Rückfallprophylaxe

Unter Rückfallprophylaxe verstehen wir die Vorbeugung eines Rückfalls durch geeignete Strategien.

Rückfallprophylaxe

Unter Rückfallprophylaxe verstehen wir die Vorbeugung eines Rückfalls. Insbesondere bei Suchterkrankungen (Alkohol-, Drogen-, Tabletten- und Nikotinabhängigkeit) ist die Prophylaxe ein wichtiger Bestandteil der Psychotherapie, aber auch bei anderen psychischen Störungen wie etwa Schizophrenie, Depressionen, Essstörungen und Angsterkrankungen ist sie ein Thema. Strategien für die Vorbeugung eines Rückfalls bei Angststörungen und für die Vorbeugung von Depressionen.

Die Rückfallprophylaxe beinhaltet gewöhnlich verschiedene Bausteine, um einem Rückfall vorzubeugen, beispielsweise:

  • Der Betroffene kennt die Ursachen für sein Problem.
  • Er weiß genau, wie sich sein seelisches Problem in Gedanken, Gefühlen, im Verhalten und im Körper äußern kann.
  • Ihm sind die ersten Hinweise auf den Rückfall vertraut.
  • Er entwickelt einen konkreten Handlungsplan, wie er bei einem Rückfall vorgeht.
  • Er erlernt Gedanken- und Entspannungs-Strategien, wie er mit Stress umgehen kann.
  • Er erlernt für „Risikosituationen“ konkrete alternative Denk- und Verhaltensweisen.
  • Er besucht eine Selbsthilfegruppe.
  • Er führt Tagebuch, um sich Veränderungen besser bewusst machen zu können.
  • Er hält über Telefon, Email oder SMS Kontakt zum Therapeuten.

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