Bist du im Beisein anderer ängstlich, gehemmt, verkrampft? Mit diesem Online-Training geben wir dir praktische Hilfestellungen für den Umgang mit Schüchternheit oder Sozialer Angst. So lernst du, deine ängstlichen Gedanken durch hilfreiche und positive zu ersetzen, um Schüchternheit oder Soziale Phobie Schritt für Schritt zu überwinden.
Wer schüchtern ist, macht sich viele negative Gedanken über sich und seine Mitmenschen wie: Komme ich an? Was denken die anderen über mich? Diese Gedanken hemmen dich und machen dich unsicher. Egal, ob sie der Wahrheit entsprechen und wie die Realität aussieht. Ziel dieses Trainings ist es, deine sozial-ängstlichen Gedanken durch selbstbewusste Gedanken zu ersetzen. Auf diese Weise kannst du lernen, ein Gefühl von Sicherheit aufzubauen und deine Schüchternheit abzulegen. Im Folgenden kannst du anhand von konkreten Alltagssituationen zu zweit oder in Gruppen üben, weniger zurückhaltend zu sein.
Wenn du dich und dein Verhalten beobachtest, wirst du vielleicht feststellen, dass dir im Beisein anderer Menschen viele angstbesetzte Gedanken durch den Kopf gehen wie:
Solche negativen Gedanken sind für deine Schüchternheit und Soziale Angst verantwortlich. Solange du so denkst, bist du im Beisein anderer gehemmt und unsicher. Doch die gute Nachricht ist: Schüchternheit und Soziale Angst sind nicht angeboren oder vererbt, sondern gelernt. Das bedeutet: Du kannst sie aktiv wieder verlernen. Stattdessen kannst du lernen und trainieren, im Beisein anderer lockerer und weniger gehemmt zu sein. Der Schlüssel dazu sind hilfreiche Gedanken, die dein Selbstbewusstsein stärken.
Wenn du wissen möchtest, wie stark deine Schüchternheit oder Soziale Angst ist, dann mach den Psychotest Soziale Phobie.
Mit dem Trainingsprogramm übst du, dir positive und unterstützende Gedanken zu machen gegen eine ganze Reihe an Sozialen Ängsten und Phobien wie
Ziel ist, dass du im Beisein anderer mit der Zeit deine sozial-ängstlichen Gedanken überwindest und an ihre Stelle immer öfter sozial-förderliche Gedanken setzt. Auf diese Weise wirst du in Zweier- und Gruppensituationen lockerer, bist innerlich weniger verkrampft und schüchtern, wirkst offener und selbstbewusster.
Doch das Training gegen Schüchternheit und Soziale Angst braucht Zeit und Geduld. Das Üben und Anwenden hilfreicher Gedanken und das Ablegen sozial-hemmender Gedanken geschieht nicht von heute auf morgen – egal, wie sehr du es dir wünschst und wie unbedingt du eine positive Veränderung herbeiführen willst. Sei deshalb milde mit dir selbst und verzeih dir, wenn nicht alles klappt, was du dir für die nächste Gesprächssituation vorgenommen hast.
Dazu kommt: Viele hilfreiche Gedanken fühlen sich zunächst "falsch" an. Du bist vielleicht überzeugt davon, dass es peinlich ist, wenn in einem Gespräch eine Pause entsteht. Nun willst du dir "einreden", dass das betretene Schweigen und die unsicheren Blicke nicht schlimm sind. Keine einfache Erfahrung – aber das ist ganz normal. Mit zunehmender Übung verschwindet das Gefühl, dass du dir etwas "einredest", von dem du nicht überzeugt bist. Der hilfreiche Gedanke "fühlt" sich dann "richtig" an und du wirst erkennen, was beispielsweise in einer gemeinsam getragenen Stille alles entstehen kann.
Es werden dir verschiedene Situationen vorgestellt, in denen du schüchtern und gehemmt sein kannst. Für jede Situation werden dir drei Gedanken angeboten. Zwei (!) dieser Gedanken sind nicht hilfreich, weil du bei solchen Gedanken schüchtern, verklemmt, verkrampft und ängstlich bist.
Finde den hilfreichen Gedanken und klicke darauf!
Du erhältst sofort eine Rückmeldung, ob deine Wahl für dein Selbstbewusstsein förderlich ist.
Parallel zum Online-Training ist es wichtig, dass du die hilfreichen Gedanken im Alltag einsetzt. Das bedeutet: Begib dich bewusst in die Situationen, die du bisher gemieden hast, und trainiere in diesen die hilfreichen Gedanken. Nur so lernst du, im Beisein anderer lockerer, weniger verkrampft und schüchtern zu sein! Schau dir den Beitrag über die Soziale Angst an. Darin findest du weitere Infos von einem Betroffenen.
Haben Sie Angst unangenehm aufzufallen? Fühlen Sie sich ständig beobachtet und sind angespannt? Erfahren Sie in diesem Beratungsvideo, was die Soziale Angst (Soziophobie) kennzeichnet und wo die Unterschiede zur Schüchternheit liegen.
Soziale Angst und Soziale Phobie engen das Leben erheblich ein. Auswirkungen auf das Leben und zur Therapie der sozialen Phobie erfährst du in diesem Lebenshilfe-ABC-Beitrag.
Haben Sie Angst, Kontakte zu knüpfen und unter Menschen zu sein? Soziale Angst oder auch soziale Phobie ist erlernt und kann deshalb überwunden werden. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und den Umgang mit sozialer Angst.
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Der Test erscheint trivial in Bezug auf das einfache Finden der Lösung. Das Problem ist aber, es zwar zu wissen, aber es nicht anwenden zu können, weil die Angst überwiegt und mich ohnmächtig werden lässt.
Es war sehr hilfreich. Jetzt kann ich mir aktiv "einreden", dass Gesprächspausen oder Ablehnung nichts schlimmes sind. Und ich muss nicht mehr so viel darüber nachdenken.
super und einfach. Klasse
Jeder Mensch ist anders. Die Gesellschaft sollte endlich lernen, dass Menschen keine Maschinen sind. Ich bin schüchtern, aber wenn ANDERE mir genügend Zeit geben würden, wäre vieles einfacher.Klärende Gespräche helfen mir, obwohl es mir tierisch auf die Kekse geht. Liebe Gesellschaft: Auch der Vogel Strauss hat nicht dauernd den Kopf im Sand. Er hat die besondere Gabe, den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren. Atmen muss Vogel Strauss auch und dann wird er den Kopf wieder aus dem Sand erheben :-)
Der Test hat mich auf jeden Fall etwas motiviert!Besonders die Kommentare von gleichgessinten zu lesen tut gut!Andere Menschen können oft so unsozial und unüberlegt handeln, da fragt man sich manchmal nur WTF. :DAber bald gehören wir wohl Auch dazu. :DIn diesem Sinne, allen hier viel Kraft, wir schaffen das! :)