Erschöpfungssyndrom

Menschen die unter dem Erschöpfungssyndrom leiden sind schon nach kurzer geistiger oder körperlicher Aktivität ausgelaugt und erschöpft.

Erschöpfungssyndrom

Neurasthenie oder Erschöpfungssyndrom oder chronic fatigue syndrom (CFS) ist gekennzeichnet durch folgende Kriterien:

  • Bereits nach geringer geistiger oder körperlicher Anstrengung bei alltäglichen Arbeiten kommt es zu einem anhaltenden und quälenden Erschöpfungsgefühl.
  • Betroffene benötigen über den normalen Zeitraum hinaus, um sich von Anstrengungen zu erholen.
  • Die Probleme bestehen seit mindestens drei Monaten.

Mindestens 4 der folgenden Beschwerden sind vorhanden:

  • akute oder chronische Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Benommenheit
  • Spannungskopfschmerz
  • Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme
  • Schlafstörungen - man wacht nicht erholt auf
  • Unfähigkeit, zu entspannen
  • Reizbarkeit

Menschen, die unter einer chronischen Erschöpfung leiden, sind nicht mehr den Anforderungen im Beruf, in der Partnerschaft oder Familie gewachsen, da sie nur noch über wenig Energiereserven verfügen.

Jede Anstrengung wird für sie zur Qual, wobei sie Phasen haben können, in denen sie belastbarer sind. D.h. es handelt sich nicht um einen permanente Erschöpfung, sondern um eine Erschöpfung, die mal stärker, mal schwächer ist.

Bislang gibt es noch keine verbindliche Therapieempfehlung, was auch damit zusammenhängt, dass sich die Fachleute noch über die Ursachen des Erschöpfungssyndroms uneins sind.

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