Bipolare Störung

Bei einer bipolaren Störung leiden Betroffene unter extremen Stimmungsschwankungen zwischen Depression und Manie.

An einem Tag sind Menschen mit einer bipolaren Störung euphorisch und aufgedreht, am nächsten sind sie zu Tode betrübt.

Die bipolare Störung wird auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet.

In der Phase der Manie haben Betroffene eine gehobene euphorische Stimmung und sind leicht reizbar.

Sie haben ein geringes Schlafbedürfnis, sind übermäßig aktiv und ruhelos. Sie neigen zu Selbstüberschätzung.

Die Manie kann sich z.B. in übertriebenem Konsum und Geldausgeben zeigen. Die Gedanken der Betroffenen rasen und sie sind sehr kreativ.

In der depressiven Phase sind die Betroffenen in niedergedrückter Stimmung, können sich zu nichts aufraffen und sind lethargisch.

Sie leiden unter Schlafstörungen und sind schnell erschöpft. Sie denken langsam und neigen zum Grübeln. Suizidgedanken können auftreten.

Zwischen den einzelnen Phasen von Manie und Depression kehren Betroffene zum Normalzustand zurück.

Es können auch psychotische Symptome dazu kommen z.B. Wahnideen und Halluzinationen.

Bipolare Störungen werden überwiegend medikamentös behandelt.

Betroffene lassen sich durch Psychopharmaka relativ gut einstellen.

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Dt. Gesellschaft für bipolare Störungen

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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