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Vegetatives Nervensystem - autonomes Nervensystem

Das vegetative Nervensystem wird auch autonomes Nervensystem genannt.

Es wird als autonom bezeichnet, weil es u.a. für lebenswichtige Vorgänge wie die Atmung, die Verdauung, den Stoffwechsel, die Ausscheidung, die Körpertemperatur, den Blutdruck und die Herztätigkeit zuständig ist, die ohne willentliche Steuerung funktionieren.

Daneben steuert das autonome Nervensystem auch die Sexualorgane.

Kontrolliert wird das vegetative Nervensystem durch übergeordnete Zentren im Gehirn und durch das Hormonsystem, durch die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol.

Nur indirekt z.B. über die Atmung, Biofeedback oder Entspannungstechniken können wir das vegetative Nervensystem beeinflussen.

Gefühle wie z.B. Angst oder Wut werden von Veränderungen im vegetativen Nervensystem begleitet.

Im Gegensatz zum vegetativen Nervensystem steht das somatische oder animalische Nervensystem weitgehend unter unserer Kontrolle.

Wir können z.B. bewusst unsere Bewegungen steuern.

Das vegetative Nervensystem besteht aus 3 Teilen:

Unser Körper ist darauf angelegt, dass er nach einer Anstrengung oder einem Stresszustand wieder in den Ruhezustand gelangt. 

Langanhaltender Stress bringt diese Balance durcheinander und es kommt zu körperlichen und/oder psychischen Problemen wie z.B. Depressionen, Burnout oder einer Panikstörung.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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