzen.
  • Uns bleibt buchsta?blich die Luft weg und wir bekommen keinen Ton heraus.

Verhalten

  • U?bertrieben stark gestikulieren oder nervo?s mit den Fingern trommeln.
  • Wir sind fahrig und ungelenk in unseren Bewegungen.
  • Wir nehmen vielleicht Beruhigungsmittel oder trinken Alkohol, um lockerer zu sein.
  • Wir stottern oder verlieren den Faden.
  • Wir sprechen hektisch und schnell, um den Vortrag schnell hinter uns zu bringen.
  • Wir sind betont witzig, um unsere Unsicherheit zu u?berspielen.
  • Ja, wir sagen vielleicht den Vortrag ab - auch wenn das Nachteile fu?r uns hat.

Kennen Sie solche Gedanken, Gefu?hle und Ko?rperreaktionen auch? Dann wissen Sie, was es heißt, unter Redeangst zu leiden.

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