ratgeber kraenkung

Gedanken sind wichtiger als Tatsachen

Was auch immer in unserem Leben passiert, wir reagieren darauf emotional.

Wie wir auf die Ereignisse in unserem Leben reagieren, das hängt von unseren Einstellungen und Gedanken zu den Ereignissen ab.

Wir haben oft keine Kontrolle darüber, was andere tun und sagen und wie die Lebensumstände sind.

Wir haben jedoch die Entscheidung, wie wir auf das reagieren, was andere tun oder sagen. Der Schlüssel hierzu sind unsere Gedanken.

Unsere Gedanken über das, was passiert, entscheiden darüber, wie wir das Leben emotional nehmen und wie wir uns verhalten.

Unsere Einstellungen und Überzeugungen sind das Resultat vergangener Erfahrungen in unserer Kindheit und Jugend.

Sie sind in unserem Unterbewusstsein gespeichert und steuern unser Verhalten und unsere emotionalen Reaktionen.

Ja, man könnte sogar sagen, dass unsere Überzeugungen die Bausteine unserer Persönlichkeit und unseres Schicksals sind.

Wir sind der, für den wir uns halten. Wir leisten das, wozu wir uns für fähig halten. Wir erleben das, womit wir rechnen.

Durch unsere Gedanken lassen wir das Wirklichkeit werden, was zunächst nur in unserem Kopf als Gedanke existierte.

In der Psychologie nennt man das selbsterfüllende Prophezeiung.

Wie sagte Henry Ford einst:

Ob man glaubt, etwas zu können oder glaubt, etwas nicht zu können, man behält immer Recht.

Wir sehen und erleben die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen sie mit unseren eigenen "Augen", sprich unseren Gedanken und Überzeugungen.

Wenn wir überzeugt sind, das Leben sei sinnlos, dann erscheint es uns sinnlos. Wenn wir überzeugt sind, die Welt sei ein gefährlicher Ort, dann sehen wir überall Gefahren.

Ein Mädchen, das unter Magersucht leidet, ist überzeugt, dass es dick ist und fühlt sich auch so, obwohl es eine Tatsache ist, dass es nur noch aus Haut und Knochen besteht.

Wie wir die Tatsachen, die Realität, durch unsere persönliche Brille der Gedanken und Überzeugungen sehen, so erleben wir sie und entsprechend fühlen und verhalten wir uns.

Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Einstellungen kennen, insbesondere unsere negativen und hemmenden Gedanken.

Nur dann haben wir die Chance, diese zu verändern und damit unser Fühlen und Handeln.

Unsere Einstellungen können wir ändern, wenn uns nicht gefällt, wie wir uns fühlen und verhalten, da diese gelernt und erworben sind.

Über die Macht der Gedanken gibt es eine Reihe sehr aufschlussreicher Experimente zur Selbsterkenntnis.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

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Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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